Verliere ich meine Ausbildung und könnte schlimmeres passieren?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Schwer zu sagen.

Deine Betrügerei mit den gefälschten Karten wird wohl auffliegen. Und jetzt kannst Du nur noch mit absoluter Offenheit reagieren, will heißen, daß Du sofort zu Deinem AG gehen solltest und Deine Verfehlung eingestehen mußt. Denn besser erfährt er es von Dir, wie von der Schule selbst!

Dann kann es sein, daß man Dich wegen Deines häufigen Schulschwänzens evtl. die Klasse wiederholen läßt, je nachdem wie Dein AG dazu steht.

Blöd ist halt, daß Du nur an Berufsschultagen gefehlt hast, das fällt auf. Auf alle Fälle solltest Du Dich sofort wieder in Therapie begeben, denn um die Schule kommst Du bei der Ausbildung halt nicht herum.

Und wenn Dir Medikamente helfen könnten, dann versuche es damit, denn Deine Ausbildung geht jetzt erstmal vor! Und was schon einmal geholfen hat, kann doch wohl nicht ganz übel sein...

Auf alle Fälle: Rede mit Deinem Ausbilder, ganz schnell!

Und mache die Therapie konsequent weiter, denn es scheint mir, daß da noch viel Arbeit an Dir selbst nötig ist!

Ich wünsche Dir alles Gute!

<-- hier gehts weiter: Hätte ich die Karten ununterschrieben zurückgegeben, hätte ich die nächste Abmahnung bekommen und wäre bald geflogen. Ich hatte die Hoffnung mit den Tabletten besser klarzukommen, nach dem Urlaub die Schule durchzuziehen. Letzte Woche hat ein Lehrer bei meinem Ausbildungsträger angerufen, die Benotung würde schwer fallen da ich so gut wie nie da war. Jetzt möchte die Person die Berufsschulkarten mit dem Klassenbuch vergleichen und die Lehrer befragen. Ich bin geliefert! Was soll ich nur tun?? Was könnte alles passieren? Bitte antwortet mir wie ihr darüber denkt... Danke für das Interesse (das Durchlesen)! Liebe Grüße

Das würde ich als Urkundenfälschung bezeichnen und das rechtfertigt auf den ersten Blick in der Tat zur (möglicherweise fristlosen) Kündigung. Da das Verhalten wie du selber schreibst krankheitsbedingt ist würde ich dir raten im Falle einer Kündigung mit einem guten Anwalt einen Versuch zu wagen dagegen zu klagen. Vielleicht kann man unter Einholung eines Gutachtens und der Auflage einer Therapie den Rest der Berufsausbildung irgendwie durchboxen. Das ist aber extrem dünnes Eis. Die Gerichte sind sehr Arbeitnehmerfreundlich. Mit viel Glück kann man das Ruder vllt. nochmal rum reißen. Es ist aber schon ein recht heftiger Vertrauensbruch, der über diesem Ausbildungsverhältnis hängt. Darauf bauen, dass du gegen eine so begründete Kündigung erfolgreich angehen kannst, solltest du also lieber nicht.

Egal wie das Ding ausgeht: du solltest dich dringend um einen Therapieplatz kümmern und im Zweifel nach einer erfolgreichen Behandlung eine neue Ausbildung beginnen.

Also ich kann deine Situation gut nachvollziehen. Mir haben anti-depressiva leider nie geholfen.

Als ich die das erstemal ausprobiert habe, war ich immer müde und konnte nicht mehr weinen und die male danach war ich nur noch müde. Wie du dir vermutlich vorstellen kannst ist die müdigkeit nicht besonders hilfreich was das morgendliche aufstehen angeht. Sonst haben mir die Tabletten leider nix gebracht aber das is ja auch von Person zu Person unterschiedlich.

Ich denke aber auf jedenfall das Tabletten nie die Lösung sind.

Was möchtest Du wissen?