Verlängerung krankenschein?

4 Antworten

Beim Fortbestehen der Erkrankung ist - beim Bezug von Krankengeld - der Arztbesuch auch erst am Montag unschädlich.

Die Folgebescheinigung in diesem Fall muss wegen der Nahtlosigkeit der Bescheinigungen zwar am nächsten Werktag ausgestellt werden, der auf den letzten Tag der Vorbescheinigung folgt; der Samstag gilt in diesem Fall aber nicht als Werktag, da Arztpraxen dann in der Regel geschlossen sind, sodass dann also der Montag der verlangte nächste Werktag ist.

Bei der Lohnfortzahlung reicht sogar erst der Dienstag, weil auch eine Folgebescheinigung "in der Regel nur bis zu 3 Tagen rückwirkend" ausgestellt werden darf (der Arzt weiß ja auch, dass Du schon vorher krank warst).

Ob das dann aber zeitlich mit der vom Arbeitgeber verlangten Vorlage der Bescheinigung passt, ist noch eine andere Frage. Und selbstverständlich musst Du Deinen Arbeitgeber sofort über die Fortdauer der Erkrankung informieren.

Angenommen der Schein geht geht bis zum 20.

Dann entweder am 20. Oder am 21. Zum Doc.

Sollte der 20. Ein Freitag sein und die Ärzte haben erst wieder ab Montag offen reicht auch erst der montag.

So kenne ich es. Am besten ist es aber natürlich direkt freitags zu machen

Dann entweder am 20. Oder am 21. Zum Doc.

Und was machst Du, wenn der Doc Dich am 21. nicht krank schreibt und Du daher unentschuldigt auf der Arbeit fehlst?
Meiner Meinung nach muss man schon am letzten Krankheitstag verlängern lassen. Es sei natürlich, dass es einem am Folgetag plötzlich wieder schlechter geht.

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@Oubyi

Wenn er dich am 21. Nicht krankschreibt wird es auch kein Grund dazu geben

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@BlackxSeven

...und Du musst Deinem Chef erklären warum Du unentschuldigt fehlst.

Leider gibt es Ärzte, die eher auf der Seite des AG stehen und auch kranke Patienten arbeiten schicken. Da erlebt man schon mal eine "Überraschung".

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@Oubyi

Der Arzt weiß, dass der Patient krank war, und wenn er weiterhin krank ist, wird er auch weiterhin krankgeschrieben, auch wenn zwischen vorheriger und Folgebescheinigung ein Tag Pause liegen sollt.

...und Du musst Deinem Chef erklären warum Du unentschuldigt fehlst.

Er wäre dann nicht unentschuldigt, wenn er sich bei seinem Arbeitgeber krankgemeldet hat; er hätte nur keinen Nachweis, und der Arbeitgeber müsste diesen Tag nicht bezahlen.

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Angenommen ein Krankenschein geht bis Freitag.

Dann solltest Du dringlich spätestens am Freitag Deinen Arzt aufsuchen, um eine nahtlose ! AU-Bescheinigung zu erlangen. Spätestens wenn Du in den Krankengeldbezug wolltest, würde Dir das sonst auf die Füße fallen. Krankengeld gibt es ab 6-wöchiger nahtloser !! Krankschreibung.

Krankengeld gibt es ab 6-wöchiger nahtloser !! Krankschreibung.

Wie kommst Du hierbei denn nur auf "nahtlos !!"?

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@wilees

Das beides hat aber überhaupt nichts miteinander zu tun! Irgendwie bringst Du da jetzt etwas durcheinander ...

Bei der Nahtosigkeitsregelung geht es um die Folgebescheinigung beim Bezug von Krankengeld.

Für den Anspruch auf Krankengeld ist es aber selbstverständlich nicht erforderlich, dass vorher eine 6-wöchige Erkrankung (Lohnfortzahlung) nahtlos nachgewiesen wurde - sonst könnten ja kürzere Zeiträume gleicher Erkrankung nicht addiert werden!

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@Familiengerd

Mir ging es um etwas anderes .... bis vor wenigen Jahren, bekam man eben kein Krankengeld, wenn zwischen einzelnen AU-Bescheinigungen ( bei durchaus fortlaufender Erkrankung eine Lücke in der Krankschreibung auftauchte ) z.B. ein Wochenende lag - das war für viele eine böse Falle.

Es war früher ja sogar so - wenn ich das recht in Erinerung habe, dass war man bis einschließlich Donnerstag krankgeschrieben - bekam aber erst am nächsten Tag = Freitag eine Bescheinigung dann wurde bereits das als "neue " AU-Schreibung gewertet.

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@wilees

Das hat aber doch nichts damit zu tun, dass man keine 6-wöchige ununterbrochene Erkrankung nachweisen muss für einen folgenden Anspruch auf Krankengeld.

Der besteht auch bei z.B. 6 nachgewiesenen gleichen Erkrankungen von jeweils 1 Woche.

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@Familiengerd

Kausaler Zusammenhang - soweit der AN zwischenzeitlich wieder seine Arbeitstätigkeit aufgenommen hat - unbenommen.

Nur "früher" .... wenn eine solche Erkrankung vorlag, aber keine AU-Bescheinigung für das arbeitsfreie Wochenende , dann erlosch der Anspruch auf Krankengeld.

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@wilees

Das war dann der Fall, wenn im Krankengeldbezug durch eine Folgebescheinigung eine fortdauernde Erkrankung nachgewiesen werden musste für den weiteren Anspruch auf Krankengeld.

Du sprichst in Deiner Antwort aber von "Krankengeld gibt es ab 6-wöchiger nahtloser !! Krankschreibung" - und das ist (und war auch "früher") ganz einfach falsch!

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Spätestens am Freitag.

Nein.

Bei fortbestehender Erkrankung ist - beim Bezug von Krankengeld - der Arztbesuch auch erst am Montag unschädlich; bei Lohnfortzahlung sogar erst am Dienstag, weil auch eine Folgebescheinigung "in der Regel nur bis zu 3 Tagen rückwirkend" ausgestellt werden darf (der Arzt weiß ja auch, dass der Patient schon vorher krank war).

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