Verlaufen die Grenzen Deutschlands unterirdisch kegelförmig in Richtung Erdkern?

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5 Antworten

auch wenn es schon ein wenig her ist ...

aus https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsgebiet

"Das Staatsgebiet setzt sich dreidimensional zusammen aus der Landfläche, den Hoheitsgewässern, dem Luftraum und dem Boden. Notwendige Bedingung für die Zurechnung eines Raumes zum Staatsgebiet ist die faktische Möglichkeit seiner Beherrschbarkeit.

Ober- und unterirdisch reicht die rechtliche Territorialhoheit
deshalb nur so weit, wie die staatliche Betätigung technisch
vorzudringen vermag. Gleichwohl gehört nicht jeder Raum, der faktisch
beherrschbar wäre, zum Staatsgebiet. Diskutiert wird etwa, die
Territorialgewalt auf den Luftraum (Lufthoheit) zu begrenzen und nicht – trotz faktischer Beherrschbarkeit – auf den Weltraum auszudehnen; der Weltraum wäre also staatsfrei. Im so genannten Weltraumvertrag
vom 27. Januar 1967 (UNTS, Bd. 610, S. 205; BGBl. 1969 II, S. 1969)
wurde keine genaue Fixierung der Souveränitätsgrenze vorgenommen. Nach
heute allgemeinen Völkerrechtsgrundsätzen erstreckt sich das
Staatsgebiet in kegelstumpfartiger Form bis zur sogenannten Kármán-Linie in etwa 100 km Höhe, dann beginnt der Weltraum und ein auf Luftauftrieb angewiesener Luftverkehr ist physikalisch nicht mehr möglich. In die Erde hinein könnte sich das Staatsgebiet konisch theoretisch bis zum Erdmittelpunkt erstrecken.

Das Landgebiet eines Staates ist die Festlandoberfläche mitsamt den Inseloberflächen. Auch die Binnengewässer, Flussmündungen, Hafenanlagen, Buchten oder Fjorde werden hinzugerechnet."

Von daher lässt sich diese Frage nicht so einfach beantworten, denn die Ausübung der hoheitlichen Rechte ist soweit technisch noch nicht möglich, von daher gibt es keinen Besitz oder auch kein Eigentum.

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Es ist eher eine gezackte, faltige Pyramide. Sieht bestimmt bizarr schön aus, wenn man sie umdreht. Man könnte einen Pyramidenschönheitswettbewerb zwischen den Nationen machen.

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Wie sonst? Dabei verjüngt sich der Kegel mit jeder Schicht, und die Fläche wird entsprechend kleiner, bis sie im Kern auf Null zusammenschrumpft. Das Problem ist aber sehr theoretisch; denn tiefer als ein paar Kilometer wurde noch nicht gebohrt.

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Eine gute Frage! Theoretisch müsste das wohl so sein.

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das ist echt ne interessante Frage. Theoretisch wird es wohl so sein, praktisch wird das wohl kaum umgesetzt werden 

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