Vermieter fordert einfach Zahlungen ab, bei reißen der Kaminscheibe (durch hitze). Ist das Rechtens?

9 Antworten

Falls Dein Mietvertrag eine Kleinreparaturklausel enthält, musst Du zahlen. Die Kaminscheibe fällt eindeutig darunter, denn sie gehört zu den Teilen im Haus, die Du gebrauchst, also auch regelmäßig anfasst etc.

Ob sie dadurch kaputt gegangen ist, spielt keine Rolle, denn gerade um solche Streitigkeiten um Kleinigkeiten zu vermeiden, steht sie im Vertrag.

Egal, wodurch z. B. ein Thermostat, ein Wasserhahn, eine Duschkabinentür, ein Türgriff, ein Rollladengurt oder eben auch eine Kaminscheibe kaputt geht, für Reparaturen bis zur Grenze, die in der Klausel genannt ist, muss der Mieter aufkommen. (Obergrenzen pro Jahr mal ausser Acht gelassen.)

Da musst Du mal in deinen Mietvertrag sehen. Oft steht da drin, daß der Mieter Kleinreparaturen bis z.B. € 100,00 selbst bezahlen muss. Ich kenne zwar die aktuelle Rechtssprechung nicht, möchte aber vermuten, daß auch dieser Passus umstritten ist.

Die nächste Frage ist, was für eine Lastschriftermächtigung Du deinem Vermieter unterschrieben hast. Wenn er nur die Miete abbuchen darf, wäre es Mißbrauch auch irgendwelche anderen Kosten mit abzubuchen.

Aber unterm Strich ist doch die Frage, ob dir ein stressfreies Verhälnis zum Vermieter € 49,99 wert sind, oder ob Du deshalb wirklich Streit riskieren willst. Wenn ja, lass die Lastschrift zurückgehen, überweise sofort die Miete, und dann muß der Vermieter klagen.

Hier sehe ich allein den Vermieter in der Pflicht. Es wäre auch nach meinem Verständnis keine Kleinreparatur im Sinne des Gesetzes. 

 Der Vermieter ist verpflichtet, die Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu erhalten.

Verschlechterungen des Zustandes der Mietsache oder deren Abnutzung sind mit der Miete abgegolten.

Die Abbuchung irgendwelcher Rechnungen ist nicht vereinbart, wäre also unzulässig. In dem Fall den Betrag zurückbuchen lassen.

Wer hat die Reparatur beauftragt?

Ich als Mieter habe die Reparatur beauftragt

0
@Skorpio1307

Wenn Du als Mieter die Reparatur beauftragt hast, dann musst Du auch bezahlen. Der Vermieter hat ja nicht beauftragt. Wer die Musik bestellt, muss diese auch bezahlen.

2
@Skorpio1307

Wenn du nicht zuvor dem Vermieter den Schaden(Mangel) mit Fristsetzung zur Behebung angezeigt hast und er in Verzug kam, bleibst du auf den Kosten sitzen.

0

Deliktunfähiges Kind wirft Fensterscheibe ein. Zahlt der Vermieter?

Bei meinem Bekannten ereignete sich heute folgender Fall: Ein 6 jähriges Nachbarmädchen warf heute mit einem Stein in seine Fensterscheibe. Da es ein doppelverglastes Fenster ist, wurde nur die äußere Scheibe beschädigt. Das Kind ist deliktunfähig, die Versicherung wird vermutlich nicht zahlen. Die Mutter des Kindes hat aber auch nicht die Aufsichtspflicht verletzt. Das ist auch schon geklärt. Kommt vielleicht der Vermieter für den Schaden auf? Ist ja sein Eigentum. Oder muss mein Bekannter die neue Scheibe bezahlen?

...zur Frage

Vermieter will Kaminofen nicht übernehmen. Was tun?

Im Jahr 2008 habe ich auf eigene Kosten (rund 2.200 €) in die von mir bewohnte Mietwohnung einen schönen Kaminofen einbauen lassen. Natürlich war der Vermieter darüber informiert und hatte seine Zustimmung gegeben.

Nun werde ich umziehen und möchte den Ofen natürlich an ihn übergeben, denn welchen Sinn macht es, den Ofen wieder zu entfernen? Leider sagt mein Vermieter nun, daß er an dem Ofen kein Interesse hat, obwohl eventuelle Nachmieter vermutlich davon begeistert wären. Dumm gelaufen für mich? Oder was sollte ich tun? Ich finde den Aufwand, den Kaminhofen wieder abzubauen und das Loch in der Wand wieder zu schließen für unanagemessen hoch.

...zur Frage

Was kann ich tun, wenn die Heizabrechnungsfirma weigert, Werte zu korrigieren?

Hallo,

Jährlich muss ich als Vermieter eines 5-Parteienhauses Nebenkosten abrechnen. Wesentlicher Bestandteil sind die einzelnen Heizkostenabrechnungen. An allen Heizkörpern sind funktaugliche Messgeräte montiert. Bei der letzten Ablesung konnte ein Gerät nicht per Funk ausgelesen werden. Die Ablesung war Mitte Januar 2015. Die entsprechende Wohnung war bis Ende Januar 2015 vermietet, danach 2 Monate im Leerstand. Das Ableseunternehmen hat das Gerät Mitte März 2015 ausgetauscht.

Leider sehe ich in der aufgeteilten Abrechnung, dass ein Teil des hohen Werts aus dem kaputten Gerät, dem Leerstand(also mir) zugewiesen wurde, gemäß Gradtagenschlüssel und nicht taggenau.

Es ist nicht mein Verschulden, dass das Gerät defekt war und auch nicht, dass es erst Mitte März ausgetauscht wurde. Als Betrag sind ca. 100€ im Spiel.

