Verliert die feste Beziehung in einigen Schichten der Gesellschaft an Bedeutung?

11 Antworten

Das würde ich so nicht unterstreichen.

Ich glaube eher, dass die Erwartungen zu hoch sind, man Enttäuschungen erlebt und lieber davon läuft, statt Probleme konstruktiv zu lösen.

Als Scheidungskind hat man die optimale Vorlage für solche Geschichten. Das mag einige so abschrecken, dass sie Bindungsängsten haben, ohne sich jemals wirklich auf jemanden eingelassen zu haben.

Die Freizügigkeit und Möglichkeiten auf schnelle Abenteuer oder so seltsame Modelle wie Freundschaft plus eröffnet die Möglichkeit ohne Verpflichtungen eine gewisse Art von Nähe und Zärtlichkeit zu erleben ohne sich festlegen zu müssen oder gar Verantwortung.

Es ist eigentlich nur ein anderes Wort für eine offene Beziehung, worunter oftmals einer der Partner leidet, weil es ihn doch schmerzt, da er tiefere Gefühle hat, aber das Ganze doch mitmacht, nur um dieses kleine Stück was er hat, nicht auch noch zu verlieren.

Zwar ist es so abgemacht, also muss man damit klar kommen. Das gilt auch für Partnerschaften wo die Toleranz oft stark strapaziert wird, weil man zu individualistisch unterwegs ist und die Aengste oder Wünsche des Partners einfach ignoriert.

Denn wenn man sich selbst gewisse Rechte heraus nimmt ist das stets ok, macht dies aber der Partner dann spürt man erst, wie verunsichernd ein solches Verhalten wirken kann.

Das sind nun zwar eher Gedanken dazu, warum Beziehungen heute anders eingegangen werden....und viele darunter leiden, denn eben tief innen sehnt sich doch jeder nach Geborgen- und Sicherheit.

  • Es ist gewiss so, dass eine feste, lebenslange Partnerschaft nicht mehr der Traum aller ist, sondern durch eine Reihe von aufeinanderfolgenden Partnerschaften ersetzt wird. In einigen Gruppierungen mögen längere feste Partnerschaften auch generell nicht mehr so ersehnt sein.
  • Aber im großen und ganzen wollen die meisten doch schon noch feste Partnerschaften und nicht dauerhaft Single sein.
  • Vielleicht müsstest du deine Frage genauer formulieren, insbesondere auch welche Schichten du meinst.

Ja, dann nein und dann ja. 

Ein Gedanke einer Liebe stirbt, dann wird eine Liebe formlos bis sie sich selbst wieder ordnet. 

Denn ein Wesen verstehe, wenn es nichts versteht. Und ein Wesen begreift, wenn Liebe auf weniger, als zu einen liebevollen Ergebnis gleist. 

Und darum Versteht der Mensch Liebe, versteht sie dann nicht mehr, und versteht sie wieder um sie nicht mehr zu verstehen.  

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