Vermieter stellt sich stur

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8 Antworten

Abweichend von der gesetzlichen Frist für die Zahlung der Miete kann selbstverständlich auch der 15. des Monats vereinbart werden. Dementsprechend bedarf es einer beidseitigen Vereinbarung, um diesen Termin zu ändern. Auch sehe ich hier durchaus konkludentes Handeln und auf dieser Basis die Herstellung eines von beiden Seiten gewollten Zustandes. Erläutere bitte "EINZUGSPAUSCHALE". Lastschrifteinzug der Miete kann es ja logischerweise nicht sein, da du die Miete monatlich überweist oder per Dauerauftrag zahlst (sonst gäbe es jetzt nicht das Problem mit dem Zahlungstermin).

Der Vermieter kann auf Einhaltung des Vertrages pochen und die Zahlung zum Monatsersten, einegehend bis spätestens zum 3. Werktag verlangen. Halten Sie sich nicht an den Vertrag, dann kann dieses Verhalten unter Androhung einer Kündigung für den Fall einer neuerlichen verspätenten Zahlung abgemahnt werden. Eine Einzugspauschale ist vom Begriff her nicht geläufig; da müssen Sie zur Begründung schon etwas weiter ausholen! Sollte damit die Pauschale für einen Lastschrifteinzug gemeint sein, so könne Sie darauf verweisen, dass Mietzahlungen kostenfrei vom Mieter gegenüber dem Vermieter zu erbringen sind. Diese Kostenfreiheit gilt selbstverständlich für beide Seiten. Wenn Sie sich an diese Spielregeln halten dann gibt es im nächsten Jahr vermutlich keinen Ärger.

Ein Gewohnheitsrecht nach knapp 2 Jahren?? Zum anderen besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Gewohnheitsrecht. Du hast lt Gesetz Deine Miete Anfang des Monats zu zahlen und wenn sich der Vermieter auf den 15. eingelassen hat.. war er schon sehr kulant.

auf der einen Seite forderst du die Einhaöltung des Vertrags wegen der Einzugspauschale, anderer seits willst du zum 15. zahlen.

Möglich ist alles, was schriftlich vereinbart ist

Die Einzugspauschale müsste - wenn sie nicht im Mietvertrag steht entweder in der Hausordnung oder in einem Hinweisblatt zur Nebenkostenabrechnung stehen. Wenn sie da nicht drin steht, hat der Vermieter auch kein Anrecht darauf.

Das ist also klar geregelt.

Klar geregelt ist auch die Zahlung der Miete bis spätestens zum 3. Werktag eines jeden Monats. Aber auch da gilt: wenn davon abweichend etwas schriftlich vereinbart wurde ( idealerweise im Mietvertrag ), dann gilt das. Wenn der Vermieter sich bisher kulanterweise auf den 15. eingelassen hat, ist das entgegenkommend.

Gewohnheitsrecht dient vor allem der Ausfüllung bestehender Gesetzeslücken. Hier besteht aber keine Gesetzeslücke, sondern das Gesetz gibt klare Vorgaben.

Wenn ihr weiter zum 15. überweist, kann euch der Vermieter in Verzug setzen, weil ihr es dauerhaft macht.

Ich halte es für sinnvoll, mit dem Vermieter noch einmal ein sachliches Gespräch zu führen. Vielleicht könnt ihr für die Mietzahlung eine schleichende Übergangsregelung finden: November zum 10.11. Dezember zum 5.12. und ab Januar dann zum 3. eines Monats

Was steht in deinem Mietvertrag, das hast du ja damals unterschrieben. Aus Kulanz erst am 15. überweisen macht daraus kein Gewohnheitsrecht.

Man zahlt also Miete aus Kulanz?

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Die muss zu Beginn des Monats da sein.

Bezahlst Du beim Bäcker auch immer Wochen später?

Das ist nur in dem einen Monat eng, danach pendelt es sich ein.

Was ist wegen der Mietzahlzung denn im Mietvertrag ausgemacht? Daran müssen sich alle halten.

Was um alles in der Welt ist denn eine Einzugspauschale?

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