Vermieter schiebt sämtliche Renovierungen auf uns. Gilt der Mietvertrag so überhaupt?

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5 Antworten

Da geht der Vermieter aber kräftig baden!

Bei Einzug war die Wohnung / das Haus ja schon nicht Mietstandard. Für diesen hat der Vermieter zu sorgen, nicht der Mieter und abwälzen kann ein Vermieter die Instandhaltung auch ganz und gar nicht.

Ich würde gar nichts machen. Außer möglichen Schreiben fristgerecht zu widersprechen, sofern es da überhaupt einen Sachgrund zu gibt.

Abwarten. Der Vermieter hat ja auch keine Kohle, wie es scheint, also lasst ihn doch den ersten Schritt zum Anwalt machen.

Ich wette, das verläuft im Sande!

Sollte er dennoch klagen, steht euch die kostenlose Rechtsberatung durch einen Rechtspfleger bei Gericht zur Verfügung.


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Du hast als Mieter soviel falsch gemacht, dass es sich kaum noch lohnt, hier alles Aufzuzählen. Wichtiger ist, wie die Forderungen des Vermieters nun schadlos eliminiert werden können.

Alles, was nicht im Mietvertrag steht, ist zu bestreiten. Mit dem Rechtsanwalt zu drohen bringt überhaupt keine Punkte. Der Vermieter ist so maßlos und von seinem Vorgehen überzeugt, dass er wohl unbelehrbar ist.

Empfehlung: Selbst Forderungen über 3000€ an den Vermieter stellen mit Materialaufstellung und Arbeitsstundennachweis und einen Rechtsbeistand konsultieren> Beratungsschein vom AG besorgen. Im Klagefall des Vermieters Prozesskostenhilfe beantragen. Sollten die Forderungen nach Meinung eines RA durchsetzbar sein, dann selbst auf Schadensersatz klagen. Doch Vorsicht, RA haben ein €-Zeichen auf der Brille.

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Gab es denn bei Mietbeginn als Ausgleich für die Arbeiten einen Mietnachlass für einen bestimmten Zeitraum? Wenn nicht, gilt, dass die Wohnung/das Haus  da unrenoviert übergeben, auch nur unrenoviert zurück zu geben ist..

Im Übrigen liegt hier eine unangemessene Benachteiligung des Mieters vor. Auch deshalb ist diese Klausel unwirksam.

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Kommentar von frauschmidt123
17.08.2016, 06:50

Es wurden uns nur eine halbe Kaltmiete erlassen, also 175€. Wir haben bisher nur für Material aber rund 2000€ investiert und das ohne die unzähligen Arbeitsstunden dazu zu zählen. 

Zwei Räume waren für uns die ersten 6 Monate nicht mal nutzbar da der Vermieter eine versprochene und vor Einzug zugesicherte Renovierung immer wieder verschoben hat (Deckenbalken waren vom Schwamm zerfressen und mussten getauscht werden). Haben in der Zeit aber volle Miete gezahlt da er bei Mietminderung mit Kündigung gedroht hat.

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Lass Dich mal in der Verbraucherzentrale beraten.

Ich denke nicht, dass es sich der Vermieter so einfach machen kann.

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Kommentar von albatros
17.08.2016, 09:32

VZ dürfen keine Mieterberatung machen.

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Seit ihr im Mieterschutzbund? Wenn nicht wendet euch mal auf jedenfall an den. Oder droht mit nem Anwalt. Das was der da macht ist nuch Rechtens. Hatten so nen ähnlichen Pflegefall auch als Vermieter. Furchtbar solche Leute.

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Kommentar von frauschmidt123
16.08.2016, 22:03

Mieterschutzbund ist momentan leider zu teuer. Der Umzug wird für uns schon kaum zu stemmen. 

Der MSB kostet ja Aufnahmegebühr+ Jahresbeitrag.

Mit Anwalt werden wir so oder so drohen wenn der Vermieter uns weiter bedrängt. 

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