Verlorene/Verdrängtr Heimat?

11 Antworten

Ist Schäuble auch ein Reviosionist nur weil es den kleinen Funken
Anstand hat und anerkennt, dass das die Heimat von 15.000.000 Deutschen war? Wer diese Wahrheit unterdrückt, zensiert oder jeden der sie anspricht drangsaliert ist jemand ohne Mitgefühl für das Schicksal von
den 15 Millionen.

Sagen wir mal so: wenn die Italiener heute noch von Spanien, Frankreich, Belgien, Niederlanden, einem erheblichen Teil Deutschlands, Schweiz, Österreich, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Serbien, Griechenland, Bulgarien, Türkei, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten, Lybien, Marokko - ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Liste - als Teilen ihres als immer noch existent angenommenen "italienischen" resp. "römischen Reiches" sprechen oder gar daraus irgendwelche Gebietsansprüche anmelden würden, dann müsste man sie mit Recht für geistig vollständig unzurechnungsfähig halten. Denn in einem historischen Entwicklungsprozess haben sie ihr "Reich" längst verloren und sind eben heute auf Italien beschränkt.

Mit dem deutschen Reich verhält es sich ähnlich: es besteht seit 1945 nur noch aus den Gebietsteilen, die heute die Bundesrepublik Deutschland sind. Wie soll man also Deutsche beurteilen, die das immer noch nicht begriffen haben und glauben, es gäbe noch ein "Ostdeutschland" jenseits der bundesdeutschen Grenzen?

Was das "Mitgefühl" für die ehem. sog. Heimatvertriebenen angeht: sie wurden in der Bundesrepublik aufgenommen, für ihre materiellen Verluste großzügig entschädigt (Lastenausgleichsgesetz) und haben in unserem Land eine neue Heimat gefunden. Die meisten der damaligen Flüchtlinge sind verstorben, alle nach 1945 Geborenen haben ihre Heimat ohnehin in der Bundesrepublik. Und unser Staat ist ein freies Land, worauf hier ausdrücklich hingewiesen sei für alle, die vergesslich sind, sodass jeder, der irgendwo anders leben will, jederzeit das deutsche Staatsgebiet verlassen darf. Gute Reise!

MfG

Arnold

Ich merke schon, dein Mitgefühl für die Heimatvertriebenen hält sich in Grenzen. Verständlich, sonst wärest du auch nicht "Experte" auf dieser Plattform.

Wir wurden nicht großzügig entschädigt und nicht mit Gummibären und "Welcome refugees" empfangen. Und tot bin ich auch noch nicht, das hättest du wohl gerne.

1
@HansH41


Ich merke schon, dein Mitgefühl für die Heimatvertriebenen hält sich in Grenzen. Verständlich, sonst wärest du auch nicht "Experte" auf dieser Plattform.

Geschwätz! Wer nach über 70 Jahren nirgendwo eine Heimat gefunden hat und immer noch einer fernen Vergangenheit nachjammert, der muss sich diesen seinen Jammerzustand selbst zuschreiben. Er verdient kein Mitleid, denn die Unfähigkeit, sich eine neue Heimat zu schaffen und in dieser einzurichten, ist selbstverschuldet!


Wir wurden nicht großzügig entschädigt und nicht mit Gummibären und "Welcome refugees" empfangen.

Gewiss hatten auch viele Vertriebene das Pech, zunächst in der DDR bleiben zu müssen. Aber bedauerliche persönliche Einzelschicksale widerlegen die Regel nicht, dass in der Bundesrepublik das Lastenausgleichsgesetz angesichts der äußerst negativen Umstände, in der sich unser Staat damals befand, großzügig gewesen ist. Für alle Unbill müssen ehem. Heimatvertriebene die Naziverbrecherbande verantwortlich machen!


Und tot bin ich auch noch nicht, das hättest du wohl gerne.

Solche unverschämten Behauptungen belegen, wes Geistes Kind derjenige ist, der solche Behauptungen aufstellt!



5

Wenn man heute noch von "OSTDEUTSCHLAND" spricht ist man natürlich Revisionist, denn dann verlangt man damit ja nichts anderes als eine Revision der Grenzziehung.

Es WAR mal die Heimat einiger Deutscher, und die allermeisten haben sich auch gut damit anfreunden können, das das der Vergangenheit angehört, aus meiner Familie etwa würde heute niemand freiwillig nach Westpreußen zurück wollen.

