Vermieter besteht auf teurem Toilettenschüsselersatz

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4 Antworten

NEIN, der Vermieter hat eigentlich gar keinen rechtlich begründbaren Anspruch auf Ausstattungsbestandteile der gegen Geld überlassenen Wohnung. Vielmehr hat er aus Mieteinnahmen "Rückstellungen für Instandhaltung" zu bilden, die für die Instzandsetzung/Reparatur/Erneuerung von zwingenden Ausstattungsgegenständen (wie jedenfalls Toilettenbecken!) zu verwenden wäre. Die Vermieter verfahren heute aber zunehmend nach dem Motto VERSUCH & IRRTUM. Sie tragen zunächst (hoffend auf die Unkenntnis ihrer Mieter) vor, um sich eigene Kosten in der Sache zu ersparen. Und meistens klappts. Fällt's einem Mieter auf und wehr dieser ab (weil er eben seine Mieterrechte kennt), zieht sich der Vermieter wie eine Schnecke ins Gehäuse (des vorgeblichen Irrtums seinerseits, den er nur förmlich zu entschulödigen bittet) zurück. Tut ja nicht weh, bringt aber viel, wenn Plan A durchgeht... Ggf. müßte der Vermieter nämlich grobe Fahrlässigkeit nachweisen, um überhaupt Schadensersatz auffordern zu können. Insofern istc die Leistung des Versicherers schön und gut, gehört aber selbst auch nich nicht dem Vermieter, sondern zunächst dem Versicherten (für den Fall, er würde begründet in eine Schadensersatzpflicht gezogen).

sorry, der Vermieter kann darauf bestehen, daß der Ersatz dem Original entspricht. In deinem Fall bedeutet es, daß du das Schreiben des Vermieters und die Rechnung bei der Versicherung einreichst. Wenn die das nicht zahlen, mußt eben du ran.

Heile bekommen, heile zurück, das gilt auch für die Farbe.

klar musst du wenns die versicherung nicht übernimmt

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