Vermieter mieter

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5 Antworten

Hausrecht, Hausverbote

Der Eigentümer/Vermieter kann prinzipiell jederzeit und ohne Angabe von Gründen (willkürlich) jedem unberechtigten Dritten das Betreten von Haus und Grundstück untersagen (§ 903 BGB). Jede Zuwiderhandlung ist Hausfriedensbruch. Die Strafverfolgung durch Polizei und Staatsanwaltschaft kann jedoch nur aufgrund eines Strafantrags erfolgen § 123 StGB.

Durch die Vermietung und "Öffnung" seines Hauses verliert der Eigentümer gegenüber dem berechtigten Mieter, seinen Familienangehörigen und Besuchern (siehe auch >>> Besuch) insoweit sein Hausrecht (BGH NJW 80, 700), er kann - abgesehen von sehr krassen Ausnahmesituationen - keine Hausverbote erteilen. Ausnahmsweise kann der Vermieter bestimmten Personen das Betreten des Hauses verbieten, wenn der Besucher in der Vergangenheit wiederholt den Hausfrieden gestört oder die gemeinschaftlich zu nutzenden Räume beschädigt oder verunreinigt hat. (AG Köln, Urteil v. 22.09.2004, WM 2004, 673).

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/h1/hausverbot.htm

Ein Grundstück gehört i. d. R. nur zur Mietsache wenn man ein komplettes Haus mietet.

Zu einer Wohnung gehört bestenfalls ein Gartenteil oder eine Terrasse dazu.

Besuch kann Dir der Vermieter nicht verbieten aber Personen Hausverbot für den Teil an dem er das Hausrecht hat aussprechen.

Dein Freund kann dich besuchen so oft er will. Du hast das Grundstück gemietet; der VM hat da kein Mitspracherecht.

Drehen wir den Spiess um, du könntest dem VM Hausverbot erteilen; nur in Berechtigten Fällen darf er doch kommen; was das aber bedeutet braucht nicht geschrieben zu werden

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@peterobm

Mit welchem Recht sollte der Fragesteller dem Vermieter Hausverbot auf seinem eigenen Grundstück erteilen können? Der Fragesteller hat doch gar nicht das Hausrecht, das hat er nur seiner Wohnung...

Du schreibst hier einfach nur kompletten Quatsch...

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Der Fragesteller hat eine WOHNUNG gemietet, und nicht das Grundstück...

Lesen...

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Der Vermieter hat ein Hausverbot ausgesprochen....vermutlich aus gutem Grund.

Auch wenn der Vermieter dort nicht wohnt, wird er das Verbot überprüfen. Im ungünstigsten Fall kannst du sogar die Kündigung bekommen, wenn du ihn trotzdem bei dir rein lässt....

DU = Störung des Hausfriedens...ER = Hausfriedensbruch...

Wenn es einen Grund dafür gab, darf er das dann natürlich auch nicht...

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