Verlag für 5. Roman gesucht

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6 Antworten

Es gibt einen ziemlich ernüchternden, aber auch ehrlichen Text vom Bestsellerautor Andreas Eschbach zum Thema Verlagssuche: http://www.andreaseschbach.de/schreiben/verlagssuche/verlagssuche.html Die Essenz darin dürften die beiden Chancen sein, die unbekannte Autoren heute noch haben: Entweder Agentur finden (was nicht minder schwer ist als einen Verlag) oder sich an Klein- und Kleinstverlage wenden, da diese sich noch eher eingereichte Manuskripte anschauen und nicht ganz so streng den Mainstream bedienen. Prinzipiell jedoch sind die Chancen heute, einen größeren Publikumsverlag zu finden, wahrscheinlich noch schlechter als vor 10 Jahren. Andererseits gibt es heute mehr Alternativen für Autoren. Bei Ihrer Vorgeschichte würde ich jedoch empfehlen, in Bewerbungen jeglicher Art bei Verlagen und Agenturen NICHT auf die bisherigen und selbst finanzierten Bücher zu verweisen.

Ich schreibe auch seit 13 Jahren Bücher, mit Unterbrechungen. Ich habe verschiedene Manuskripte an Verlage und Agenten gesandt, nur Absagen. Ich bin es einfach leid, mich von dieser Borniertheit weiter demoralisieren zu lassen und habe eine eigene Seite für Bücher ins Leben gerufen, die bald einer breiten Masse zur Verfügung stehen wird. Da können Autoren ihre Bücher selbst vermarkten und behalten 80%, nicht 10% oder 15% ihrer Verkaufserlöse. Mein Partner vermarktet seit Jahren seine Sachbücher mit sehr großem Erfolg selbst. Da will ich auch mit meinen Büchern und der neuen Seite www.ebook.shop.aat-24.com für Jungautoren hin. Ich habe einen Freund, der wunderbare Science fiction Bücher schreibt, spannend und interessant und findet auch seit Jahren keinen Verleger. Ich denke, diese Branche ist wie eine Mafia. Da kommt man nur rein, wenn man durch eine Story schon im Fernsehen war, oder Freunde dort hat oder durch Empfehlungen. Als Newcomer ohne entsprechenden Mentor hat man bei deutschen Verlagen NULL Chance. Vergebene Liebesmüh und Energie, die man besser in seinen eigenen Vertrieb investieren sollte. Mehr und mehr werden elektronische Bücher den Markt erobern und wenn man bereits etwas Geld mit seinem eig. Buch verdient hat, kann man sich sehr schnell eine ISBN Nummer kaufen und sein Buch bei einer günstigen Druckerei drucken lassen. Wenn man Glück hat, kommt man so auch in die Buchhandlungen rein, das kostet nur Arbeitszeit und ein wenig Reisezeit. Auch Lesungen in Buchhandlungen kann man selbst organisieren. Aber es bieten sich noch ganz andere Möglichkeiten zum Selbstvertrieb. Darüber werde ich bald in meinem Blog berichten. Vorerst wünche ich allen neuen Autoren viel Erfolg und Glück. Die Zeit arbeitete für uns, die Selbstverleger. Beim Verlag Klöpfer & Meyer habe ich per Mail angefragt, ob ich ihnen mein neuestes Manuskript über einen Schicksalsroman einmal zuschicken dürfe und erhielt eine Absage, weil angeblich nicht ins Programm passt, OHNE das die Lektorin eine einzige Zeile gelesen hat. Ich glaube, das spricht für sich. Caren Anne Poe, Autorin

Wer fürs Veröffentlichen eines eigenen Romans zahlt ist dämlich, sorry. Diskussionen darüber, wo man seine Machwerke am besten (und ohne eigene Zuzahlung!) unterbringt, findest Du in zahlreichen Seiten von und für Hobbyautoren, z. B. bei dsfo (Deutsches Schriftsteller-Forum) oder montsegur.de. Eine weitere Möglichkeit ist romansuche.de, wo Du ein Expose und einen Ausschnitt Deines fertigen Werkes einstellen kannst, damit hoffentlich einer der Verleger, die sich dort regelmäßig nach Brauchbarem umsehen, darauf aufmerksam wird. Wenn Du für Deine ersten Romane schon gute Kritiken hast, solltest Du diesen neuen eigentlich schnell an einen (vernünftigen sprich zahlenden!) Verlag bringen können. Viel Glück!

Danke ,eine sehr gute Information!!!

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Offenbar bist du auf diese Buchdruckereien reingefallen, die sich als "Verlag" ausgeben und nur auf Dumme warten, die ihre Werke dort drucken lassen. Sieh es als Lehrgeld an.

Tatsächlich ist es heute schwer, ohne Agenten einen Verlag zu finden. Was heute allerdings (anders als noch vor wengien Jahren) geht, ist der Selbstverlag. Also eine Veröffentlichung entweder als "Book on demand" oder als Ebook zum Download. In beiden Fällen kannst du alles selbst erledigen und bist auf keinen Dritten angewiesen. Du kannst dein Werk sogar bei amazon anbieten.

Ich bin während/nach dem Tode der Mutter hinter ein reales "verbrechen" Familiengeheimnis gekommen.Es ist real-Beweise liegen vor,es ist so entsetzlich -das Verbrechen und die windungen durch vier Generationen-das alleine bei der Schilderung,selbst Polizistinnen weinten-

ich möchte diese wahre Geschichte-das Vermächtnis-,ich bin die Tochter eines Verbrechers-die Taten sind verjährt,gegen einen 85 jährigen,sind die Chancen bei Gericht .gleich Null.Ich bin nun Herzkrank und lag am Todestag 1500km ,in einer Klinik/Notfall wegen Herz. Ich klingelte,nahm die überwachungsgeräte ab,unterschrieb-lief weinend vor entsetzen durch die Stadt-dann kam der Anruf -die Mutter ist tod.Sterbeurkunde und Notfallklinik atteste bestätigen alles. Dann geschah unfassbares,alle Beweise liegen vor.

Der blanke Horror ,eine vernichtende Presseaktion,der Täter. Der Deutsche Presserat sprach ein URTEIL für mich aus. erst im Internet Veröffentlichen und dann oder Parallel an einen Verlag.

Ich habe es am offenen Sarg der Mutter versprochen. Wie gehe ich vor?Ich wäre für jede Info,Erfahrung. Würde mich über einen Kontakt sehr freuen.

dann schau mal, welche verlage so etwas im programm haben.

der aufbau verlag, aber auch knaur oder rowolt verlag.

günstig ist, wenn sie sehen, das das andere buch gut ankommt.

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