Verlustängste nach langer Zeit. Was kann ich dagegen tun?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich bin auch bei meinen Großeltern aufgewachsen und mein Opa ist vor einem Jahr gestorben. Ich hatte damals schon Träume, wo meine Großeltern sterben könnten - habe auch nachts geweint. Seit dem mein Opa tot ist, wurden die Ängste sogar immer stärker, dass ich anfangs alle 10 Minuten bei meiner Oma vorbeigeschaut habe, ob sie noch lebt und hatte angst, dass sie auch mit mal plötzlich verschwinden könnte.

Wir wissen - denke ich - beide, dass Großeltern halt nicht so lange leben wie "normale eltern" und das wir somit immer mehr ängste entwickeln, da sie von heute auf morgen nicht mehr da sein können, was eigentlich ganz normal ist - aber wir wollen das nicht so recht wahr haben und wollen, dass diese leute mit uns noch weitere jahrzehnte verbringen.

Das mit dem raustreten im schlaf ist wohl eine angwohnheit von dir. das sollte eig ganz normal sein.


Falls du so starke verlustängste hast, dass es wirklich nicht mehr zum aushalten ist, würde ich dir raten, einen psychologen aufzusuchen, der mit dir sprechen kann. Er hilft in solchen fällen. Viel glück

Hallo DieNetteMaus,

du hast Verlustängste, die durch die Schwangerschaft sicher wieder entstehen. Neues Leben ist im Werden, und in deinem Inneren, im Unterbewusstsein, werden die Ängste wieder wachgerufen. So kann ich mir das durchaus vorstellen, ohne hier einen Rat geben zu wollen, den viel eher ein Psychologe geben sollte.

Gruß Alfred

das kann mit deinem jetzigen leben oder einem früheren zu tun haben. so was kann dann z.b. auch durch die schwangerschaft reaktiviert worden sein. da die meisten leute sowas für verrückt halten werde ich das nicht weiter ausführen. sollte dich das wieder erwarten genauer interessieren kannst du dich ja mal melden bei mir.

Was möchtest Du wissen?