Vermieter verlangt 4200 Euro für Sanierungsmaßnahmen wegen Schimmelbefall

8 Antworten

Verlangen kann er viel. Entscheidend ist, wodurch der Schimmel verursacht wurde. Verfügt er über kein Gutachten, in dem bestätigt wird, dass der Schimmelbefall durch falsches Lüften und Heizen entstand, also von euch verursacht wurde, dann ist sein Verlangen allerdings durch nichts zu begründen und daher rechtlich nicht durchsetzbar.

Der Vermieter befindet sich auf Abwegen. Sein Verlangen ist 100%ig durch keinerlei rechtlichen Anspruch gedeckt. Ich rate ganz einfach zu schweigen. Keine Antwort, kein Mieterverein, kein Anwalt, einfach abwarten und Ruhe bewahren. Wenn dann irgendwann es etwas Neues gibt in der Angelegenheit, hier das wieder einstellen, dann ist zu prüfen und zu raten, vorher nicht.

ich wohne in einer WG mit 2 Mitbewohnern. Heute kam ein Brief von unserem Vermieter in dem er bis zum 1.5. von jedem Mieter 1412 Euro (insg. 4236 Euro) als Einmalzahlung verlangt wegen Sanierungsarbeiten.

Verlangen kann er gar nichts,allenfalls um ein Mieterdarlehen bitten.

Die Begründung sind Umbaumaßnahmen wegen Schimmelbildung.

Das zählt zu Instandhaltung Reparaturmaßnahmen und ist nicht auf die Mieter umlegbar

Ist das zulässig?

NEIN.

Wir haben den Schimmel nicht verursacht!

Der Vermieter müsste beweisen,das der oder die Mieter den Schimmel verursacht haben,dann könnte er natürlich Schadenersatz fordern.

Feuchtigkeit & Schimmel: Vermieter muss beweisen, nicht verantwortlich zu sein

Ein Mieter ist zur Minderung berechtigt, wenn Schimmel nicht ausschließlich auf falsches Lüftungsverhalten zurückzuführen ist, sondern auch baulich bedingt ist, entschied das Landgericht Frankfurt/Oder in einem wichtigen Urteil.

Ein Vermieter hatte einen Mieter auf Zahlung rückständiger Mieten verklagt. Der Mieter berief sich jedoch darauf, dass er die Miete wegen Feuchtigkeit und Schimmelbildung gemindert hatte. Er war der Ansicht, dass dies auf Baumängel zurückzuführen sei. Der Vermieter hingegen führte falsches Lüftungsverhalten des Mieters als Ursache an. Ein gerichtlich bestellter Sachverständiger kam zwar zu dem Ergebnis, dass das Lüftungsverhalten des Mieters ursächlich für die Mängel war. Allerdings ermittelte der Sachverständige auch bauliche Mängel in Form von Wärmebrücken, die möglicherweise mitursächlich waren.

Das Landgericht wies die Klage des Vermieters deshalb ab. Ist streitig, ob Feuchtigkeitsschäden dem Vermieter oder dem Mieter zuzurechnen sind, muss zunächst der Vermieter beweisen, dass er nicht verantwortlich ist. Erst dann, wenn ihm dieser Beweis gelungen ist, muss der Mieter beweisen, dass die Feuchtigkeitsschäden nicht aus seinem Verantwortungsbereich stammen. Nachdem der Vermieter in diesem Rechtsstreit die vom Sachverständigen geforderten Bauteilöffnungen verweigert hatte, war er den Beweis, dass die Feuchtigkeit nicht aus seinem Verantwortungsbereich herrührt, schuldig geblieben (LG Frankfurt/Oder, Beschluss vom 14.09.10, Az. 19 S 22/09).


Wenn es sich um Moderniserungsmaßnahmen gehandelt hätte( die der Vermieter vorher ankündigen muss),dann könnte er jährlich 11% der Moderniserungskosten auf die Mieter umlegen. Das könnte er nur verteilt auf 12 Monate bekommen.

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Infos: 515 euro + 200 euro nebenkosten = 715 euro

bitte leute hilft mir schnell wie möglich

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