Verlustrücktrag, Sonderausgaben und Einkünfte eines Kommanditisten?

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Sonderausgaben sind weder Vor- noch Rücktragsfähig.

auch Kommanditisten beziehen Einkünfte nach § 15

Welcher § genau bei den Kommanditisten ? Unter § 15 (1) S.1 Nr. 2 EStG steht, ,,bei der  der Gesellschafter als Unternehmer (Mitunternehmer) des Betriebs anzusehen ist...."       

Ein Kommanditist ist aber kein Mitunternehmer.

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Liebhaberei? Verlustverrechnung Steuerrecht §15/ §19 EStG

Hallo Leute!

Ich wollte euch mal nach eurer Meinung fragen. Es geht um folgenden Sachverhalt. Ich habe einen Job. Angestellter und damit Einkünfte nach § 19 EStG.

Ich bin aber auch selbstständig. Ich habe ein Gewerbe. Dieses Gewerbe verzeichnet jedoch jedes Jahr einen Verlust. Finanziert wird dies durch mein Angestelltenverhältnis. Dürfen die Verluste aus §15 EStG meine Einkünfte nach §19 EStG mindern?

Oder wird mir irgendwann Liebhaberei oder ähnliches unterstellt.

Wäre toll, wenn einer von euch vielleicht einen Hinweis auf rechtliche Grundlagen für mich hätte.

Beste Grüße und schon mal vielen Dank

Dirk

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Sind Altersvorsorgeaufwendungen beschränkt oder voll als Sonderausgaben abzugsfähig?

Hallo, ich habe im Jahr 2011 insgesamt 676 EURO für einen Basisrentenversicherungsvertrag (=Rürüp-Rente) (Abschluss nach 2004) gezahlt. Gleichzeitig zahlte ich für eine private Krankenversicherung 1506 EUR (davon 1301 EUR gem. §10 Abs.1 Nr.3 EStG) sowie 113 EUR für eine Pflegepflichtversicherung (davon 113 EUR gem. §10 Abs. 1 Nr.3 EStG).

Ich möchte nun gern wissen, ob meine Altersvorsorgeaufwendung (RürupRente) in voller Höhe bei der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden kann oder ob sie den beschränkt abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen (bis 1900 EUR, jedoch mindestens die Beiträge gem. §10 Abs.1 Nr.3 EStG) unterliegen.

Würde mich bei professioneller Beantwortung über die Angabe einer Fundstelle im EStG freuen.

Besten Dank im Voraus !

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Laptop von der Steuer absetzen, möglich?

Hallo ihr lieben User,

ich hätte eine Frage bezüglich meines Laptops.

Ich habe im Jahr 2011 als Ferienhelfer gearbeitet, wo ich 5300€ Brutto verdient hatte. Jetzt möchte ich eine Steuererklärung schreiben, da ich die gezahlten Steuern zurück haben will.

Ich hab mir noch zusätzlich ein Laptop gekauft mit dem Geld, was ich verdient hatte, das ungefähr 2300€ gekostet hat. Hinzu kamen noch eine Festplatte und mehr Arbeitsspeicher rein (ca. 500€ dazu). Also bin ich bei ~2800€.

Ich studiere derzeit Informatik und habe das Ding sowohl für die FH als auch für private Zwecke gekauft (mir hätte auch ein billigeres gereicht, aber von Semester zu Semester wird das ganze Anspruchsvoller was die Leistung des Rechners angeht).

Könnte ich das eventuell von der Steuer absetzen? Das würde mich gerne Interessieren, da ja so gesehen die Hälfte meines Lohnes flöten gegangen ist :D

Ich habe gelesen das ich es entweder als Sonderausgaben oder als Werbungskosten anrechnen kann. Könntet ihr mir bezüglich dieser Sache helfen? Wäre echt nett von euch

Bitte nicht angreiflich sein, bin neu in der Sache mit der Steuererklärung.

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§3 Nr. 26 EStG Übungsleiter in Z. 26 oder Anlage S?

Also ich habe für eine gemeinnützige einrichtung 2014 eine schwimm ag behinderter erwachsener zum schwimmen begleitet. ich bekam pro woche 25 euro, also 100 € jeden monat, außer in einem monat - da habe ich 700 euro bekommen, weil ich die gruppe eine woche lang zur schwimmmeisterschaft begleitet habe - also 100 euro am tag. insgesamt habe ich also unter 2400 euro für 2014 bekommen als übungsleiter.

muss das jetzt in zeile 26 der steuererklärung oder muss das in die anlage s, wie mir jemand anders sagte? wenn ja, was käme denn dann als beispiel in zeile 26?? ich verstehe den unterschied nicht :(

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Was tun, wenn man zu wenig Wohngeld bekommt, das Wohnungsamt aber im Recht zu sein scheint?

