Vermehrter Speichelfluss. Grund?

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Hunger

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Macht Sinn, hab leider öfter das Essen weglassen müssen. Das ist es wohl gewesen, danke!

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@calitooo

ok... na dann freut es mich, dass es eventuell die Ursache sein könnte. Und diese Sozialphobie wie äußert sich die, hat man da Panikattacken bzw. sonstige Symptome und wie gehst du damit um?

Wie sieht die Therapie in dem Fall aus?

Musst du Medikamente nehmen?

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@calitooo

Ich möchte mich auch für das "Hilfreich" und für das "Danke" bedanken, die meisten Leute in dem Forum schaffen es nämlich oft nicht auf gute und komplexe Antworten überhaupt eine Rückmeldung zu geben. In deinem Fall finde ich es toll, dass du das bei 1 Wort als Antwort drückst ;)

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@Kunzinger

Naja, da müsste ich in meinem Falle jetzt eigentlich einen langen Text schreiben. Versuche es auf jeden Fall kurz.

Habe vor allem auch Depressionen durch die soziale Phobie, weil ich es hasse, mich so zu sehen. Ich will natürlich nicht soziophobisch sein. Also kommt es zusätzlich zu depressiven Symptomen wie Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit, Gewissensbissen etc. Sonst noch trockene Augen, Konzentrationsschwäche, schlechtes Erinnerungsvermögen.

Ich habe halt durchgegehend den Drang, mein Gegenüber zu beeindrucken und fühle mich immer und überall, wo Menschen sind, von denen beobachtet und kritisiert. Kann so natürlich nicht mal zur Ruhe kommen und mich auch sehr schlecht konzentrieren. Viel zu viele sinnlose Gedanken im Kopf, die umherfliegen, ohne bei einem Gedanken mal anhalten zu können. Gedankenflut. Immer ein riesen Chaos im Kopf und negative Gedanken, was man falsch macht oder falsch gemacht hat. In sozialen Situationen (egal ob im Gespräch, bekannte Menschen, fremde Menschen im Bus) bin ich extrem unruhig und neben der Spur.

Ich denke an alles und dadurch auch wieder an nichts. Verschwendete Zeit, verschwendete Kraft... Könnte noch mehr erzählen. Das Schlimme ist, dass ich weiß, wie unnötig diese Gedanken und der Stress, den ich mir mache, sind, aber ich kann es so gut wie gar nicht kontrollieren.

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@calitooo

Ach ja und zur Therapie: Ich wurde mal medikamentös und psychotherapeutisch im Sinne von Gesprächstherapie behandelt. Hat aber leider echt nicht viel gebracht. Bin jetzt danach schon lange wieder am "Selbsttherapieren", manchmal mit Erfolg, aber sehe in Situationen, wo es drauf ankommt dann doch wieder, wie schlecht ich mit meiner Komplexität umgehen kann. Von daher will ich bald wieder eine Kognitive Verhaltenstherapie in Kombination mit Medikamenten beginnen.

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@calitooo

Ok... habe mir den Text durchgelesen. Du schreibst sehr verständlich und ohne Rechtschreibfehler ;) Das schaffen hier auch viele nicht ;) Also in den Punkten hast du hier vielen was Voraus.

Aber es tut Dir scheinbar gut, wenn du in Foren eventuell Hilfe bekommst, also wo man über dieses Problem schreiben kann, ohne jetzt irgendeinen schlechten Einfluss von Außen zu bekommen. Weil übers Internet bzw. geschriebenen Text kann man kaum jemanden beurteilen also charaktermäßig oder optisch.

Ich meine ich arbeite als Arztassistent und hab viel mit Menschen zu tun. Da gibts auch viele, die ich echt nicht leiden kann, aber aufgrund Ihrer schlechten Art bzw. Ihres Charakters und der Form wie sie bestimmte Sachen verlangen oder bestimmen.

Richtige Lösungsvorschläge kann ich Dir beim besten Willen nicht geben, da die Gesellschaft eben wild durchmischt ist. Der Eine sagt einem sofort, was er denkt ins Gesicht und der aus dem Anderen muss man jede Einzelheit entlocken.

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zur Zeit beschäftigen mich Fragen über soziale Phobien. Da muss man ja erst einmal damit anfangen, wie und als was man eine soziale Phobie definiert. Also jene Form, die es Betroffenen schwer bis unmöglich macht, sich anderen Menschen zu nähern und mit ihnen zu kommunizieren.

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Doch was ist es genau?

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Danke für Eure Antworten.

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Hier die Erklärung für die die es nicht wissen.

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