Schäuble diesbetüglich Revisionismus unterstellen zu wollen (wie einige Vorredner das taten) ist dahingehend verfehlt, dass die Tatsache der deutschen Ostgrenze erst im Zuge der Widervereinigung geschaffen wurde, insofern hat der Mann nicht beansprucht eine nich vorhandene de jure- Regelung in Form einer annerkannten Grenze zu kippen, insofern kann es sich da nicht um Revisionismus handeln, denn revisionismus kann man nur gegen etwas ebtreiben, was tatsächlich auch besteht.

Folgerichtig ist ebenfalls, zu diesem Zeitpunkt noch von Ostdeutschland sprach, denn vor der endgültigen Regelung des Grenzverlaufs mit Polen und dem einhergehenden Verzicht auf diese Gebiete, waren das selbstverständlich die von Deutschland beanspruchten Gebiete unter polnischer bzw. russischer Verwaltung und somit war deren Titulatur auch nichts ungebührliches sondern etwas dem damalige Stand der internationalen Vereinbarungen entsprechendes, was selbstredend auch für die Übergangszeit der Neuformierung Europas nach 1990 gilt, Sprachregelungen kippen nicht von heute auf morgen.

Inzwischen sollte man sich aber an die Aufgabe der Gebietsprüche und die Ziehung der Grenze gewöhnt haben, zumals sie seit nunmehr nahezu dreißig Jahren sanktioniert ist.

Deswegen ist es selbstrendend (und es fällt mir schwer einen aus der schwarzen Bande in Schutz zu nehmen) die Bezeichnung durch Schäuble 1990 kein Revisionismus oder Revisionismus, weil die endgültige Nachwendeordnung und damit die entgültige Grenzziehung die bis dahin von der deutschen Politik bewusst in der Schwebe gehalten wurde erst dabei war sich zu vollziehen, mitnichten schon eine abgeschlossene Tatsache darstellte.

Nimmt man diese Begrifflichkeiten heute, über 25 Jahre nach der endgültigen Regelung in den Mund, ist das selbstredend mindestens mal revisionistisch bzw. revanchistisch.

Das hat auch mit dem Schicksal der nach 1945 Vertriebenen nichts zu tun. Polen ist ein EU-Staat, es herrscht Freizügigkeit, niemand hindert unsere verbleibach so heimatverbundenen Ostpreußen und Schlesier oder deren Nachfahren dazu in die alte Heimat zurück zu kehren, scheinen sich in der Mehrheit also auch im heutigen Deutschland gut eingerichtet zu haben, sind also nichts weiter als unsinnige, krawätzige Krokodilstränen.

Das es für diejenigen, die gehen mussten und ihren Besitz zurücklassen mussten schwer war, dafür hat jeder Verständnis, das traf aber auch auf alle DDR-Flüchtlinge zu und auch auf die Bewohner - und Westdeutschlands, deren materielle Existenz während des Krieges alliierten Bombardements oder den Kämpfen des letzten kriegsjahrs zum Opfer gefallen war und die sich im Nachgang anderswo ein Auskommen suchen mussten, das ist mitnichten ein Alleinstellungsmerkmal des Ostens.

Letztlich, wie gesagt, wenn sich die Leute so sehr nach ihrer alten Heimat sehnen, wundert es mich, dass sie nicht eirthin zurück gezogen sind, der Anteil der deutschen Minderheiten in den ehemaligen Ostgebieten lässt jedenfalls nicht darauf schließen, dass dies ein besonders dringliches Anliegen wäre.

Du bist so lächerlich. Und außerdem seid ihr paradox. Waren die Franzosen "die Bösen Revisionisten" als sie Elsaß-Lothringen 1918 annektierten? 

Hm jetzt steht ihr vor der furchtbaren wahl ein ausländischen Land zu beschuldigen oder aber alle Schuld wieder bei Deutschland zu suchen.

Waren die Polen Revisionisten weil sie 1939 nicht anerkannten dass, de jure ihr Staat beseitigt wurde durch ihre bedingungslose Kaputulation?

Ach man ihr seid so einfach argumentativ zu zerstören, ich erspare mir die restlichen Vergleiche.

Deutsche Heimat Unvergessen -  linksradikale Zensur-Account-Sperrung wegen diesem Kommentar erwartet.

0

Was interessiert mich mein Geschwaetz von Gestern. 

Der neue politische Alltag erfordert neues Reden und handeln. Der "Kalte Krieg" war vorbei, es musste umgedacht werden.

Alle, Adenauer auch, scherten sich einen Dreck um Reden, die zur Unzeit gehalten wurden, warum soll das bei Schaeuble anders sein?

Was wäre wenn Marx 1925 Reichspräsident geworden wäre?