Was kann eine u-25-jährige Einzelperson, die über 500 km vom Wohnort der Eltern entfernt lebt, tun, wenn sie zu wenig Wohngeld bekommt?

Sachlage stellt sich wie folgt dar: Es wurde eine (erste) Berufsausbildung angefangen, die nun für mindestens 1 Jahr unterbrochen wurde aufgrund von Krankheit. Ausbildungs- und Arbeitsunfähigkeit wurde auch in einem amtsärztlichen Gutachten festgestellt. Die Leistungen nach § 27 SGB-II des Jobcenters wurden demnach eingestellt und es wurde aufstockend ALG-II beantragt und bewilligt. Im neuen Jahr hat sich beim Wohngeld jedoch das Gesetz geändert. Nach der neuen Wohngeldreform sollten a) mehr Menschen wohngeldberechtigt sein und b) alle Wohngeldberechtigten mehr Wohngeld erhalten.

ALG-II wurde nun nicht erneut weiter beantragt, sondern es wurde Wohngeld beantragt und bewilligt. Das Wohnungsamt bewilligte jedoch nur einen sehr geringen Betrag und hat bei der Berechnung das Kindergeld in Höhe von 190 € als Einkommen angerechnet. Dies tun sie aber nur deshalb, weil der Vater Kindergeldberechtigter ist. Wäre das Kind selbst kindergeldberechtigt, was unter Umständen möglich sein kann, würde es nicht als Einkommen angerechnet werden. Die Begründungen/Erklärungen sind in dem Widerspruchsschreiben jedoch recht undurchsichtig. Einen Abzweigungsantrag, so informierte die Familienkasse am Telefon, kann das Kind nur stellen, wenn die Eltern keinen Unterhalt zahlen würden. Die Eltern zahlen allerdings Unterhalt. Dieser geht praktisch komplett für die Miete drauf. Der Rest, der übrig bleibt, das sind einmal das Wohngeld und das Kindergeld bleiben dann noch zum Leben.

Beides zusammen ergibt aber nicht annähernd so viel, wie ein Hartz-4-Empfänger hat! So viel ich weiß, darf in Deutschland generell niemand schlechter gestellt werden als ein ALG-II-Empfänger, welcher aktuell 404,00 € zur Verfügung hat.

Und Sinn und Zweck der Wohngeldreform war ja, dass mehr Leute Anspruch haben und auch mehr bekommen. Und Wohngeldbezug schließt SGB-II Leistungen aus. Man kann nicht beides gleichzeitig bekommen!

Was tun?

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Kindergeld gesplittet und kann man die Auszahlung auf ein anderes Elternteil umschreiben?

Hallo, bin im Moment volljährig und wohnhaft bei meinem Vater. Ein Kindergeld Anspruch besteht. Nun werde ich bald meinen eigenen Hausstand haben (d. h. ich ziehe aus). Meine Eltern leben geschieden. Mein Vater weigert sich den Unterhalt zu zahlen und mir fehlen finanzielle Mittel das einzuklagen und das habe ich auch nicht vor. Nun habe ich ihn gebeten, wenigstens das Kindergeld zur Verfügung zu stellen. Dem hat er zugestimmt, jedoch beharrt er darauf, nur die Hälfte zu erhalten, meine Mutter erhalte die andere, das hätten "Die Anwälte so geregelt". Meine erste Frage ziehlt daraufhin, ob er da die Wahrheit sagt. Denn laut §64 EStG kann das Kindergeld nur einem Berechtigten gezahlt werden. Er behart hier auf einer physikalischen Trenunng der Überweisungen, also es würden ihm 96 Euro und meiner Mutter 96 Euro überwiesen werden. Meine zweite Frage ist: Meine Mutter wird einen höheren Bar Unterhalt, als mein Vater, leisten und deshalb hat sie einen Anspruch auf das Kindergeld, sobald ich ausgezogen bin. Kann Sie einen Antrag von sich aus stellen um das Kindergeld vollständig zu erhalten? Bedarf es da einer Zustimmung durch meinen Vater? (Sein Anspruch ist ja dann verfallen, die Familienkasse soll durch deb Antrag meiner Mutter gleichzeitig darüber informiert werden, das meine Mutter berechtigt ist und die Berechtigung meines Vaters verfallen ist.)Bei allen genannten Situationen ist grundsätzlich von einem destruktiven Verhalten meines Vaters auszugehen, Kompromisse und der gleichen werden, lt. eigener Aussage, nicht in Betrachtung gezogen werden.

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