Verlässliche Polin zur häuslichen Pflege meiner Mutter gesucht. Wer hat Erfahrung damit?

10 Antworten

Hallo, ich durfte in den letzten Jahren einige Erfahrungen mit Pflegekräften aus Polen sammeln. Eine Dame mit guten Deutschkenntnissen, guten Referenzen, nicht zu teuer, die sehr freundlich und kompetent mit älteren Damen und Herren umgegangen ist, gekocht, gewaschen, gebügelt, den Tisch gedeckt, die Säuberung nach dem Toilettengang ohne zu murren erledigt hat und 24 Std. da war, ist meine Freundin geworden. Eventuell muss der ambulante Pflegedienst (der vorher zuständig war)auch nach wie vor kommen, da jemand aus Polen genausowenig Medikamente zusammenstellen, Insulin spritzen, die morgendliche Pflege o.ä. übernehmen darf, wie jemand von uns, der keine Krankenpflege gelernt hat. Aber der Pflegedienst wird ja von der Krankenkasse übernommen. Eine andere Dame, die von einer Agentur empfohlen wurde, war der Hammer. Hat nur rumgemäkelt, die alte Frau angemeckert und war mit nichts zufrieden. Kein Tipp oder nette Anmerkungen wurden zur Kenntnis genommen, am Ende der 8 Wochen waren mehrere Maschinen kaputt und unsere Nerven sowieso, weil es auch Frauen aus Polen gibt, die kein Deutsch sprechen und nur das Wort Euro aussprechen können, die für 400 € auf Kosten anderer nach Polen telefonieren. Ich finde es toll, dass es dieses Forum gibt und man sich austauschen kann. Ich würde meine Freundin ohne mit der Wimper zu zucken weiterempfehlen, zumal auch das Wort Ehrlichkeit und Herz geben bei ihr kein Fremdwort sind.

Wie ist das denn mit polnischen Pflegekräften, ist denn auf die wirklich Verlass, habe da schon ganz gruselige Geschichten gehört...

Das ist wie mit Deutschen auch: Es gibt überall schwarze Schafe.

0

Meine Erfahrung: eine gute poln. Hilfe kostet fast soviel wie eine deutsche Hilfe - die sind ziemlich verwöhnt, kleines Beispiel - wir suchten eine poln. Hilfe die bei uns im Haushalt hilft und einen Teil der Pflege meiner Mutter übernimmt (Essen hinstellen zum Mittagsschlaf ins Bett legen und wieder rausholen - keine schwere Tätigkeiten) - es meldete sich eine Frau, mit guten Referenzen aber die Bezahlung die wir ihr boten war ihr zu wenig sie wollte zwischen 1500 und 2000EUR im Monat, bei freier Kost und Logis (nur zum Vergleich, eine Lehrerin in Polen verdiente etwa 250€/Monat und lebt bei den Eltern, weil Wohnraum nicht nur knapp ist, sondern auch unbezahlbar bei so einem Gehalt).
Wir fanden dann aber doch noch eine ältere Frau, von der wir annahmen, dass sie passt und auch verstanden hatte, dass es hier nicht um 'die Vollverpflegung einer Pflegebedürftigen' geht. Eins der ersten Dinge die sie meinte 'Jetzt würde sie schon für wenig Geld bei uns arbeiten, dann könnten wir sie doch auch 'Taximässig' zu ihren Freunden fahren (sie hat keinen Führerschein) und bei Kost und Logis blieb es auch nicht, sie war fast beleidigt, als wir ihr keine extra Medikamente besorgen wollten (Schmerztabletten, weil sie angeblich ständig Zahnschmerzen hatte, aber nicht zum Arzt wollte). Das Geld, das sie bei uns verdiente schickte sie bis auf 50 EUR vollständig ihren erwachsenen Kindern nach Polen und erwartete, dass wir für alles andere aufkommen würden, was sie außer ihren Zigaretten benötigte.
Das Gute allerdings ist: Polen brauchen, da sie zur EG gehören, keine Aufenthaltserlaubnis und (woweit ich weiß auch keine - die Übergangsfrist ist vorbei) Arbeitserlaubnis mehr, ihre Krankenversicherung wird anerkannt - allerdings muß man dann halt trotzdem bei der BundesKnappschaft melden.
Das war die private Seite, wendet man sich aber an eine Agentur (und die allermeisten sind wirklich seriös und vermitteln gute, ehrliche und kompetente Kräfte), zahlt man keine 'extra' Versicherung oder so, das übernehmen die und sie stellen auch (automatisch) einen Ersatz bei Krankheit oder Urlaub der Pflegekraft, das Einzige was einem dabei allerdings passieren kann ist, dass ein ständiger Wechsel da ist (also alle paar Monate eine andere)- Agenturen sind aber auch relativ teuer.
Wie das 'offiziell' (mit der Legalität) aussieht weiß ich nicht genau, aber soweit ich mich erinnern kann, sollte eine private Pflegekraft eine eigene Wohnung haben (außer sie gehört zur Verwandtschaft) - ich glaube es ging darum, dass gewährleistet sein muß, dass nur Stundenweise gearbeitet wurde..

