Vermieter will Warmmiete in Kaltmiete umwandeln

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Ich bin Mieterin und wohne seit 5 Jahren in der Wohnung. Seitdem zahle ich eine Warmmiete, in der alles drin ist, auch Strom und Heizung. Vor 2 Jahren fand ein Eigentümerwechsel statt und der neue Vermieter will jetzt die Warmmiete in eine Kaltmiete verwandeln und dabei kräftig erhöhen.

Kann der Vermieter sich abmschinken, denn es gilt, Kauf bricht nicht Miete.

BGB § 566 Kauf bricht nicht Miete

(1) Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein. (2) Erfüllt der Erwerber die Pflichten nicht, so haftet der Vermieter für den von dem Erwerber zu ersetzenden Schaden wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat. Erlangt der Mieter von dem Übergang des Eigentums durch Mitteilung des Vermieters Kenntnis, so wird der Vermieter von der Haftung befreit, wenn nicht der Mieter das Mietverhältnis zum ersten Termin kündigt, zu dem die Kündigung zulässig ist.

Für mich wäre das insgesamt eine Mehrbelastung von über 40%. Das ist mir zu hoch.

Wäre gesetzlich auch nicht zulässsig, selbst wenn er die Miete erhöhen dürfte.

Er sagt, er will einen neuen Mietvertrag.

Kinder die was wollen. :-)

Das habe ich abgelehnt.

Richtigg so, bloß keinen neuen Vertrag machen.

Er meint, er selber habe ja gar keinen vertrag mit mir, sondern das wäre der Voreigentümer gewesen.

Mit dem kauf der Immobilie hat er alle Verträge übernommen.

Nun will er einen Anwalt einschalten

Der ihm das Gleiche sagen wird, was ich hier schreibe, nur dass der Geld dafür bekommt.

und ich habe Angst, mir auch einen Anwalt nehmen zu müssen, was ja nicht billig ist, oder ausziehen zu müssen.

Du brauchst weder einen Anwalt noch musst Du jetzt ausziehen, kann aber sein dass er irgendwann wegen Eigenbedarf kündigt, falls der berechtigt ist.

MfG

Johnny

Tolle und ausführliche Antwort! DH!

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Du hast einen Vertrag mit seinem Vorbesitzer abgeschlossen. Er selbst ist nun aber dessen Rechtsnachfolger, also muss er sich an bestehende Verträge halten. Natürlich hat er das Recht, die Miete "im üblichen Rahmen" zu erhöhen, in deinem speziellen Fall wäre das aber in der Höhe unzulässig.

Bitte wende dich an den Mieterschutzbund an deinem Ort. Dort bezahlst du einen moderaten Jahresbeitrag und bekommst Rechtshilfe in allen Mietfragen. Lass dich bloß nicht von einem windigen Anwalt ins Boxhorn jagen! Ersteinmal muss dich der Anwalt deines vermieters anschreiben und irgendwelche Forderungen erheben. Je nachdem gehst du dann zum Mieterbund oder nimmst dir selbst einen Anwalt - den du übrigens nur dann bezahlen musst, wenn dein Vermieter einen Gerichtsprozess verliert oder wenn du dich auf einen Vergleich einlässt. Außerdem kannst du, wenn dein Einkommen nicht sehr hoch ist, Prozesskostenbeihilfe beantragen.

Nim dir Einen Anwalt den Nur diese Jahr Können die Vermieter noch mal einfach die Miete Erhöhe. Außerdem 'Ist in der warmmiete immer die heizung. Ein Anwalt ist billieger als der mieterschutzbund wen man dort kein Mietglied ist die erstberatung liegt Blos Bei 50 € Notfals kan man auch den anwalt abstotter Aber dein Vermieter will dich Einschüchtern da er SEehr Genau Weiß Das er Verpflichtet ist eurer Mietverträge Anzuerkennen da Er das Haau Nicht Leerstehen Gekauft Hat.Außerdem Hört sie die Mieterhöhung Eher Danach an das er Eine Luxus Sanierien MAchen Will und Eventuel Aus den Wohnungen Eigentumswohnungen MAchen will. Die Warmieter kaqn er Garnnicht in Eine Kaltmiete Verwandeln Das einziege was er hätte ändern könne wäre vieleich das der Strom (dein Strom)'In der 'Miete mit drin ist.Aufjedenfall Würde ich Jetzt Noch einenAnwalt Nehme und Sollte es vor Gericht gehen und du gewinne darf Dein Vermieter im Günstiegsten Fall nicht nur die gerichtskosten sonder auch noch deinen Anwalt Bezahlen.Aber Wahrscheinlicher ist das ein Brief von deinem Anwalt die sache Erlediegt. Ps sollte man sehr wenieg Geld zur Verfügung haben kan man einen Beratungsschein Vom Amtsgericht bekommen und dan ist erstmal die Beratung vom Anwalt umsonst .

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Folgendes Problem:

Ich habe meinen Mietvertrag vor Mietbeginn gekündigt. Der Vermieter hat sich mit mir in Kontakt gesetzt und 2 Optionen gegeben, wie er die Kündigung nur akzeptiert. Nach Absprache mit einem Anwalt bin ich dann auf einer seiner Optionen eingegangen.

Daraufhin wurde diese Option von ihm einfach abgeändert und ich habe ihn darüber informiert, dass die "neue" Option nicht rechtens ist.

Nun will der Vermieter mir nicht mehr antworten und ich weiss nicht, bis wann ich die Miete für die restliche Kündigungsfrist noch zahlen muss.

Ich habe die Miete 1 Monat vor Mietbeginn, zum 3. Werktag, gekündigt. Der Vermieter will dass ich 3 Monate Kaltmiete bis 3 Tage vor Mietbeginn auf einem Mal zahle.
Ich bestehe darauf nur 2 Monate Warmmiete, wie es rechtlich auch ok wäre, zu zahlen, was jedoch weniger für ihn wäre.

Wie soll ich jetzt reagieren? Soll ich versuchen den Vermieter weiter zu kontaktieren, auch wenn er mich ignoriert?

Mit freundlichen Grüßen

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