Vermieter will keine Hunde - wie drauf ansprechen?

11 Antworten

  1. Andere Wohnung suchen. Sollte bei so viel Tierliebe ja kein Problem sein.
  2. Du hast den Wunsch, einen Therapiehund zu haben, aber Du sagst nirgendwo (na ja, Text ohne Absätze ist nur schwer zu lesen), dass Du offiziell einen brauchst.
  3. Gibt es ein Gutachten, könnte der Vermieter gezwungen sein, den Hund zuzulassen, aber ich kenne die Rechtslage nicht (und Rechtsberatung durch einen Laien kannst Du sowieso in die Tonne treten).
  4. Also, frag die Fachleute (Hausarzt, Psychologen, Psychiater, die Krankenkasse etc.) wie so etwas abläuft und vermieterseitig (Verein der Haus- und Grundbesitzer) gehandhabt wird.

Ich würde umziehen, nur wird es schwierig, was zu finden. Der Wohnungsmarkt hier ist ziemlich... Beschränkt. Aber ich werde die Augen offen halten. Also über ein Gutachten hab ich auch schon nachgedacht, allerdings weiß ich da auch nicht, wie es rechtlich aussieht. Da werde ich mich mal drüber informieren. Also es ist nicht offiziell, dass ich einen brauche, aber es wurde halt auch nicht "überprüft". Hab mich da etwas doof ausgedrückt. Ich sehe es als Therapiehund (natürlich nicht nur), aber ich weiß ja nicht ob mein Psychologe das auch so sehen würde. Ich werde mich diesbezüglich mal informieren. Danke für die Antwort.

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@kir0606

Ja, Du musst halt unterscheiden zwischen Deinem Wunsch und der Realität, die durch die Fachleute repräsentiert wird.

Und Du musst auch realistisch sein. Gibt es kein offizielles Gutachten, kannst Du noch nicht einmal mit dem Vermieter diskutieren. Er bestimmt, was er in seinem Eigentum für vertretbar hält und was nicht.

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Ein Stafford bei einer emotional/psychisch nicht stabilen Person ist wohl keine gute Idee. Nicht, weil es ein Listi ist, sondern weil Terrier eine konsequente, ruhige und starke Führungsperson brauchen. Mit Depressionen (bei denen man sich schon mal schwach und nicht gut fühlt) kann man nicht immer Führen. Der Hund merkt ja jegliche Schwäche und gerade Hunde wie Staffords übernehmen dann gern. Und wenn man einen Leinenrambo o.ä. hat, werden die Depressionen noch schlimmer durch den zusätzlichen Druck, der auf einem liegt. Muss nicht sein, dass es so wird aber mit einem Terrier ist die Chance größer als mit einem Retriever (Da Retriever erfahrungsgemäß auch bei „schwächelnden“ Personen nicht direkt die Chance ergreifen, die Weltherrschafft an sich zu reißen).

Also denk über deine Rassewahl nach.

Vielleicht sagt er bei einem mittelgroßen, freundlichen Hund zu. Und wenn nicht, dann ist es so und du kannst es entweder akzeptieren oder umziehen.

Da hilft nur ein Umzug.

Davon abgesehen halte ich es für problematisch, wenn Hunde psychische Probleme lösen sollen. Hunde brauchen eine stabile, konsequente Bezugsperson, auf die sie sich verlassen können. Umso mehr, wenn es sich um mit Vorurteilen behaftete Kraftpakete wie Amstaffs handelt. Da kannst du dir - weder in deinem eigenen noch im Interesse der Rasse - keine Fehler in der Erziehung erlauben.

Für deine Depressionen solltest du dir professionelle HIlfe holen. Wenn du sie im Griff hast, kannst du über einen Hund nachdenken. Vielleicht ist das ja auch ein Anreiz.

Der Hund soll meine psychischen Probleme nicht lösen... Aber er würde mir gut tun und mich dabei unterstützen. Allein deshalb, weil ich eine große Verantwortung tragen würde. Und natürlich würde ich ihn konsequent erziehen. Das wäre für mich auch kein Problem. Ich hab meine Krankheit auch im Griff. Ich war bis vor kurzem stationär in einer psychiatrischen Klinik und mache auch ambulant weiter. Mittlerweile bin ich auch sehr stabil, es ist sehr selten, dass es mit wirklich schlecht geht. Allerdings bin ich der Meinung, dass ich noch lebensfroher wäre, hätte ich einen vierbeinigen Begleiter, um den ich mich kümmern muss. Ich müsste, auch wenn ich einen schlechten Tag habe, mit ihm raus und ihn auslasten - was ich auch tun würde. Und das würde mir sehr gut tun. Es ist schon durchdacht. Das letzte was ich wollen würde, ist es, wenn der Hund leiden müsste.

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