Verlängerter Arbeitsvertrag für Januar unterzeichnet. Kann ich jetzt trotzdem noch die Stelle wechseln??

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Steht denn etwas zu Kündigungsfristen im Arbeitsvertrag?

Erst einmal gilt die Verlängerung der Befristung. Gibt es aber eine Kündigungsvereinbarung im Vertrag oder im angewandten Tarifvertrag, kannst Du jederzeit fristgerecht kündigen.

Ohne Kündigungsvereinbarung sind befristete Arbeitsverträge allerdings nicht ordentlich kündbar. Das Arbeitsverhältnis endet mit Erreichen des Befristungsdatums. Hier würde nur ein Aufhebungsvertrag helfen. Da muss der Arbeitgeber allerdings einverstanden sein.

Vom Minijob zur Teilzeit Stelle. Vertrag befristet oder unbefristet?

Ich bin seit 1 Jahr auf minijob Basis angestellt. In meinem Arbeitsvertrag ist nicht ersichtlich ob der minijob befristet oder unbefristet ist. Ich hatte lediglich eine Probe Zeit von 6 Monaten. Ich soll jetzt einen Teilzeit Vertrag bekommen. Muss mein Arbeitgeber mich befristet oder unbefristet einstellen?

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Arbeitgeber erlaubt sich zu viel?

Guten Tag,

Seit längerer Zeit haben einige meiner Kollegen und ich immer häufiger Probleme mit unserem gemeinsamen Arbeitbeitgeber. Bezüglich mehrerer Punkte, welche ich nacheinander ausführlich auflisten werde, würden wir uns gerne erst einmal eine Meinung einholen, bevor wir evtl. den Schritt zum Arbeitsgericht nehmen.

Punkt Nr. 1.

Betriebsratsgründung: Diese hat unser Arbeitsgeber im Arbeitsvertrag verboten/untersagt. Ist diese Klausel im Arbeitsvertrag gültig? Ist eine Kündigung eines Mitarbeiters, welcher eine Betriebsratswahl (erstmalige) ins Leben ruft, rechtens und legitim? Oder handelt der Arbeitgeber dann rechtswidrig?

Punkt Nr. 2.

Stundenabzüge/Sanktionen: Unser Arbeitgeber zieht, bei Verstößen gegen den von Ihm aufgestellten "Maßnahmekatalog", seinen Mitarbeitern Stunden vom geleisteten Dienst ab.

Als Beispiel: Wir haben eine Arbeitszeit von 12 Stunden pro Schicht (Sicherheitsgewerbe). Hat ein Mitarbeiter nun zum Beispiel die vorgeschriebene Kleiderordnung nicht vollständig, sieht der Maßnahmekatalog vor, dass ihm 6 Stunden seines Dienstes nicht vergütet, also abgezogen werden.

Ist dies rechtens?

Punkt Nr. 3.

Lohn nicht zahlen: Diesen Fall haben wir momentan aktuell. Für unsere Arbeit verlangt der Arbeitgeber jährlich ein erweitertes Führungszeugnis (FZ). Ist das aktuelle FZ nun "veraltet" verlangt der Arbeitgeber die Beantragung eines neuen FZ, wofür er ein entsprechendes Schreiben für die Beantragung an den ArbeitNEHMER übermittelt. Wird dieses neue FZ, trotz Beantragung und einreichen der Quittung über die Beantragung und Bezahlung der zuständigen Behörde beim Arbeitgeber, nicht bis zur nächsten Lohnzahlung bei der Firma eingereicht, sperrt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn und lässt die im Arbeitsvertrag festgesetzte Lohnzahlung aus. Lohn bekommt der Arbeitgeber erst mit einreichen des FZ beim Arbeitgeber. Meines Wissens nach ist das rechtwidrig. Ein Mitarbeiter musste, da nach der ersten Beantragung kein FZ bei ihm einging, sein FZ zweimal beantragen. Hier bitte beachten, bis zum Erhalt des FZ können zwei Wochen vertreichen.

Es wäre nett, wenn Sie mir jeden der Punkte bestätigen oder widerlegen könnten. Gerne mit Paragraphen oder was es sonst so gibt.

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Schreibkraft bei der Polizei - 2 Jahre befristet mit Aussicht auf Übernahme?

Hallo Leute,

Ende der Woche habe ich ein Vorstellungsgespräch bei der Polizei als Schreibkraft. Die Stelle ist zunächst 2 Jahre befristet. Laut Stellenanzeige ist anschließend eine Übernahme geplant. Da ich derzeit einen unbefristeten Arbeitsvertrag habe, komme ich nun langsam ins Grübeln, ob ein Jobwechsel von befristet auf unbefristet so klug ist. Habt ihr Erfahrung mit der Übernahme im öffentlichen Dienst oder generell Erfahrung als Schreibkraft bei der Polizei.

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Arbeitszeugnis richtig interpretieren?

Hallo liebe Community!

Leider musste ich mich gestern von meinem Arbeitgeber kündigen lassen, ich bin der Meinung meinen Job Adäquat ausgeführt zu haben, wurde aber auf Grund vermeintlicher persönlicher-privater Probleme mit dem Chef, am ende meiner Probezeit entlassen. Damit gehe ich zum Wohle beider Partein Konform. nur kann ich nicht einschätzen in wie fern mein Arbeitszeugnis verklausuliert oder wirklich "gut" ausgestellt wurde.

