Vermieter hat gelogen- was nun?

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7 Antworten

Ist zwar nicht ganz koscher - aber man darf. Die Angaben in einem Zeitungsinserat sind nicht entscheidend, sondern was der Vermieter im Mietvertrag zugesichert hat. Eine gesetzliche Verpflichtung im Mietvertrag eine Wohnfläche anzugeben besteht im übrigen nicht.

Da wäre ich mir aber nicht so sicher . Sonst wäre ja Betrug Tür und Tor geöffnet .

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@angie8000

Dann müßte der Mieter aber den "Betrug" nachweisen und der Vermieter kann dann immer noch sagen, daß es bei der Zeitung z.B. bei der Aufnahme des Inserats ein Mißverständnis oder einen von ihm nicht gewollten Fehler gab. Meist werden solche Anzeigen telefonisch aufgegeben, so daß der Zeitung hier kein Beleg vorliegt.

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@Nemisis2010

Die Anzeige erfolgte in einem Forum, die der Vermieter selbst erstellt hat.

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@laC0C0

Hast Du Zeugen ? Es geht ja nicht gleich um betrug , sondern um die möglichkeit , die miete zu kürzen . Gibts denn keine anderen Zimmer / Wohnungen in der Nähe ?

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@angie8000

@angie8000 .... Das ist tatsächlich so. Man vermietet nämlich eine Wohnung, WG-Zimmer oder Haus und nicht Quadratmeter. Deshalb ist die Angabe der Grösse freiwillig. Die m²-Angabe ist lediglich ein Bezugspunkt.

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Denke das man mit blosem Auge erkennen kann ob ein Zimmer 20 m² oder nur 15 m² hat. Das hätte bei der Besichtigung auffallen müssen. Die Zeitungsannonce ist übrigens nicht bindend , es ist eine Aufforderung zur Abgabe eines Gebotes. Wenn man sich bei der Besichtigung der Wohnung einig wird schließt man einen Mietvertrag ab. Das kann auch mündlich erfolgen. Beim mündlichen geht es aber schon los was verhandelt wurde zu beweisen. beim schriftlichen Vertzrag sollte alles wichtige drinstehen. Wenn dort keine m² der einzelnen Zimmer aufgeführt ist, kann man anschließend auch nicht monieren. Sind diese aufgeführt gilt:

Grundsätzlich kann die Wohnfläche in m² bis zu 10 % von dem im Mietvertrag angegebene m² abweichen!!! Bei einer Abweichung von mehr als 10% kann der Mieter auch ohne Verschulden des Vermieters verlangen, das der Mietzins nach der tatsächlichen Wohnfläche ermittelt wird.

Allerdings ist es so das zu Beginn eines Mietvertrages die Höhe der Miete keine Rolle spielt, erst bei der Betriebskosten die per m² berechnet werden ist es dann maßgeblich.

Du hast das Zimmer gesehen wie es ist. Wenn du den Mietvertrag unterschrieben hast, in dem keine Zimmergröße angegeben wurde, ist das alles m.E. legal und man kann dem Vermieter auch nicht wirklich einen Vorwurf machen.

Ich habe aber immernoch die Anzeige dass 20 qm angeboten werden. Aber keines der Zimmer ist so groß, also ist das doch schon nachweisliche ne Täuschung?

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@laC0C0

Ich vermute, dass am Ende trotzdem nur der Mietvertrag gilt. Außerdem hast du das Zimmer doch vorab selbst besichtigt.

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@susannhh

Ich finds traurig,dass man hier jetzt schon zweimal herablassend gesagt bekommt, dass man selbst Schuld ist wenn man verarscht wird.Sorry wenn nicht jeder menschlich so abgebrüht ist.

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@laC0C0

Tut mir leid. Herablassend war das nicht gemeint.

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