Vermieter verlangt längere Stromanmeldung?

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12 Antworten

Wahrscheinlich hast du keinen nachmieter gefunden?

Du musst trotz allem nicht weiterhin strom bezahlen. Selbst wenn du noch im september in der wohnung wohnen würdest, müsstest du ja nicht zwangsläufig strom beziehen. Könntest ja theoretisch auch ohne strom leben. Klar macht das niemand, aber wie gesagt, ob du in deiner wohnung strom beziehst oder nicht ist ganz alleine deine sache. 

Allerdings, wenn die rechnung des stromanbieters kommt und du laut mietvertrag zu diesem zeitpunkt gelebt hast, bist du auch für die entstandenen stromkosten verantwortlich. Du würdest quasi um eine gerichtsverhandlung nicht kommen. In der praxis schaut es so aus, dass du in der regel für diesen monat strom bezahlst. Es sind centbeträge, ich hatte das bei beiden umzügen. Und über centbeträge braucht man sich nicht streiten.

Sobald du dich bei der neuen gemeinde als wohnhaft anmeldest undeigdntlich sofort deinen stromanbieter mitnimmst wird dein strom am neuen wohnort angemeldet und am alten abgemeldet. Auch beim grundversorger. Dann geht es automatisch auf den eigentümer des objekts. Würde ich so machen, denn er wird auch nicht wegen centbeträgen vor gericht. Dann zahlt er einfach selbst, was er in dem monat in der wohnung wurschtelt.

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Kommentar von 19Verena91
19.08.2016, 12:04

Danke, beste Antwort bisher! :)

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Kommentar von maggylein
19.08.2016, 12:47

gut und lang aber nicht ganz richtig. Bei Anmeldung einer neuen Verbraichstelle wird nicht der alte Vertrag mitgenommen sondern ein neuer zusätzlich abgeschlossen der alte Vertrag muss separat beendet werden... wenn tatsächlich ein Anbieter sagt dass man seinen alten Vertrag mitnehmen muss (was selten vorkommt da durch Auszug meistens der Vertrag vorzeitig beendet wird/werden kann) ists ne interne Umbuchung. Trotzdem können zb 2 Verträge zeitgleich laufen (was ja in der Praxis auch oft vorkommt)

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Dein Mietvertrag, dein Stromliefervertrag.

Du kündigst deine Verträge zu dem Zeitpunkt deiner Wahl (Kündigungsfristen beachten).

Dein Vermieter kann zwar Wünsche äussern, aber das ist auch schon alles.

Wenn kein Strom in der Wohnung ist und er etwas prüfen möchte, dann ist das sein ganz persönliches Vergnügen.

(Als Kinder haben wir immer gesagt: Ohne Arme, keine Kekse!)

Wer prüfen will, sollte auch Strom mitbringen.

Biete ihm an, wenn er etwas testen will, kann er das noch bis Ende August tun.

Schalte die Sicherungen aus und fotografiere den Zählerstand zum 31.08. am besten mit einem Zeugen.

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... wir Vermieter hier verlangen so etwas gar nicht, warum denn auch?

... und Miete verlangen wir auch nicht aufgrud einer Überschneidung, sondern nur aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen.

Setze ihn also auf den Topf, wenn er solche aberwitzigen Forderung stellt nach dem Ende des Vertragsverhältnisses.

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Wann Du deine Wohnung verlässt, ist unerheblich.

Es zählt lediglich der Zeitpunkt des Mietendes. Solange das Mietverhältnis nicht beendet ist, zahlst Du auch noch für den Strom.

Der Vermieter wird ja kaum die Grundgebühren/Kosten des Stromzählers für dich übernehmen.

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Kommentar von Grautvornix
19.08.2016, 11:55

Wenn ich keine Strom brauche, dann zahl ich den auch nicht!

Wie der Hans schreibt, wenn ich nicht in der Wohnung bin hat der Vermieter da nicht verloren, daran ändert auch die Kündigung nichts.

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Wenn du für September noch die Miete zahlst, hat der Vermieter in der Wohnung gar nichts verloren.

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Kommentar von 19Verena91
19.08.2016, 11:58

Das ist natürlich richtig, aber wie ist das mit dem Strom jetzt?

