Verlust des Glaubens.

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14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Unsere heutige Gesellschaft leidet unter Überbetonung des Intellekts und Vernachlässigung der Gefühlswelt. So etwa umreißt zurückhaltend Peter Lauster die Problematik, die ich seit vielen Jahren vorzugweise "Kollektive Zivilisations-Neurose" nenne. Siehe mein GF-Tipp dazu. .

Als Kinder nehmen die Menschen kindhafte Vorstellungen über Gott auf - und bleiben darin stecken, während sich auf der anderen Seite ihr rationaler Verstand, wissenschaftsdominierter Intellekt, entwickelt, der mit diesen Begriffen irgendwann überquer zu liegen kommt. Deswegen steigen so viele Menschen irgendwann aus dem Glauben aus. Wie ich auch! Aber als ich 30 Jahre später wesentliche Teile der Kollektiven Zivilisations-Neurose ablegte und wieder mehr Ausgewogenheit zwischen linker und rechter Hirnhälfte herstellte, fand ich auch wieder zum Glauben!

Ob jemand vom rechten Glauben abgekommen ist, ist immer die Entscheidung derer, die sich auf eben diesen rechten Glauben berufen. Für Katholen ist Protestantismus schon unrecht und umgekehrt, von anderen Varianten gar nicht zu sprechen.

Wenn es Gott gibt, und wenn er so ist, wie seine Fans das immer wieder behaupten, dann ist er wesentlich toleranter als seine Anhänger. Vielleicht geht jemand, der für Dich vom rechten Glaubensweg abgekommen ist, den Weg, den er gehen soll? Und selbst wenn nicht, solltet Ihr Eurem Gott, den ihr für so allmächtig haltet, schon zutrauen, dass er es auch schafft, seinen verirrten Kreaturen den rechten Weg zu zeigen.

Die schlimmsten Irrtümer passieren immer, wenn man sich sicher ist, dass man das Richtige tut, und alle anderen für dumm und unfähig hält, weil sie es nicht so machen wie man selbst. Deshalb kann ich mit sich selbst als Rechtgläubige (egal welcher Religon oder Ideologie) bezeichnenden Menschen einfach nicht.

Was Gott davon hält, wird man sehen - oder auch nicht.

Den Glauben kann man zum Beispiel auch verlieren, wenn man nachdenkt und sich überlegt, dass jede Religion glaubt, alleine den richtigen Weg zu kennen. Dann müssten also jeweils alle anderen Religionen falsch liegen. Um aber den „richtigen“ Weg zu verteidigen, wird von jeder Religion Leid und Unheil für viele Menschen in Kauf genommen. Da stimmt doch etwas nicht.

Deshalb schien es mir das vernünftigste, mir mein eigenes Bild zu machen und mich mit keiner Religion, mit keinem Glaubensbekenntnis fest zu verbinden, sondern frei zu bleiben und zu glauben, was mir jeweils zutreffend erscheint. Dafür hat mich Gott nicht etwa gestraft, sondern mir die universelle bedingungslose Liebe geschenkt und, daß ich mich einen bedingungslos glücklichen Menschen nennen darf.

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Ich persönlich bin da der Meinung, dass die Menschen nur an Gott glauben, weil sie so erzogen wurden. Vor allem durch die hohe Machtstellung und den Einfluss der Kirche im Mittelalter hat sich der Glaube an Gott in der abendländischen Welt festgesetzt. Die Kirche konnte nur so lange bestehen wie sie die Menschen durch ihre Unwissenheit und auch durch ihre Brutalität dazu gezwungen hat, an sie zu glauben, weshalb die Kirche in der Neuzeit an Existenz verliert. Irgendwann in der Zukunft wird es garkeine Kirche mehr geben und alle Menschen werden Atheisten sein.

Man kann ja gerne an eine höhere Macht glauben solange man das aus freiem Willen tut und es nicht von seinen Eltern oder irgendeinem Priester beigebracht (oder sogar eingeprügelt) bekommen hat.

Menschen haben sich nur einen Gott bzw. eine höhere Macht ausgedacht, weil sie für bestimmte Dinge wie z.B. Naturphänomene, Gefühle wie Liebe und Trauer oder den Tod von Mitmenschen keine Erklärung hatten. Wie soll denn auch ein Steinzeitmensch verstehen, dass ein Blitz durch elektrische Entladungen in den Wolken entsteht oder warum die letzte Ernte ertraglos war. Er hat dann eben einfach geglaubt, dass irgendein höheres Wesen wütend auf ihn war und schon war sein Weltbild wieder komplett

Ich halte es einfach nur für dumm und auch für sehr stur, dass es heute noch Menschen gibt, die trotz des großen Fortschritts der Wissenschaft, durch den man Gott heute zu 100 % widerlegen kann, an Gott glauben und nach den dummen wie unlogischen Vorschriften der katholischen Kirche leben.

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