Vermieter reagiert nicht auf Schadensmeldung, reicht die Meldung aus?

8 Antworten

Ihr wart verpflichtet, den Schaden = Mangel anzuzeigen um größeren Schaden abzuwenden. Das habt ihr getan. Möglicherweise versäumt, eine Frist zur Beseitigung zu stellen. Holt das jetzt unter Bezugnahme auf diese Meldung nach, schriftlich per Einwurfeinschreiben, Frist zwei Wochen. Bleibt er weiterhin außen vor, d.h., er macht nichts, dürftet ihr selbst die notwendigen Arbeiten in Auftrag geben und die Kosten ab übernächstem Monat mit der Miete aufrechnen. Nun kommt es dabei natürlich auf den Umfang der Reparatur und dren Kosten an. Ihr wäret verm. nicht gewillt und in der Lage, umfangreiche Dacharbeiten zu bezahlen (zu verauslagen). Das muss vor Ort geprüft und entschieden werden.

Auf alle Fälle dürft ihr von Beginn der Info an den V. an die Miete angemessen mindern. Hier halte ich 10% der Bruttomiete für angemessen. Um den Druck zu erhöhen, dürftet ihr zusätzlich einen Teil der Miete zurückbehalten (das dreifache der beabsichtigten Mietminderung). Demzufolge wäre dann ab nächstem Monat (Juni) und das solang der Mangel anhält, die Miete um 40% kürzen. Ihr solltet euch zunächst da bezüglich des Prozentsatzes der eigentlichen Mietminderung noch nicht festlegen, sondern vielmehr schreiben, dass ihr die Miete wegen des Mangels mindern und darüber hinaus einen Teil der Miete zurückbehalten werdet, zusammen 40%. Es bliebe u. U. einem Gericht vorbehalten, den eigentlichen Minderungsbetrag festzulegen. Die Mietminderung ist nicht nachzuzahlen, der Zurückbehalt aber sehr wohl, sobald der Mangel nicht mehr besteht

Schreibt nochmal und setzt ihm eine Frist, bis zu der er den Mangel beheben muss. Verstreicht die Frist, könnt ihr die Miete mindern oder aber den Mangel selbst beheben und die Kosten von der Miete absetzen.

WIe gesagt, mir ist ziemlich egal, ob sie es behebt, auch will ich die Miete nicht mindern, ich will nur wissen, ob ich grds. meine Pflicht erfüllt habe oder sonst noch etwas veranlassen muss=

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was willst du denn dann mit der meldung erreichen ,für den nachmieter ??du hättest die meldung per einschreiben schicken sollen ,dann hättest du heute den beweis in der hand ,etwas geschrieben zu haben .ich würde es noch mal telefonisch probieren .ansonsten reicht es ,dem vermieter 4 wochen zeit zu geben ,um die sache zu beheben .ansonsten könntest du einen malerbetrieb beauftragen und auf vermieters kosten renovieren lassen.wenn die flecken so schnell kamen ,könnte es sich auch um eine überschwemmung in der oberwohnung handeln .frag doch da mal nach .

Ich will damit erreichen, dass ich für eventuelle Folgeschäden nicht haftbar gemacht werden kann, indem ich meine Pflicht erfülle und dem VM Schäden an der Mietsache melde. Ich habe das auch per Einwurfeinschreiben geschickt, da meine VM da schwierig ist und Übergabeeinschreiben einfach nicht annimmt.

Und wieso sollte ich das beheben lassen? Das war ja grade meine Frage, MUSS ich jetzt noch etwas machen oder reicht es aus, ihr den Schaden mitzuteilen? Schließlich ist es ja ihr EIgentum und sie muss ja wissen ob sie es repariert oder nicht?

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@Pennylane11

wie @haesilein schon sagte ,bei abnahme der wohung habe bitte unbedingt noch eine oder auch 2 weiter personen dabei .weise VM noch mal daraufhin ,dass du ihr ja schriftlich bescheid gesagt hast ,wegen der deckenschäde und laß die von ihr schriftlich bestätigen ,dass sie das zur kenntnis genommen hat und an dich keinen anspruch stellen wird.das problem könnte natürlich sein,das dein VM versucht dich zur kasse zu bitten indem sie behauptet ,dass du schlecht gelüftet hast und darum der feuchtzustand entstanden ist.ich würde auf jeden fall noch vor dem auszug versuchen ,dass sie sich deine wohnung ansieht .hast du dich beim obermieter schlau gemacht ,wegen wasserschaden??notfalls frag doch einfach mal beim mieterverein an ,könnte sogar sein ,dass du eine einmalige auskunft kostenlos bekommst.

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Außenwand Schimmel jeden Winter

Hallo zusammen,

ich habe seit ich in meine Wohnung eingezogen bin Probleme mit Schimmel an der Außenwand, die im Winter immer extrem kalt ist und wo sich jedes bisschen Feuchtigkeit absetzt.

Das Problem tritt nur im Winter jedes Jahr wieder auf, ich habe bereits alles nur erdenkliche getan um das Problem in den Griff zu bekommen.

Alle Zimmerpflanzen verbannt, Trockner angeschaft um Wäsche zu minimieren die Feuchtigkeit abgibt. Ich habe Luftentfeuchter in Form von Salzboxen an die Außenwand gestellt.

