Vermieter/Hausverwaltung weigert sich Fenster auszutauschen

7 Antworten

Wichtig wären hier jetzt natürlich ein paar Daten wie z.B. Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Man lüftet richtig wenn man mehrmals am Tag für 5 Minuten das Fenster GANZ öffnet (nicht auf Kipp!) und anschließend immer auf Zimmertemperatur aufheizt. Die warme Luft kann Feuchtigkeit besser aufnehmen als kalte Luft, danach lüftet man die warme, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft wieder raus. Wenn du das so machst, kannst du nach jedem Lüftungsvorgang sehen, wie die Luftfeuchtigkeit sinkt, wenn du ein Hygrometer hast. Sowas gibts im Baumarkt für ein paar Euro. Immer langsam mit Mietminderung. Wenn der Vermieter einen Lüftungsmangel nachweist, geht der Schuss nach hinten los!

So ein Hygrometer haben wir. Momentan steht es auf 20 Grad, 40 % Luftfeuchtigkeit. Wir lüften auch richtig, also Fenster ganz auf.. unter der Woche geht das aber höchstens 2 mal, da wir den ganzen Tag in der Arbeit sind. Was ich dazu auch noch sagen muss, wir bekommen das Zimmer sowieso schwer warm wenn draußen Wintertemperaturen sind. Aber wenn wir dann noch 4 - 5 mal am Tag lüften, hauen wir praktisch noch mehr Geld "zum Fenster" raus oder nicht? Freue mich jetzt schon auf unsere Heizkostenabrechnung....

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@Wuzmuf

Habe ich das richtig verstanden??? Du lüftest 2x in einer Woche im Schlafzimmer? Nur zur Info: Pro Person fallen pro Nacht ca. 1 Liter Flüssigkeit an, die ein Mensch "ausdünstet" (bei "normaler" Schlaftätigkeit wohlgemerkt :-) ). 2x lüften pro Woche ist definitiv viel zu wenig und deshalb kann der Wert von 40% auch nicht richtig sein. Wo steht oder hängt der Hygrometer?

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@pharao1961

Nein ich meine 2 mal am Tag unter der Woche. Der steht auf der Kommode fast unter den Dachfenstern.

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@Wuzmuf

Versuche mal, den ganzen Tag zu heizen, nicht nur, wenn ihr nach Hause kommt. Wenn erst Abends geheizt wird ist auch die Wohnung schlechter warm zu bekommen.

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Schimmmel ist immer wieder ein Streitthema zwischen Mieter und Vermieter.

  • Mieter behaupten gerne, es läge an baulichen Mängeln.

Vermieter behaupten dagegen oft, es läge am falsche Heiz.-und Lüftverhalten.

Die Ursache muss dann durch einen Gutachter ermittelt werden.

Es gibt Urteile wie Folgendes, dass der Vermieter in der Beweispflicht ist:

Feuchtigkeit & Schimmel: Vermieter muss beweisen, nicht verantwortlich zu sein

Ein Mieter ist zur Minderung berechtigt, wenn Schimmel nicht ausschließlich auf falsches Lüftungsverhalten zurückzuführen ist, sondern auch baulich bedingt ist, entschied das Landgericht Frankfurt/Oder in einem wichtigen Urteil.

Ein Vermieter hatte einen Mieter auf Zahlung rückständiger Mieten verklagt. Der Mieter berief sich jedoch darauf, dass er die Miete wegen Feuchtigkeit und Schimmelbildung gemindert hatte. Er war der Ansicht, dass dies auf Baumängel zurückzuführen sei. Der Vermieter hingegen führte falsches Lüftungsverhalten des Mieters als Ursache an. Ein gerichtlich bestellter Sachverständiger kam zwar zu dem Ergebnis, dass das Lüftungsverhalten des Mieters ursächlich für die Mängel war. Allerdings ermittelte der Sachverständige auch bauliche Mängel in Form von Wärmebrücken, die möglicherweise mitursächlich waren.

Das Landgericht wies die Klage des Vermieters deshalb ab. Ist streitig, ob Feuchtigkeitsschäden dem Vermieter oder dem Mieter zuzurechnen sind, muss zunächst der Vermieter beweisen, dass er nicht verantwortlich ist. Erst dann, wenn ihm dieser Beweis gelungen ist, muss der Mieter beweisen, dass die Feuchtigkeitsschäden nicht aus seinem Verantwortungsbereich stammen. Nachdem der Vermieter in diesem Rechtsstreit die vom Sachverständigen geforderten Bauteilöffnungen verweigert hatte, war er den Beweis, dass die Feuchtigkeit nicht aus seinem Verantwortungsbereich herrührt, schuldig geblieben (LG Frankfurt/Oder, Beschluss vom 14.09.10, Az. 19 S 22/09).

Ob Du richtig heizt unf lüftest kannst Du hier nachlesen:

http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/downloads/VZE_Broschuere_HeizenLueften.pdf

Können wir hier eine Mietminderung verlangen?

Dazu sollten Sie wie folgt vorgehen:

Mangel

  • Man muss den Vermieter über die Mängel in Kenntnis setzen.(Per Einwurfeinschreiben)

  • Setzen Sie ihm eine angemessene Frist zur Behebung der Mängel.Bei nicht schwerwiegenden Mängeln 2-4 Wochen. Bei Schwerwiegenden kürzer.

  • Die Frist muss datumsmäßig bestimmt oder bestimmbar sein. Also nicht schreiben „umgehend“ oder „sofort“, sondern „bis zum [Datum in drei Wochen].

  • Kündigen Sie dem Vermieter an,dass Sie bei fruchtlosem Ablauf der Frist eine Ersatzvornahme(Selbstbeauftragung) vornehmen werden und die Kosten ab übernnächsten Monat mit der fälligen Mietzahlung aufrechnen werden.


Nach der Mängelanzeige kann dann die Miete angemessen gemindert werden. Damit es keine bösen Überraschungen gigt sollte man die Höhe der Mietminderung von einer kompetenten Stelle festlegen lassen.

Da hier noch nicht klar ist, wer die Schuld am Schimmel trägt, sollten Sie das einbehaltene Geld auf die Seite legen und im Falle, dass es Ihr verschulden ist, müssen Sie den Betrag an den Vermieter zahlen.

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Der Vermieter ist für die Schimmelbeseitigung zuständig. Bevor ihr jedoch Mietminderung unter Vorbehalt macht, erkundigt euch lieber ersteinmal bei der Mietberatung der Stadt, einem Mieterverein oder einem Anwalt.

Richttig der Vermieter muss erst einmal in Vorleistung treten, kann aber Schadenersatz fordern, wenn es am falschen Lüften liegt.

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