Was wäre wenn Marx 1925 gegen Hindenburg gewonnen hätte (z.B. weil die KPD Thälmann als Kandidaten zurückgezogen hätte)?

Hätte Hitler unter einem Reichspräsidenten Marx so aufsteigen können, wie er es unter Hindenburg konnte?

Wären Präsidentialkabinette auch unter Marx denkbar gewesen?

Wer wäre 1932 als Reichpräsident gewählt worden?

Im folgenden noch eine kleine Umfrage zum Thema:

...zur Frage

Was haltet ihr von diesem Zitat von Anetta Kahane?

. Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb“

http://m.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-es-ist-zeit-fuer-einen-neuen-aufbau-ost/12062620.html?utm_referrer=

...zur Frage

Gibt es eigentlich in Ostdeutschland prozentual mehr Abtreibungen als in Westdeutschland?

Könnte ich mir gut vorstellen, weil Ostdeutschland so stark atheistisch geprägt ist. Ich nehme mal an, im Westen gibt es weniger Abtreibungen, nicht nur, weil dort noch mehr Menschen Christen sind, sondern auch, weil fast alle Muslime in Westdeutschland wohnen, und die sind ja auch gegen Abtreibung. Gibt es da eigentlich solche Statistiken, wo Abtreibungen regional gegliedert werden ? Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass es in Berlin die meisten und in Bayern die wenigsten Abtreibungen gibt.

...zur Frage

Deutschland immer noch ohne Friedensvertrag

ich finds unfassbar, aber Deutschland ist nach fast 70 Jahren kein unabhängiger Staat. Oder wie interpretiert ihr das?:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 146

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

wenn man sich zu dem Thema weiter beliest, wirds immer besser. Pommern, Schlesien und Ostpreußen gehören auch immernoch zu Deutschland, werden nur fremdverwaltet.

...zur Frage

Hat Deutschland das Angebot ausgeschlagen die ehemaligen Ostgebiete wieder anzugliedern?

Ich habe des öfteren im Internet gelesen das 1990 im Zuge der Wiedervereinigung die Russen erwägt haben uns Ostpreßen zurückzugeben und auch die Polen damit einverstanden gewesen wären uns Schlesien, Pommern, Ostbrandenburg und Südostpreußen wieder zugeben.

Das das eigentlich hätte passieren sollen, aber Kohl und Genscher sollen das Angebot ausgeschlagen haben. Wenn das so wäre, wäre es Volksverrat und ich glaube kaum das wenige Leute soetwas entscheiden dürften. Und meine Familie kommt ursprünglich aus Pommern und das würde mich echt intressieren.

Ich weiß zumindest das es bei der Eigentumsrückgabe der Verstaatlichen Betriebe und dem Eigentum in der DDR auch zu Konflikte kam. Gorbatschow wollte das das Eigentum wieder an den rechtmäßigen Besitzer zurückkommt, aber Kohl wollte das Eigentum lieber weiterhin im Staatsbesitz wissen um damit Geld einzunehmen. Kohl verbreitete dann das das eine Bedingung für die Wiedervereinigung war, das das Eigentum nicht zurückgegeben wird. Das war eine Lüge.

Also wie sieht es mit der Rückgabe der Ostgebiete aus? Hat Kohl unsere Länder und unsere Heimat verschenkt, nur um Geld zu sparen, oder stimmt die offizielle verkündung das es eine Wiedervereinigungsbedingung war?

Aber bitte nur Leute mit Ahnung und nicht irgendwelche Leute die nur an die offizielle Version, weil sie auch nur die gehört haben, glauben.

Danke :)

MfG

 

...zur Frage

Warum sind eigentlich immer die Ostdeutschen die dümmlichen im TV oder Film?

Hallo Ihr, ich habe folgende Frage. Und zunächst möchte ich klarstellen, dass das hier gegen niemanden irgendeine Kritik sein soll. Es ist wirklich nur eine Verstädnisfrage, die mein Freund und ich uns einfach nicht beantworten können. Wieso ist in Serien eigentlich immer der der Dumme, der einen ostdeutschen Dialekt hat? Wieso ist immer der der Arbeitslose? Der Schulabbrecher? Das ist doch durchaus diskriminiderend und mittlerweile so Gang und Gebe, dass es einem kaum noch auffällt. Warum ist es nicht mal ein Nordlicht? Kann sich das einer erklären?

Eigentlich ist dieser Ost-West-Gedanke doch mittlerweile echt verpöhnt. Warum wird er dann im TV noch so angeheizt und warum stört das vorallem auch keinen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?