Verlustverrechnungstöpfe?

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4 Antworten

Von deinen 10.000 Ertrag werden 4.000 Verlust abgezogen, das heißt deine Kapitalertragsteuer wird von einer Basis 6.000 Totalgewinn berechnet.
Wenn du nun weitere 1.500 Verlust realisierst, wird die Steuer von der neuen Basis 4.500 gerechnet. 
Die Realisation des Verlustes wird deine Steuer also nicht auf null senken, sondern um ca. 1.500 x 25% = 375.

Soli, KiSt und die bereits angesprochene Aufrechnung habe ich der Einfachheit halber außen vor gelassen.

Beachte auch, dass die Abgeltungswirkung des pauschalen Abschlags nicht immer sinnvoll ist und von deinen weiteren Einkünften abhängt. Eine Beurteilung durch einen StB schafft dir Sicherheit.

VG Der Rainer

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Habe papier für 2000€ gekauft, aktuell ist es noch 500€ wert sprich
Verlust 1500€ demnach Steuerrückerstattung 1320€ + 180€ vorgemerkt? Geht meine Rechnung auf oder habe ich mein Halbwissen falsch angewand?

Ähm, wenn du 1500 Verlust machst, macht der Rückerstattungsbetrag so ungefähr 400 Euro aus.

Wenn du das "Verlustpapier" verkaufst, erhältst du von der Bank also grob 900 Euro (500 Kurs + 400 Rückerstattung - sofern es dieselbe Bank ist, bei der du schon im laufenden Jahr Gewinne realisiert hast).

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Wenn die Steuerabzugsbeträge in 2016 angefallen sind würde sich ein Veräußerungsverlustverlust jetzt auch in 2016 auwirken. Vorausgesetzt, alles passiert bei der selben Bank. Ansonsten im Rahmen der Steuererklärung für 2016 in 2017.

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Grundsätzlich lassen sich die Beträge verrechnen, wenn es sich um die selbe Anlagegattung handelt also Aktien oder Derivate. Diese kann man nämlich nicht miteinander verrechnen. Ansonsten steht alles in der ersten Antwort schon drin.

Gruß Mike

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