Vermieter verweigert Bescheinigung?

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10 Antworten

Du schreibst aber nicht aus Deutschland, oder?

Nun brauche ich für eine Behörde eine Bescheinigung vom Vermieter,dass
ich hier bei meiner Frau leben darf und das diese dies erlaubt.

Nach deutschem Recht darf kein Vermieter verbieten, dass der Ehepartner hinzuzieht. Die Wohnung gilt ab Eheschließung als eheliche Wohnung, egal wer mal den Mietvertrag gemacht hat. Wozu also eine Erlaubnis der Vermieterin für eine Behörde?

Dass zwei Menschen in einer Wohnung zusammen leben wäre nur dann nicht erlaubt, wenn die Wohnung zu klein wäre. Also so ca. bei unter 10 m² je Person. Das ist doch wohl nicht der Fall und davon geht doch die Behörde auch nicht aus.

Wenn Du aber aus Österreich oder der Schweiz schreibst, kann das natürlich ganz anders sein.

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Kommentar von Nabil889
26.08.2016, 15:03

Ich verstehe es auch nicht. Sie halten sich aber daran,dass die Vermieterin ihr Einverständnis schriftlich an uns mitteilt,damit ich diese an die Behörde weiterleite !!

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Ich wohne seit August 2015 mit meiner Lebensgefährtin. Damals hatten wir eine email an der Vermieterin verschickt und Sie darauf hingewiesen,dass nun geheiratet wurde und wir zusammen leben. Darauf haben wir keine Antwort erhalten.

Muss er auch nicht. Die Info von Euch reicht.

Dann haben wir es schriftlich per Post gemacht. Darauf haben wir auch keine Antwort erhalten. Im Mietvertrag steht nur meine Frau.

Siehe oben.

Hinweis:

Grundsätzlich nicht per mail und immer per Einwurfeinschreiben.

Nun brauche ich für eine Behörde eine Bescheinigung vom Vermieter,dass ich hier bei meiner Frau leben darf und das diese dies erlaubt.

Deine Frau ist die Wohnungsgeberin und füllt die Bescheinigung aus.

Dieses kann man auch gegenüber einem Amt so erklären.

Personen die bei Ämtern arbeiten, haben eben auch nicht immer Ahnung.

LG

johnnymcmuff

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Kommentar von rolfmartin
29.08.2016, 11:01

Wenn schon Einschreiben dann mit Rückschein. Ferner kann die "Wohnungsinhaberin" die Bescheinigung formaljuristisch erst dann ausstellen, wenn dass Einverständnis des Vermieters vorliegt. Was deinen letzten Satz betrifft, so hast du, was gewisse Bereiche angeht Recht. Nur ist es umgekehrt nicht anders.

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... nichts, was gibt es denn da auch zu machen? Es gibt zudem keine Behörde die eine Bescheinigung von uns abverlangt, daß wir Vermieter zustimmen müssen Ehepartner und ggf. deren Kinder zusammen leben dürfen. Natürlich dürfen die, oder auch nicht, so wie sie es planen/wollen.

Und der Mietvertrag, eine Urkunde, wird auch nicht geändert, darf ja auch gar nicht, so lese ich die Spielregeln.

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Bei dem Einzug enger Familienangehöriger und Ehepartner muss der Vermieter nicht um Erlaubnis gefragt werden. Den Zuzug kann dieser nicht untersagen. Er muss lediglich hiervon informiert werden.

Aber: Das heißt nicht, dass Du einen Anspruch hast, als Hauptmieter in den Vertrag aufgenommen zu werden. Folglich muss der Vermieter Dir hier auch keine Bescheinigungen aushändigen.


Die Vermieterin verweigert die Ausstellung dieser Bescheinigung

Das kann sie so machen, da Du nicht Vertragspartner bist.

Das ist aber gar kein Problem: Rechtlich gesehen, wurde zwischen Deiner Frau und Dir ein (mündliches) Untermietverhältnis abgeschlossen, so dass deine Frau Dir diese Bescheinigung ausstellen kann.

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Was für eine Bescheinigung?

Der Zuzug von Ehegatten ist grundsätzlich erlaubt. Der Vermieter muß lediglich darüber informiert werden.

