Vermehrt Diskriminierung in den Nachrichten?

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9 Antworten

wenn man mit fakten kommt ist es für mich in ordnung. wenn ein asyl-heim niedergebrannt wird steht doch auch "rechtsradikale brennen heim nieder" und nicht "personen brannten heim nieder". wenns fakt ist um welche person es sich handelt darf man das auch nennen.

wenn wir nämlich hier von diskriminierung spreche hätte man beim abgasskandal auch nur sagen dürfen "autohersteller fälscht abgaswerte". aber nein es hieß "VW blablabla". wenns nunmal stimmt darf mans nennen. sinds aber lügengeschichten ist es nicht in ordnung.

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Kommentar von Gym80951996
24.07.2016, 04:04

Ja stimmt

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Kommentar von Etter
24.07.2016, 05:29

Wegen dem Beispiel mit dem Flüchtlingsheim:

Der Bezeichnung "rechtsradikale" ist eine durchaus interessante Information, da es Aufschlüsse über das Motiv liefert. Somit ist es sogar eig. ne recht wichtige Information.

Hingegen "Weißer brennt Flüchtlingsheim" nieder wenig Sinn macht, da die Hautfarbe des Täters aus meiner Sicht keine Rückschlüsse auf seine Motive zulässt.

Ähnliches gilt für "VW blablabla". Dabei gehts um den Hersteller, da es eine Schlüsselinformation ist.

Die Frage an dich von mir ist jetzt aber: Ist es eine wichtige Schlüsselinformation und lässt Rückschlüsse auf das Motiv zu, dass der Deutsch-Iraner war?

Aus meiner Sicht macht diese Erwähnung keinen wirklichen Sinn, zumal er hier aufgewachsen ist (zumindest nach meinem Wissensstand).

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Und wieso geschieht jetzt dieser Anschlag in München, obwohl er garnichts mit dem IS zutun hat?

Du beantwortest dir die Frage praktisch schon selbst. Das was in München passiert ist war kein Terroanschlag, sondern ein Amoklauf. Der 18 jährige Deutsch - Iraner hatte Depressionen. Davon ging die Tat auch aus.

Deswegen ist das reiner Zufall, dass das dort passierte. Der Junge hätte genauso gut in Hamburg, Berlin oder einem anderen Land wohnen können.

Wollen uns die Medien gegen Einwanderer aufhetzen?

Nein, das sehe ich definitiv nicht so. Nach den ganzen Anschlägen und bei der Flüchtlingspolitik, die gerade in Deutschland viele Deutsche kritisch sehen, ist das Erste, was uns interessiert immer der Migrationshintergrund.

Die Medien haben schon beim Amoklauf in München nur von einem Terroranschlag geredet. Das Erste, wovon immer die Rede war:

"Bisher keine Hinweise auf einen islamischen Hintergrund" und all sowas. Vor einem Jahr hätte das noch niemanden intressiert. Nach den ganzen Anschlägen in Frankreich, Belgien etc. vom IS sieht das aber wie man sieht ganz anders aus.

Die Medien machen nur das, was wir wollen.

Wie gesagt. Das Erste was wir aktuell immer wissen wollen bei solchen Fällen:

Ist der IS beteiligt?

Welchen Migrationshintergrund hat der / haben die Täter?

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Tut mir leid, aber hier sind wir wieder bei einem grundsätzlich Problem...

Egal waß man sagt, einer ist immer beleidigt. Solange es sich um Fakten handelt, ist es legitim. 

Komisch find ich einfach, dass sich in der Regel die am meisten über Diskriminierung beschweren, die in ihren Ländern für den falschen Blick zum falschen Zeitpunkt schon strafbar machen. Da würde sich keiner mit nem Polizisten oder Politiker anlegen. 

Ich tu das auch hier nicht und manchmal sollte man das Leben auch mal ruhiger angehen, nen Tee trinken und nicht ständig Gründe suchen sich aufspielen zu müssen und sich wieder in den Vordergrund stellen. 

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Hast schon recht, ich finds auch schwierig, dass soo viel Fokus auf die Nationalität gelegt wird. Wobei ich nicht weiß, ob ichs tatsächlich anders machen würde...
Zu dem häufig bedienten Argument "es sind doch nur die Fakten" kann ich nur sagen, dass es zwar stimmt, aber ziemlich dumm ist, da die Haarfarbe, Schuhgröße, essegewohnheiten, Lieblingssportclub und Farbe der Zahnbürste genauso zu den Fakten gehören, aber-genau wie die Nationalität- eben nichts mit der Tat zu tun haben.

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Wie bitte? Es ist doch eher andersrum, nämlich daß nach Möglichkeit Ausländerkriminalität verschwiegen wird. Im Falle Münchens war das nun wirklich nicht mehr möglich, da es genug Zeugen gab. Außerdem bezweifle ich die Version mit "einem Amokläufer". Wo ist der tote Mann, der vor 26 Stunden noch an der Isar lag? Und warum bekommt man erst 13 Stunden später mit, daß der Täter tot an einer Seitenstraße gefunden wurde? Und wie kam er dort hin, mitten durch abgesperrte Straßen?

Da sind einige Sachen mehr schleierhaft, über die ich mir Gedanken machen würde!

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Kommentar von Gym80951996
24.07.2016, 03:59

Hieß es nicht erst, dass er geflüchtet ist? Und nachher war es so, dass er sich vor den Augen der Polizisten erschossen hat?

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Ist schon komisch, erst waren sie sehr wollkommen und die Presse troetete wie einhellig fuer die Aufnahme der geschassten Brueder und Schwestern.

Auf der anderen Seite, darf bei keinem Anschlag vergessen werden, irgendwie, auch wenn weit ausgeholt werden muss, die Moslems dafuer verantwortlich zu machen.

Man koennte fast glauben, da steckt Methode dahinter. Ist auch so, und immer mehr Menschen erkennen es. Aber die meisten sind noch im Tiefschlaf.

Du bist am Aufwachen! Alles Gute!

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Weils vmtl. ein Amoklauf war und kein Anschlag.

Wobei man sagen muss, dass beides überall passieren kann.

Ach du hättest mal die Fragen auf der Pressekonferenz hören sollen. Ich war nicht sicher ob ich lachen, weinen oder kotzen soll.

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also ich denke dass noch viel zuviel geheim gehalten wird wieso sollte man nicht immer die nationalität nennen dann würden auch mal statistiken entstehen die 100% stimmen :)

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Ich finde es wichtig woher die Täter kamen.
Ob ein religiöser oder politischer Hintergrund sein.
Finde es gar net diskriminierend...Warum wenn der Täter deutsch iraner war.Ist das so.

Bei deutschen schreit ja auch jeder gleich ob es net neonazis waren und da fragt keiner ob es diskriminierend ist....

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