Verklage ICH meinen Vater?

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5 Antworten

Du selbst hast zwar Anspruch auf Unterhalt, diesen kann aber bis zu deiner Volljährigkeit nur ein Elternteil für dich vom anderen "in Vertretung für dich" einfordern.

Du bist aber bereits in einem Alter, da du selbst auch vor Gericht zur Sache befragt werden kannst....

Gerichtliche Vorladung, die aber zu meiner Mutter geschickt wurde, obwohl mein Wohnsitz bei meinem Vater ist.

Das sog. "Wechselmodell" beruht darauf, dass sich die Eltern einig sind und beide jeweils "Betreuungsunterhalt" und "Barunterhalt" für das Kind leisten, also keiner Unterhaltsforderungen an den anderen stellt...

Ansonsten leistet der Elternteil, bei dem das Kind wohnt - und polizeilich gemeldet ist - den Betreuungsunterhalt, und kann vom anderen Elternteil (bei dem das Kind nicht gemeldet ist) Barunterhalt einfordern... Theoretisch könnte hier also nur der Vater von der Mutter Unterhalt fordern...

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Deine Mutter wird versuchen, Dein Recht auf Unterhalt einzuklagen, deshalb bist Du der Kläger, vertreten durch Deine Mutter

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Deine Mutter kann Unterhalt nur in Deinem Namen erklagen.

Das ist bei allen Kindern unter 18 so und völlig normal.

Dein Vater ist hier der A..., der weiß das garantiert und will Dich gegen Deine Mutter aufwiegeln.


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Ok. 

Nein, wie schon erklärt:

Deine Mutter verklagt Deinen Vater in Deinem Namen. Denn Du hast ja entschieden, bei ihr länger zu sein als bei Deinem Vater. 

Nun wurde also die Einladung zur Anhörung vor dem Familiengericht an die Adresse Deiner Mutter geschickt. 

Hier wird das Familiengericht sich gedacht haben:

Aha. Bisher war es ein Wechselmodell. Nun ist das Kind über 16 Jahre alt. Und ab dem Alter hat es Anspruch auf rechtliches Gehör. Und eine gehörige Portion Mitspracherecht bezüglich seines Aufenthalts. 

Da also die Mutter klagt - in Deinem Namen - wird davon ausgegangen, dass für Dich das bisherige Wechselmodell bitte Geschichte ist. Deshalb ging die Einladung zur Anhörung an Deine Mutter. 

Dein Vater wurde auch verständigt. Offensichtlich in der Woche, in welcher Du bei ihm wohnst. Er ist also gleich mal auf Dich los. Unfein. 

Nun magst Du entscheiden: 

Möchtest Du da immer noch jeweils für eine Woche hin? Oder möchtest Du eine andere Lösung? 

Denke in Ruhe darüber nach. 

Setze Dich bestenfalls mit Papier und Stift hin und schreibe die positiven und die negativen Seiten pro Wohnort für Dich auf. Diese Liste kannst Du dann vor dem Familiengericht als Hilfe nutzen. 

Dem Familiengericht geht es ausschließlich um Dein Wohl. Hat es zu gehen. 

Du kannst Dich auch hier beraten lassen

https://www.nummergegenkummer.de/

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Das ist eine ziemlich dreckige Schlammschlacht in der du da drin bist. Das habe ich vor ein paar Jahren ( von meinem 11-18 Lebensjahr) auch mit machen müssen. 

Ja, DU verklagst deinen Vater vertreten durch deine Mutter. Das muss so sein. Und sobald du 18 wirst musst du alleine (evtl. Mit Anwalt) weiter prozessieren. Lass dir bitte von deinen Vater nicht einreden du etwas Unrechtes tust. Er ist derjenige der etwas falsch macht. Er hat für deinen Unterhalt zu sorgen. Schlimmstenfalls bis du 30 bist.

Halt die Ohren steif. Du schaffst das!

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Kommentar von Menuett
28.09.2016, 10:27

Bis zum Ende der ersten abgeschlossenen Berufsausbildung, und diese muß zügig erreicht werden.

Sonst verfällt der Anspruch.

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