Vermieter lässt aus kulanzgründe15%von nebenkosten nach warum Nebenkostenrechnung doch falsch?

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4 Antworten

Mein Vermieter Verweigert Belegeinsicht nach Widerspruch vom
Mieterschutz Bund für die Jahres Endabrechnung der Nebenkosten
Nachzahlung und möchte das der Mieter persönlich zur Belegeinsicht vorbeikommt

Ja dann verweigert er sie doch nicht. Da mußt Du schon hingehen oder -fahren. Denn mehr als die Belege in seinen Räumen vorlegen muß der Vermieter nicht.

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Kommentar von Basti280181
07.09.2016, 10:29

Ist doch gar nicht war ich darf sogar Kopien verlangen er kann mir aber Kopien in Rechnung stellen und du als Leihe kannst nicht nachvollziehen ob die Belege richtig sind 

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Mein Vermieter Verweigert Belegeinsicht nach Widerspruch vom Mieterschutz Bund für die Jahres Endabrechnung der Nebenkosten Nachzahlung und möchte das der Mieter persönlich zur Belegeinsicht vorbeikommt

Der Satz ergibt keinen Sinn. Verweigert er nun die Belegeinsicht oder darf der Mieter zur Belegeinsicht vorbei kommen? Was spricht dagegen, zur Belegeinsicht vorbei zu kommen?

Dass er von sich aus 15 % abziehen will, scheint schon dafür zu sprechen, dass da etwas nicht ganz stimmt.

Wer kann mir helfen ?

Der Mieterschutzbund, bei dem du ja anscheinend schon warst. Aus welchem Grund wurde der Abrechnung widersprochen?

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Kommentar von Basti280181
07.09.2016, 10:37

Noch einmal , warum Verweigert der Vermieter dem Mieterschutz Bund die Einsicht in den Belegen ? Der Mieterschutz Bund handelt in meinem Interesse und warum sollte ich 40 km weit fahren wenn ich die Richtigkeit der Belege nicht nachvollziehen kann wenn da alles im reinen wäre könnte er es dem Mieterschutz Bund Kopien zukommen lassen oder?

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und möchte das der Mieter persönlich zur Belegeinsicht vorbeikommt

Dann verweigert er es doch nicht. Er erfüllt seine Pflicht, indem er Dir die Originalbelege an seinem Geschäftssitz zur Einsicht vorlegt.

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Hallo,

das klingt danach, als hätte der Vermieter Nebenkosten abgerechnet, die er nicht hätte abrechnen dürfen. Wäre die Abrechnung korrekt, würde er ja wohl kaum einen Nachlaß gewähren.

Ich würde nicht zahlen, bevor nicht eine ordnungsgemäße Abrechnung mit entsprechenden Belegen vorliegt. Im Falle eines Gerichtsverfahrens dürfte der Vermieter schlechte Karten haben - und das weiß er auch.

Herzliche Grüße,

Willy

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Kommentar von Basti280181
07.09.2016, 10:28

Er droht aber selber mit Anwalt und Gericht 

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Kommentar von anitari
07.09.2016, 10:57

Ich würde nicht zahlen, bevor nicht eine ordnungsgemäße Abrechnung mit entsprechenden Belegen vorliegt.

Belege müssen der Abrechnung nicht beiliegen.

Im Falle eines Gerichtsverfahrens dürfte der Vermieter schlechte Karten haben

Glaube ich nicht. Es wird ja nicht die Einsicht in die Belege verweigert. Fragesteller weigert sich nur diese Gelegenheit wahr zu nehmen.

Der Mieter reagiert nicht auf das Angebot zur Belegeinsicht

Der Mieter zweifelt die Richtigkeit der Abrechnung an, reagiert aber nicht auf das Angebot der Einsichtnahme und zahlt auch nicht? Dann hat der Vermieter das Recht auf seiner Seite, wenn er auf Zahlung des Abrechnungssaldos klagt. Denn erst nach der Einsichtnahme ist der Mieter in der Lage, die Richtigkeit der Betriebskosten-Abrechnung konkret zu bestreiten und Einwendungen gegen die erteilte Nebenkosten-Abrechnung zu
erheben (LG Berlin, Urteil v. 18.11.2002 - 67 S 147/02, GE 2003, S.
253).

Quelle und mehr zum Thema Belegeinsicht

http://deutschesmietrecht.de/betriebskosten/119-keine-ueberlassung-von-abrechnungskopien.html

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