Sofern sich hier jmd mit den gebräuchlichen Floskeln auskennt, wäre ich für ein kurzes Statement dazu sehr Dankbar :)

Arbeitszeugnis

Herr xy, geb. am tt.m.jjjj in x, wurde am tt.mm.jjjj als befristeter Mitarbeiter eingestellt.

Herr xy war für folgende Aufgaben zuständig

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Herr xy setzte sein Fachwissen von ganz außerordentlicher Breite und Tiefe in seiner täglichen Arbeit stets sicher und äußerst efizient ein. Maßvoll erweiterte er seine Kenntnisse durch die Teilnahme an relevanten Weiterbildungen. Er verfügt über ein gutes Urteilsvermögen und konnte hinsichtlich seiner Aufgaben stets gut durchdachte Anregungen machen und diese dann in die Praxis überführen.

auch unter erschwerten Bedingungen bewältigte xy alle erforderlichen Aufgaben in hervorragender Weise.

Er arbeitete umsichtig, gewissenhaft und genau. Seine Vorgehensweise war gut durchdacht und praxisgerecht.

Besonders positiv zu würdigen ist seine große Aufgeschlossenheit neuen Theman gegenüber. zudem verfügte er in hohem Maß über die für diese Tätigkeit erforderlichen kaufmanischen Kenntnisse. Er hat unsere Erwartungen erfüllt. Seine Leistungen waren voll zufriedenstellend.

Herrn xy´s Verhalten gegenüber seinen Vorgesetzten und seinen Kollegen aber auch Externen war einwandfrei. Wir schätzten ihn stets als zuverlässigen, ehrlichen und verbindlichen Mitarbeiter. Wir erlebten ihn als loyalen Kollegen. Vorgesetzte und Kollegen schätzten sein stets kooperatives und einwandfreies Verhalten.

Das Arbeitsverhältnis endet zum tt.mm.jjjj. Wir Bedauern seinen Weggang und Danken herrn xy für seine Mitarbeit. Auf seinem weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute und den verdienten Erfolg.

Wir können herrn xy sowohl fachlich als auch persönlich sehr empfehlen.

Danke wen sich jmd die Zeit hier nimmt :)

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Ausgleichsklausel bei Arbeitnehmerkündigung?

Gegenseitige Ansprüche aus Arbeitsverhältnis mit Lohnzahlung abgegolten, worauf bezieht sich diese Klausel?

Ich habe mein Arbeitsverhältnis aus privaten Gründen form- und fristgerecht gekündigt. Da ich noch einen bestehenden Anspruch auf Resturlaub wie auch aufgelaufene Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto habe, bat ich in der Kündigung darum diese innerhalb der Kündigungsfrist abgelten zu können. Hierzu muss ich sagen, die Kündigung erreichte meinen Arbeitgeber ca. 10 Tage vor Beginn der Kündigungsfrist von 4 Wochen. Resturlaub sind noch 9,5 Tage und AZK-Stundenaktuell +67,5 Stunden. Ausgehend von meiner vertraglich vereinbarten 40-Stunden-Woche sollten das insgesamt 3 Wochen zusammenhängend sein. Restliche, noch auflaufende +Stunden sollten mit der letzten Lohnabrechnung vergütet werden.

Nun habe ich eine schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten, aus der hervorgeht, dass mir das verlangte Arbeitszeugnis nach Ablauf der Kündigungsfrist zugeht, wie auch folgender Satz, Zitat: "Alle gegenseitigen Ansprüche werden mit der Lohnzahlung für den Monat *... (*letzter Arbeitsmonat) abgegolten." Eine Ausgleichsquittung wurde mir bisher nicht zugestellt, sodass ich dieses Procedere ebenfalls gegenzeichnen müsste. Nun klingt diese Angabe für mich recht schwammig, da in dieser Kündungsbestätigung nicht detailliert auf die Anfrage bezüglich Resturlaub und Plusstunden eingegangen wird. Eine genaue Angabe hierzu bekomme ich jedoch von meinen Vorgesetzten oder der Lohnbuchhaltung jedoch auf Anfrage auch nicht.

Meine Frage stellt sich demnach wie folgt: Welche rechtlich haltbaren Ansprüche bezieht diese Klausel mit ein? Muss mir mein AG den Resturlaub wie auch den Freizeitausgleich der Plusstunden nach dem Arbeitszeitkonto gewähren oder anders,  kann ich darauf bestehen? Eine Verweigerung des Urlaub und Freizeitausgleichs seitens des AG auf Grund Personalmangels oder nicht eingehaltener Fristen ist nicht gegeben und wäre streitbar. Sprich, dies könnte kein Grund für eine Verweigerung seitens des AG sein.

Ergo, kann ich meinen geltend gemachten Anspruch auf Resturlaub und Freizeitausgleich der +Stunden durchsetzen oder kann mein AG darauf bestehen diesen Anspruch zu Vergüten, woraus mir ein Nachteil entstehen würde, da die Vergütung voll versteuert würde und sich im Nachgang unverhältnismäßig zur Vergütung bei Freizeitausgleich verhalten würde?

Ich habe keine Lust darauf, im Nachhinein dazustehen, bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist gearbeitet zu haben und am Ende auf Grund dieser Ausgleichskausel auf meinen Anspruch verzichten zu müssen.

Ich bedanke mich jetzt schon einmal für die Antworten!

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Habe Klage beim Arbeitsgericht wegen der Unwirksamkeit der Kündigung eingereicht , war 4 Jahre im Betrieb, was kann ich an Abfindung vrlangen?

Arbeitsrecht

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