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Kommentar von maggylein
19.08.2016, 12:41

das mal komplett falsch... wenn jemand eine Wohnung angemietet hat muss der Anschluss auch angemeldet sein. bei Leerstand vom Vermieter ansonsten der Mieter. Solange ein Zähler da hängt und somit die Lieferbeteitschaft gegeben ist muss mindestens die Grundgebühr gezahlt werden

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Auch wenn es Dir nicht passen wird, ChristianLE und Maggylein haben Recht.

Wen Du den Schlüssel für die Wohnung hast und Du damit alleiniges Nutzungsrecht für die Wohnung hast, muss der Strom auf Dich laufen. Meldest Du Dich zum 31.08. ab, kann der Vermieter nachträglich die Korrektur des Auszugsdatum und des Zählerstandes anhand des Übergabeprotokolls verlangen. Und dies erfolgt dann in der Grundversorgung ... was ggf. teurer als Dein jetziger Vertrag ist.

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lass mich mal laut lachen:

Heizung und WW-Versorgung ist im Keller, dazu braucht er nicht in die Wohnung, wo er übrigens nix zu suchen hat.

du meldest den Strom zu Ende August ab. Kühlschrank leerräumen und offen stehen lassen. 

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Kommentar von Gerhart
19.08.2016, 14:42

Eine WW-Etagenheizung liegt nicht im Keller sondern in der Wohnung.

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Ausschlaggebend ist eigentlich Datum der Schlüsselübergabe. Wenn er die Schlüsselgewalt hat und du nicht muss er sich anmelden (wobei du natürlich den Schlüssel nicht abgeben solltest wenn du noch miete zahlst)
Wenn du noch den Schlüssel hast musst du auch angemeldet bleiben...

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Der Strom sollte bis zum Ende des Mietverhaeltnisses ANgemeldet bleiben und dann auf den neuen Mieter UMmgemeldet werden.

Wenn du den Strom vorzeitig ABmeldest wird der Zaehler ausgebaut und ein neuer wird fuer den neuen Mieter eingebaut. Dadurch entstehen hohe Kosten.

Nicht so hoch sind die Kosten bei einer UMmeldung auf den Vermieter, ist aber auch unnoetig.

Kaum Kosten entstehen wenn der Strom einfach auf den neuen Mieter UMgemeldet wird.

Wenn kein Nachmieter gefunden wurde sollte der Vermieter entscheiden ob der Strom auf ihn Umgemeldet oder ABgemeldet wird.

So ist es jedenfalls bei meinem Stromanbieter.

Soviel kostet der Strom zum Test auch nicht.

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Kommentar von peterobm
20.08.2016, 14:41

Wenn du den Strom vorzeitig ABmeldest wird der Zaehler ausgebaut und ein neuer wird fuer den neuen Mieter eingebaut. Dadurch entstehen hohe Kosten.

das ist Blödsinn³ - es wird kein Zähler ausgebaut. Das kann NUR der Vermieter in die Wege leiten. 

Eine Grundgebühr bleibt immer zu zahlen. Dafür kann man schon paar Monate rumkommen. Aus-Einbau sind wesentlich teurer.

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Sie melden Ihren Stromverbrauch am Umzugstag ab und einen Tag Später übergeben Sie die Wohnung. Vorher hat der Vermieter darin nichts zu suchen. Alles Andere können Sie natürlich vereinbaren.

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Sie können jederzeit Ihren Strombezug abmelden. Da Sie zusammen mit dem Verbrauch auch die Grundgebühr zahlen, steht dem nichts im Wege.

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Kommentar von schleudermaxe
20.08.2016, 12:29

... und wer bitte übernimmt die Kosten für den "Leerstand", nur weil ein Bewohner nicht da ist?

Wir Vermieter etwa? Lachnummer, oder?

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Nein, du kannst auch ohne Strom in deiner Wohnung wohnen, das kann dir der Vermieter nicht vorschreiben.

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Kommentar von J0eSpivy
19.08.2016, 11:55

Dann müsste aber die Leitung vor dem Zähler oder nach dem unterbrochen, und versiegelt werden, sodass kein einiges Milliwatt über den Zähler fließt. 

Ansonsten hat keine Seite einen Nachweiß darüber das nicht doch etwas verbraucht wurde

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