Hat jemand Erfahrung mit swingen wenn ja wie läuft das ab hab keine Erfahrung aber intresse?

...zur Frage

Erfülle ich die "Wartezeit" für eine Erwerbsminderungsrente?

Ich habe 4 Jahre und 9 Monate lang rentenversicherungspflichtig gearbeitet und direkt davor 11 Monate lang meinen Säugling betreut, ohne in einem Beschäftigungsverhältnis gestanden zu haben. Erfülle ich die sogenannte "Wartezeit" für eine Erwerbsminderungsrente? Ich las immer wieder, dass Kinderbetreuungszeiten angerechnet werden, bin aber unsicher, denn meine Kinderbetreuungszeit kommt nicht einer "Elternzeit" als Auszeit im Job gleich, sondern erst nach meinem Kind fing mein erstes Arbeitsverhältnis an... Allerdings habe ich natürlich während der Kinderbetreuungszeit Elterngeld erhalten - zählt das?


Ich zitiere mal die Seite der Rentenversicherung, die mich überhaupt darauf bringt, so zu denken/hoffen, wie ich es tue:


"Auch auf die Pflichtbeiträge kommt es an

Neben den medizinischen sind außerdem folgende versicherungsrechtliche Voraussetzungen erforderlich:

  • In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit vorliegen (besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung).
  • Sie müssen mindestens fünf Jahre versichert sein (so genannte Wartezeit).

Für die Wartezeit zählen mit:

  • Beitragszeiten: Pflichtbeitragszeiten und unter bestimmten Voraussetzungen auch Zeiten des Bezuges von Krankengeld, Arbeitslosengeld, im Zeitraum vom Januar 2005 bis Dezember 2010 Arbeitslosengeld II, Übergangsgeld, Zeiten der Kindererziehung und der nicht erwerbsmäßigen häuslichen Pflege sowie freiwillige Beitragszeiten,
  • Ersatzzeiten: zum Beispiel Zeiten der politischen Verfolgung in der DDR,
  • Zeiten aus einem Versorgungsausgleich bei Scheidung,
  • Zeiten aus Zuschlägen für eine geringfügige versicherungsfreie Beschäftigung: Minijob,
  • Zeiten aus einem Rentensplitting.

Bei der Ermittlung des Fünfjahreszeitraums bleiben Zeiten unberücksichtigt, die Sie unverschuldet nicht mit Pflichtbeiträgen belegen konnten - unter bestimmten Voraussetzungen zum Beispiel wegen Schwangerschaft oder Arbeitsunfähigkeit. Der Fünfjahreszeitraum wird um solche Zeiten in die Vergangenheit verlängert, so dass Sie unter Umständen dann die erforderlichen drei Jahre Pflichtbeiträge erfüllen können."


Hat jemand Erfahrung mit der Art der Berechnung? Ich wäre sehr dankbar für zielführende Hinweise.


Lg.

...zur Frage

Bin ich jetzt ein bisschen Polin?

Meine Ururoma und mein Ururopa kommen aus Polen, sind dort geboren und haben dort gelebt und meine Uroma ist also auch dort geboren. Mein Opa ist im früheren Deutschland, jetzt Russland geboren und meine Mama hier in Deutschland und ich auch hier in Deutschland. Bin ich jetzt ein bisschen Polin? Wenn auch nur ein ganz bisschen?

...zur Frage

wer hat Erfahrung mit LR Kosmetik gemacht oder arbeitet für diese Fa.

Wer hat schon Erfahrung mit LR Kosmetik gemacht oder arbeitet dort im Vertrieb?

...zur Frage

Wieso eig. immer diese Vorurteile?

Heyy c: Es gibt so Vorurteile über verschiedene Kulturen und ich bin Deutsch-Polin und mich würde mal gerne wissen warum soo viele Leute sagen das Polen klauen und so. Warum sagt man das?? Ich meine einige glauben das ja auch und dann hatt man ja später auch vtl. schlechtere Chancen einen Arbeitsplatz zu finden. Danke im vorraus♥

...zur Frage

Polnische Lieder bittee?

Kennt jemand langsame polnische Lieder. Danke schonmal.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?