Vermieter Erlaubnis für Hund Zusatzklauseln Erlaubt?

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6 Antworten

Ja natürlich darf der Vermieter das, den Vertrag finde ich fair. Aber mal ehrlich, wenn ihr kein Geld für einen Hundekurs habt , könnt ihr euch einen Hund gar nicht leisten. Hund verursachen immer mal Kosten, mit denen man nicht gerechnet hat. (Tierarzt) Warum nur bringt ihr einen Hund in eure Wohnung, ohne vorherige Erlaubnis des Vermieters? Sehr umsichtige Hundehalter scheint ihr nicht zu sein.

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Kommentar von taigafee
26.03.2012, 18:40

das hat mich allerdings auch hellhörig gemacht.

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Kommentar von derpapagraf
26.03.2012, 20:00

Vorsicht mit voreiligen Kommentaren zur umsicht.

Der Hund hat es jetzt gut und das zählt, keiner will wissen wie er vorher gelebt hat... das nur kurz dazu... und wir hätte sie auch behalten wenn wir keine erlaubnis des vermieters gehabt hätten.

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In Deutschland herrscht ja Vertragsfreiheit. Man kann zu allem Verträge abschließen. Ob die sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt.

  1. Den Vermieter interessiert sicherlich nicht, ob Dein Hund jeden Tag Tabletten schlucken oder zur Krankengymnastik muß. Aber: Wenn der Hund ein wandelndes Flohasyl ist und die Flöhe im ganzen Haus verteilt, so dass sich andere Mieter beschweren, dann interessiert ihn das sehr wohl. Oder Dein Hund hat eine ansteckende Erkrankung, die andere Tiere oder Menschen gefährden könnte.
  2. http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/themen/tiere/sachkundenachweis-fuer-hundehalterinnen-und-halter/ Dazu braucht man keine Hundeschule. Der Fragebogen ist auf der oben genannten Seite zu finden. Schau Dir den Fragebogen einmal genau an. Da stehen Fragen wie "Ihr Hund sieht ein Objekt, er knurrt und zieht die Lefzen hoch. Wie reagieren Sie?". Man braucht keine Aufsätze zu schreiben, sondern einfach nur die richtige Antwort ankreuzen. Den Hund braucht man also nicht zur Prüfung mitzubringen. In Köln kostet der Test 30 Euro und kann beliebig wiederholt werden, wenn man den Test nicht besteht. Dass der Sachkundenachweis Sinn macht, liegt hier wohl klar auf der Hand.
  3. Ob diese Klausel im Falle eines Falles auch vor Gericht Bestand hat, kommt sicherlich auf den Einzelfall und die Vorkommnisse an. Näheres kann Dir ein Anwalt verraten.
  4. Wenn ich der Vermieter wäre, hätte ich noch einen 4. Punkt aufgenommen: Nachweis einer Hundehaftpflichtversicherung, die auch Schäden an der Mietsache mit einschließt.
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Kommentar von derpapagraf
26.03.2012, 16:20

Punkt 4 ist ja bereits von Anfang an abgeschlossen und ist ja auch in unserem Sinne, da wir auch eigene Sachen ersetzt bekommen die der Hund ,,zerfleischt,,... und so ne Türe oder nen Rahmen möcht ich ja auch nicht aus eigener Tasche zahlen müssen... Damit wären wir ja vollend zufrieden gewesen. Aber die anderen Sachen arten ja in Geld aus, die nicht nötig wären oder

?

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Der Vermieter möchte nur sicher gehen das ihr den Hund gut versorgt und so mit ihm umgeht das seine Wohnung/Haus nicht beschädigt wird. Ihn z.B. nicht stundenlang alleine laßt und er durch kläffen die Nachbarn stört..Das ist sein Recht.

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wen du dein kleines raubtier korrekt hälts und ihn anständig erziehst,das du in der heutigen sehr sensiblen umwelt nirgens anstösst,dann brauchst du vor dieser unterschrift auch keine angst zu haben...hunde bedeuten halt arbeit und nicht nur vergnügen und kuscheln...

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Naja, ich kann schon verstehen, dass sich der Vermieter absichern will. Also Punkt eins sehe ich überhaupt keinen Sinn. Ist doch egal ob das Tier krank ist, solange es keine Tollwut hat, was sicher bei uns so gut wie ausgeschlossen ist bzw. das Tier geimpft ist. 2. Ich denke er will halt was in der Hand haben, falls beschwerden kommen weil der Hund nicht folgt, anderen Angst macht oder gar beißt, schnappt springt usw. Ich denke das kommt nur im Bedarfsfall zum Einsatz und nicht einfach so. 3. Ja ohne Abmahnung ist schon heavy aber wie soll man das formulieren? In begründeten Fällen, bei schweren Verstößen, da ist dann wieder die Frage was ist schwer und was ist begründet. Sprech deinen Vermieter nochmal drauf an und frag ihn, wie er das sieht. Vielleicht ist das eine Standartformulierung und dein Vermieter sieht das eigentlich alles ganz locker.

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Man hört viel über vernachlässigte und schlecht gehaltene Hunde.

Dir mag die Vertragsklausel übertrieben vorkommen. Aber im Grunde beinhaltet sie nur das, was für jeden verantwortungsvollen Hundehalter selbstverständlich sein sollte. Dann ist auch keine Abmahnung zu erwarten

Sachkundenachweises(nach ca. 3-5 Jahren problemloser Hundehaltung kann dieser bei der Stadt Köln beantragt werden)

Der Sachkundenachweis ist kein Antrag, der bewilligt wird, wenn du drei Jahre lang einen Hund hattest. Du hast einen Testbogen auszufüllen und musst diesen bestehen. Kannst du auch bei Tierärzten machen. Frag einfach mal nach. Dazu musst du in keine Hundeschule.

Es gibt zu viele nicht artgerecht gehaltene Tiere. Und wenn mehr Vermieter Sachkenntnisse von ihren Mietern verlangen würden, gäbe es weniger leidende Hunde.

LG

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