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Kommentar von Nabil889
26.08.2016, 14:15

" im Mietvertrag wurde festgehalten,dass eine Person in die Mietsache einzieht . Wir möchten Ihnen daher anraten,der XXX eine Bestätigung des Vermieters vorzulegen,dass diese damit einverstanden ist dass sie nun zu zweit in der 1 Zimmerwohnung leben" das schreibt die Behörde !!

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Erstens: Ihr habt der Vermieterin angezeigt, dass in der angemieteten Wohnung eine weitere Person auf Dauer eingezogen ist. Das ist vollkommen korrekt.

Zweitens: Ihr habt geheiratet und werdet nun auch zukünftig Dauerhaft die Wohnung nutzen.

Warum benötigt die Behörde eine vom Vermieter ausgestellte Bescheinigung, dass du da Leben   DARFSTt????  Verstehe ich nicht so recht... aber was solls.

Deine Frau sollte mit der Eheurkunde und Personalausweis zusammen mit dir bei der Behörde PERSÖNLICH auftreten und den Sachverhalt da klären.

Die Information an den Vermieter das eine weitere Person in den Haushalt eingezogen ist verpflichtet den Vermieter zu nichts. Er ist lediglich informiert worden. Der Rest ist Euer Problem.

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Welche Behörde verlangt diese Bescheinigung und warum?

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Kommentar von Nabil889
26.08.2016, 14:17

" im Mietvertrag wurde festgehalten,dass eine Person in die Mietsache einzieht . Wir möchten Ihnen daher anraten,der XXX eine Bestätigung des Vermieters vorzulegen,dass diese damit einverstanden ist dass sie nun zu zweit in der 1 Zimmerwohnung leben" das schreibt die Behörde !! Finanzamt

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Aus einem diesseitigen Fall, verhandelt am AG Köln: Der Klägerin  (Antrag-steller)steht gemäß § 553 Abs, 1 Satz 1 BGB ein Anspruch gegen den Beklagten zu, die Erlaubnis zur Aufnahme ihres Lebensgefährten in die angemietete Wohnung zu erteilen. Nach § 553  Abs. 1 BGB kann der Mieter von dem Vermieter die Erlaubnis zur Aufnahme anderer Personen in den angemieteten Wohnraum verlangen, wenn nach Abschluss des Mietvertrages ein berechtigtes Interesse dafür besteht.. Ein solches berechtigtes Interesse liegt vor. Nach der Rechtsprechung des BGH hat der Mieter zur Aufnahme eines Lebensgefährten in die Wohnung im Regelfall einen Anspruch(BGH Urteil vom 05.11.2003, WUM 2003, 688). Das berechtigte Interesse ist, wie dargelegt, auch nach Abschluss des Mietvertrages entstanden. Ein wichtiger Grund in der Person des  Lebensgefährten der Klägerin, der zur Ver-weigerung der Zustimmung berechtigen würde, liegt nicht vor." 

Soweit so gut. Diesseits wird davon ausgegangen, dass gegen ihren Mann nichts vorliegt, Wichtig ist auch wiederholt darauf hinzuweisen, "dass die Ent-scheidung zur Bildung eines auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushaltes erhebliche Zeit nach dem Vertragsschluss erfolgte." Um den Tatbestand der arglistigen Täuschung nicht erst aufkommen zu lassen.

Sollte eure neue Vermieterin für Vorstehendes kein offenes Ohr haben, kommt ihr um die Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes nicht umhin. Ich wünsche euch einen der Sache angemessenen Erfolg.

 

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Kommentar von albatros
27.08.2016, 12:55

Anwalt? Wofür? Ist rausgeworfenes Geld. Es geht hier um die Bescheinigung, nicht das Wohnrecht. Als Bescheinigung reicht die Kopie der Anmeldung beim EMA. Das wars. Nicht mehr und nicht weniger. Punkt.

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den Einzug des Partners kann der Vermieter gar nicht verbieten. Aber was will bitte der Jobcenter?

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Kommentar von schleudermaxe
27.08.2016, 12:14

... welches Jobcenter?

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Habt ihr es per Einschreiben mit Rückschein gemacht, dann kann er es nicht abstreiten!

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Kommentar von Nabil889
26.08.2016, 13:59

Nein. Wir haben es normal verschickt. Aber vorher wurde eine email verschickt. Und wir trafen uns auch mehrmals und sie hatte uns sogar besucht- also weiss sie-dass ich hier wohne- die neue Vermieterin ist erst vor 2 Monaten zuständig,da die vorherige Vermieterin verstorben ist.

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