Ansonsten achte ich sehr darauf 2-3 täglich stoß zu lüften 5-10min.

Mir fällt nichts mehr ein, was ich noch tun soll.

Ich will die Wohnung eigentlich behalten und will kein Streit mit der Hausverwaltung, aber diese hat vor zwei Jahren nach Mietminderungandrohung nur oberflächlich neue Tapete und Antischimmelfarbe anbringen lassen.... Problem nicht behoben.

Von zwei Nachbarn habe ich erfahren, dass sie die gleichen Probleme mit der Außenwand haben.

Die Hausverwaltung und der Hausmeister verkaufen uns halt für blöde und wollen uns erklären, dass es am Lüften liegt, wobei die Hausverwaltung sich bei Androhungen von Mietminderungen bisher immer sofort gebeugt hat und nicht problembehende Maßnahmen ergriffen hat, wie Tapete ab und neue Antischimmelfarbe rauf.

Habe sogar ein Luftfeutigkeitsmesser und die Werte sind sogar fast unterdurchnschnittlich bei 35-40%.

Nur wenn die Außenwand so extrem kalt ist, setzt sich halt jedes bisschen Feuchtigkeit sofort daran ab.

Ich wüsste auch nicht, was die Hausverwaltung machen sollte, außer AUßenwand neu isolieren und co. oftmals liegt die Feuchtigkeit und der Schimmel ja schon im Mauerwerk.

Was mich auch aufregt ist, dass die Hausverwaltung die Mieter täuscht, indem sie bei einer Nachbarwohnung( wo ich die Vormieter kannte und die auch Schimmelprobleme hatten), einfach weiter vermietet wurden 1-2 Monate später.

Wahrscheinlich hatten die Vormieter in meiner Wohnung die gleichen Probleme.

Naja, überlege ein Gutachten erstellen zu lassen, vielleicht sogar mit Nachbarparteien zusammen.

Wenn jetzt bauliche Mängel als Ursache bestätigt werden, was gibt es denn dann für Optionen?

Jedes Jahr neue Tapete und neuer Antischimmelbelag kanns ja wohl nicht sein.

Also wäre die option jeden Winter Mietminderung, aber darf der Vermieter einem sowas zumuten?

Ich danke schonmal im Voraus für Rat, ich will meine Wohnungen eigentlich nicht so einfach aufgeben. :/

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HILFE! Vor Einzug: So viel Schimmel an der Wand durch falsches Lüften? Welche Rechte habe ich?

Ich ziehe im November in eine neue Wohnung. Derzeit wird sie vom Bruder des Vormieters noch renoviert. Der hat jetzt in zwei Zimmern Schimmelbefall unter der Tapete festgestellt. Die Tapete selbst war an den Stellen nur leicht gewellt. Sichtbar wurde es erst darunter. Nachdem die Tapeten an den betreffenden Stellen entfernt wurden, hat der Hauswart die Feuchtigkeit der Wände gemessen und die war wohl im normalen Rahmen. Nun ist er der Meinung dass das wohl kein Baumangel ist und wohl einfach durch falsches Lüften zustande gekommen ist. Er wollte das dann selbst behandeln indem er es mit Chlor einsprüht. (Zuvor hieß es noch er will einen Maler beauftragen, der sich damit auskennt. Nun sagt er aber er will keine 1000 Euro ausgeben wenn er es doch selbst machen könnte.) Ich finde das Ausmaß des Schimmels bedenklich, denn es handelt sich nicht um eine kleine Ecke sondern hat sich schon sehr ausgebreitet. Die Wände gehören zur Außenwand. Das heißt dahinter grenzt keine andere Wohnung an. Dadurch dass die Tapete nicht selbst betroffen war, sondern die Wand dahinter bin ich jetzt skeptisch, ob es nicht doch am Bau liegen könnte. Ich kenne mich leider mit Schimmel gar nicht aus :( Er lässt sich auf jeden Fall abkratzen und dahinter ist die Wand okay. Kennt sich jemand aus und kann mir weiterhelfen, ob so ein Ausmaß tatsächlich durch Lüften entstehen kann? Ich habe außerdem gelesen, dass es ab einer bestimmten Fläche notwendig ist, dass das vom Fachmann erledigt wird. (Egal was die Ursache ist.) Ist das richtig? Der Mietvertrag wurde leider schon unterschrieben (man entdeckte den Schimmel erst kurz danach) und man soll ja dem Vermieter (in dem Fall eine Baugenossenschaft) auch die Chance geben die Wohnung wieder in Ordnung zu bringen. Nur wäre es mir sehr wichtig, dass das eben anständig gemacht wird und nicht von einem Laien da mal eben ein bisschen was drauf gesprüht will. Weiß jemand wie da meine Rechte sind?
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Ist es möglich, dass die (evtl.) feuchte Loggiawand Ursache für die Feuchtigkeit in der Wohnzimmerwand sein kann, also dass quasi die Nässe um die Ecke gezogen ist? Ich weiß, dass Feuchtigkeit in Räumen viele Ursachen haben kann, möchte jedoch genau diese Fragestellung für mich ausgeschlossen wissen.

Vielen Dank :-)

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