Verlängerung Elternzeit nach Geburt zweites Kind

2 Antworten

Also meines Wissen nach, hat sich die Elternzeit des ersten Kindes erledigt, in dem Moment wo du das zweiter bekommen hast. Mir ist unbekannt, das du die Elternzeit des ersten hinter die Elternzeit des zweiten hängen kannst. Wenn man mal rechnerisch überlegt könntest du also jedes Jahr oder jede 2 Jahre ein Kind bekommen, das zb. 10 mal und du musst nie wieder arbeiten. Meines Wissens erlöscht die Restelternzeit von Kind 1. Du kannst jetzt lediglich 3 Jahre Elternzeit für Kind Nr. 2 beantragen. Wenn das Gesetz etwas anderes sagt, fänd ich das sehr interessant

Nein, das ist nicht richtig.... die Elternzeit ist nicht futsch, "nur" weil ich ein zweites Kind bekommen habe. Im Gesetz steht, das ich die verbleibende Elternzeit nach dem Ablauf der Elternzeit des zweiten Kinds, hinten dran hängen kann (ggf. mit Zustimmung des AG, aber grundsätzlich ist das möglich)! Das ist eindeutig erlaubt - war aber nicht meine Frage.

Ich kann dem Gesetz nicht entnehmen, ob ich alles an Elternzeit meines ersten Kinds was über 12 Monate liegt und noch nicht genommen wurde, verliere oder nicht - DAS ist meine Frage.

Theoretisch kannst Du sicherlich solange Kinder bekommen, wie Du magst, ist ja Deine Sache und da spielt auch die Elternzeit der vorigen Kinder keine Rolle, wenn Du alle 2 Jahre ein Neues bekommst.... aber im Prinzip ist es genau so

Auszug aus dem BEEG

"§ 15 Abs.2 BEEG: "Der Anspruch auf Elternzeit besteht bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres eines Kindes. Die Zeit der Mutterschutzfrist nach § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes wird auf die Begrenzung nach Satz 1 angerechnet. Bei mehreren Kindern besteht der Anspruch auf Elternzeit für jedes Kind, auch wenn sich die Zeiträume im Sinne von Satz 1 überschneiden. Ein Anteil der Elternzeit von bis zu zwölf Monaten ist mit Zustimmung des Arbeitgebers auf die Zeit bis zur Vollendung des achten Lebensjahres übertragbar; dies gilt auch, wenn sich die Zeiträume im Sinne von Satz 1 bei mehreren Kindern überschneiden.". D.h. wenn während der laufenden Elternzeit ein weiteres Kind geboren wird, schließt sich die Elternzeit für das weitere Kind an die abgelaufene erste Elternzeit an. Die Mutterschutzfristen für das weitere Kind führen nicht zu einer Unterbrechung der ersten Elternzeit.

Auch bei Mehrlingsgeburten und bei kurzer Geburtenfolge stehen den Eltern für jedes Kind drei Jahre Elternzeit bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres zu. Das bedeutet, dass eine Übertragung von bis zu zwölf Monaten Elternzeit auf den Zeitraum bis zum achten Geburtstag auch in diesen Fällen für jedes der Kinder mit Zustimmung der Arbeitgeberseite möglich ist. (Die zwölf Monate können beliebig aus den 36 Monaten ausgewählt werden, es muss nicht das „dritte Jahr“ sein.) "

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@Footzies

Das ist ja sehr interessant, würde mich ernsthaft interessieren, wer das schon gemacht hat, und welcher Arbeitgeber da zustimmt. (Mal ausgenommen von den ganz großen Global Playern)

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@NataE

Also eigentlich muss der AG schon triftige Gründe angeben, weshalb er Dir die Elternzeit nach dem 3. Lebensjahr nicht gestattet. Die meisten AG's stimmen da denke ich mal zu, einfach aufgrund der Tatsache, dass sie dadurch ja im Prinzip nur gewinnen, da sie keinen AN haben, der aufgrund von Kindern häufiger ausfällt... um das jetzt mal ganz böse auszudrücken

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Im Gegenteil, durch die Geburt eines weiteren Kindes ändert sich an der angemeldeten Elternzeit nix, sie läuft einfach weiter - sofern man nichts anderes bestimmt.

Man kann aber schriftlich die laufende EZ unterbrechen, dann EZ fürs neue Kind nehmen und im Anschluß wieder EZ fürs erste Kind.

Auf die Art kann man auch 10 Kinder kriegen und "ewig" in Elternzeit sein!

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Verbleibende Elternzeit wird taggenau berechnet!

Und vom Gesetz her.... Da kannst du nur bis zu 12 Monate über den 3. Geburtstag hinaus übertragen. Also musst du 2 Jahre der Elternzeit schon vor dem 3. Geburtstag genommen haben.

Das kann man durch den Wechsel von Elternzeiten erreichen, zB 1,5 Jahre von Kind 1,

1 Jahr von Kind 2,

0,5 Jahre von Kind 1

2 Jahre von Kind 2 (wbbei da auch schon Zeit über dem 3. Geburtstag von Kind 2 liegt)

1 Jahr von Kind 1

Wenn der AG aber nicht so genau ist, kann man einfach die verbleibende Zeit an die Zeit von Kind 2 anhängen.

Versuch mal die Richtlinien vom BEEG zu finden, da sollte mehr drin stehen.

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