Das Unternehmen hält sich stur und weist den hohen Wert nicht dem Mieter aus Januar 2015 zu.

Was kann ich machen? Zum Anwalt oder zur Verbraucherzentrale gehen?

Danke

...zur Frage

Wasserzähler stehen geblieben - wie wird Verbrauch gemessen?

Unser Vermieter lässt alle 2-3 Jahre die Wasserzähler wechseln.

Beim letzten Wechsel wurde bei uns eine defekte Wasseruhr festgestellt, die kurz nach der letzten Ablesung (vor 6 Monaten) stehengeblieben sein muss.

Frage: Wird uns bei unveränderten Zählerstand für diesen Zeitraum ein pauschaler Betrag berechnet oder wird erst ab dem Tag berechnet, an dem der Fehler entdeckt worden ist?

...zur Frage

Büro: Parkett Abnutzung durch Schreibtischstuhl nach 5 Jahren Nutzung

Mein Kumpel, mit dem ich zusammenarbeite, hatte ein Büro mit Parkettboden als Fußboden gemietet. Beim Einzug vor 6 Jahren war der Parkettboden neu versiegelt worden. Zwischenzeitlich verkaufte der Vermieter dieses Büro (Wohneigentum). Daher wurde auch der Gewerbemietvertrag nicht verlängert.

Mein Kumpel zog in der letzten Woche aus und die damalige Maklerin machte die Übergabe. Heute rief der ehemalige Vermieter an und wollte Geld für die durch die Bürostühle verursachten Abnutzungen, die teilweise stark sind (6 Jahre Nutzung). Ich denke, dass lediglich Verschleiß vorliegt, nämlich gewöhnlicher Gebrauch der Mietsache, der mit der normalen Miete abgegolten ist und für den überhaupt kein Ersatz verlangt werden kann. Ist dies so richtig?

Was kann mein Kumpel machen, denn das Büro (Eigentum) wurde ja zwischenzeitlich verkauft und der Nachmieter soll wohl schon drin sein.

...zur Frage

Kündigung eines Mietverhältnisses- Denkmalgeschütztes Haus

Hallo ihrs,

Ich versuche euch das Thema um das es geht kurz und knackig zu erläutern:):

Wir (3 Personen) wohnen in Form einer Wohngemeinschaft einem über 100 Jahre alten Haus, welches unter Denkmalschutz steht. In den letzten Jahren wurde vieles nicht saniert oder renoviert. Ausserdem liegt unsere Miete unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Ich bin Hauptmieter.

Nun haben wir (ich) einen neuen Vermieter (Eine Architektenfirma) bekommen. Dieser möchte am liebsten neue Veträge aufsetzen und forderte uns auf einen Mietaufhebungsvetrag zuzustimmen. das habe ich nicht getan. Um unsere Immobilie "attraktiver" zu machen wurden uns bereits Mieterhöhungen und Modernisierungskosten angekündigt, Außerdem sollten die Nebenkosten um 20 Euro erhöhnt werden, da nun ein Hausmeister tätig werden soll. Wir haben auf unseren Mietvertrag verwiesen, in dem keine Hausmeisterkosten oder eine solche Stelle vereinbart sind und zahlen weiterhin den alten Betrag.

Nurn habe ich ein paar Fragen: a) Der Vermieter darf doch nur um 20% die Miete erhöhen, da in den letzten Jahren nicht erhöht worden ist oder? Kann die Mieterhöhung mehr betragen wegen eines "Inflationsausgleiches"?

b) Darf der Vermieter nur die Modernisierungskosten innerhalb unserer Wohnung zu 11 Prozent anrechnen und muss er nachweisen wie sich die Kosten zusammensetzen? Müssen wir solchen Modernisierung (keine energetischen) zustimmen, denn unsere Wohnung befindet sich in einm weitesgehend ordentlichen Zustand? Alle Fenster wurden von unserem alten Vermieter erst erneuert.. Dürfen andere Modernisierungen mitberechnet werden (Hausflur, Fassade usw)?

c) Der Vermieter möchte nicht einziehen und wir fallen auch nicht durch Mietrechtsverletzungen auf. Kann der Vermieter uns mit einer Frist von 3 Monaten kündigen um das denkmalgeschützte Haus komplett sanieren zu können? Es heißt hierzu als Kündigungsgrund:

Der Vermieter wird durch die Fortsetzung des Mietverhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks gehindert, wodurch ihm erhebliche Nachteile drohen (sog. Verwertungskündigung). Bsp. Notwendige Sanierung eines Altbaus.

Welche Auflagen hat er denn dabei zu erfüllen...muss er nachweisen das er das ganze Haus komplett sanieren kann (finanziell), was ist mit den anderen Mietparteien im Haus und muss er uns wieder einziehen lassen usw? Das Haus steht unter Denkmalschutz...kann er einfach so alles sanieren? Wir wollen in dem Haus wohnen bleiben!!!...kann nicht eine finanzielle Verwertung durch Erhöhung der Miete sichergestellt werden? Wer entscheidet oder wer weiß ob ihm Nachteile entstehen?

d) Der Vermieter hat gleich nebenan ein Haus und dort beträgt die Kaltmiete schon 300€ mehr und auch die Nebenkosten sind 20 € mehr. Es liegt auf der Hand dass der Vermieter die gleichen Preise nach Sanierung in unserer Wohnung einführen möchte. Außerdem hat er vor ddas Geschäft nebenan zu vergrößern. Er kann doch nicht zwei nebenstehende Häuser so einfach verbinden (Brandschutz)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?