Verliert mein Kumpel seinen Führerschein wegen der Probezeit?

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12 Antworten

Vermutlich wird er alle Rechtsfolgen aus seinem Fehlverhalten tragen müssen:

A-Verstoß - Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre, Geldbuße 240 Euro ( wenn es denn real "nur" 110 km/h waren ) - 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot.

Waren es 161 km/h kostet des Vergnügen 440 Euro - 2 Punkte - 2 Monate Fahrverbot.

Und als besonderes Bonbon gibt es noch eine Nachschulung obendrauf.

Vielleicht fragt er vorab einmal seinen ehemaligen Fahrlehrer, der wird ihm schon einiges sagen können. Ansonsten - ich würde sagen er sollte sich einmal von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht beraten lassen.

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Die Straßenverkehrsordnung ist da recht eindeutig. Wenn sich von hinten ein Fahrzeug mit einem Blaulicht nähert, dann muss man bei erster Gelegenheit an die Seite fahren und ihm Platz machen. Man darf nicht Gas geben und Geschwindigkeitsüberschreitungen begehen um das Fahrzeug nicht zu behindern. Wenn es nicht möglich ist sofort an die Seite zu fahren, dann muss man halt bis zum Ende der Baustelle die vorgeschriebenen 50km/h fahren und erst danach sofort rechts ran fahren.

60 km/h zu viel in einer Baustelle ist schon happig. Ich fürchte da wird dein Kumpel wohl seinen Lappen erst einmal los sein.

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Kann es sein, dass das Einsatzfahrzeug hinter ihm her war? Immerhin ist bei einem schwarzen Blaulichtfahrzeug nicht davon auszugehen, dass es sich um die Feuerwehr handelt. Auch Notarzt-Autos schauen in der Regel anders aus.

Mit solchen Autos fährt möglicherweise die Polizei in Zivil oder aber hochrangige Politiker werden auf diese Weise durch Staus bugsiert.

In jedem Fall: Die 50 km/h sind in der Baustelle vorgeschrieben, weil schneller fahren zu gefährlich ist. Was hat man nun gewonnen - und auch das Blaulicht-Fahrzeug dahinter - wenn man, noch dazu als Führerscheinanfänger, über doppelt so schnell fährt und dann einen Crash baut.

Vermutlich hat Dein Kumpel einfach nur total falsch und panisch auf das Blaulicht reagiert, aber schließlich kann er sich nicht in Luft auflösen und das beste wäre gewesen, höchstens minimal über 50 km/h zu fahren, um allenfalls die Ungenauigkeit des Tachos auszugleichen.

Hat er sich wenigstens die Autonummer von dem Raser gemerkt?

Auf dem Blitzerfoto müßte das eigentlich auch zu sehen sein. Wird zwar am Ende nichts nützen, aber den Vorwurf der billigen Ausrede muss er sich dann nicht mehr gefallen lassen.

Wenn der Brief kommt, am besten damit sofort zu einem Anwalt.

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Kommentar von JanM00
17.07.2017, 15:36

Ich habe ein Video gemacht.

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Er verliert nicht nur den Führerschein wegen der Probezeit. Er ist 60 km/h zu schnell gefahren. Schaue in die StVO, da steht was ihm blüht.

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Wenn er auf dem Befragungsbogen angibt, dass hinter ihm ein Einsatzfahrzeug (das ja wahrscheinlich dann nur Sekunden später auch geblitzt wurde) fuhr und ihn zum Schnellfahren (Fahrbahn frei machen) genötigt hat, dann kann er Glück haben. Ich würde mir im Vorfeld über die Versicherung einen anwaltlichen Rat holen, was man tun muss, wenn man denn einen Bescheid bekommt.

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Kommentar von SiViHa72
17.07.2017, 15:30

Und wenn dass klar ist,d ass er also wie ne gesengte Sau unterwegs war, null auf die kommende Baustelle noch auf nachfolgenden Verkehr achtete.. armes Bubi, voll gemein. So was taucht ja immer aus dem Nichts auf, da muss man sich schon wehren.

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.... nein, natürlich nicht. Warum auch?

Und blitzen tun die auch nicht, die schwarzen.

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Ne, er verliert den nicht wegen der Probezeit, sondern weil er leider zu ..ist, sich an eine vorgeschriebene Geschwindigkeit zu halten.

Sehr intelligent, so eine Ausrede versuchen zu wollen.. demnächst prescht er dann panisch durch die Rettungsgasse,weil da doch die Feuerwehr kam?

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Kommentar von JanM00
17.07.2017, 15:29

Rettungsgasse?

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Statt an die Seite zu fahren.

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Kommentar von JanM00
17.07.2017, 15:33

Die Baustelle war einspurig und eng.

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Ja.....mit Recht, als Anfänger!

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mit 60 zu schnell .. auf jeden fall.

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Natürlich, sind ja nur 60 kmh zuviel...... Das ist fast gar nichts....

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Forget it! Der ist die Fleppe los mit großem Programm: Nachschulung, etc. Und die Geldstrafe will ich gar nicht von reden. 

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