Verkehrswert oder Sachwert?

2 Antworten

Auf jeden Fall mußt ihr ohnehin zum Notar - einfach einziehen funktioniert nicht. Da steht ihr mit euren Möbeln schneller vor der Tür, als ihr eingezogen seid. Und der kann euch auch auch übernommen werden - aber die Schwestern haben den gleichen erbanspruch (bestand ein Testament?) wie die Mutter. Sollte also die Mutter diese Wohnung geerbt haben, kann sie euch diese vermieten oder als vorgezogenes Erbe (Schenkung) überschreiben. Durch eine Schenkung spart ihr die Erbschftassteuer, die anfiele, wenn die Mutter (falls sie die Whg. geerbt hat) sterben würde und an dich und die Schwestern weitervererbt. Hört sich sehr schwierig an - ist es auch. Aber die Schwestern haben den gleichen Anspruch auf eine Immobilie wie du. Am besten und billigsten ist es, gemeinsam zum Notoar zu gehen und dort alles in Ruhe zu besprechen. Sonst kann es (durch Klagen) am Ende sehr teuer werden.

Hallo katerpurzel, danke für Deine Antwort. Wenn man in Ruhe mit meinen Schwestern reden könnte, müsste ich nicht hier im Forum recherchieren ;o) Also, um es nochmal etwas deutlicher zu machen: Meiner Mutter gehört das Haus und wir sollen es als vorzeitiges Erbe bekommen. Um es gerecht zu machen hat meine Mutter ein Gutachten erstellen lassen. Unserer Meinung nach müssten wir nun vom Verkehrswert den Nießbrauch für die Wohnung, die meine Mutter bewohnt, abziehen und meinen Schwestern von dem Rest jeweils 1/3 auszahlen. Das ist meinen Schwestern aber zu wenig, weswegen sie alles seit Monaten verzögern obwohl wir dringend mit der Sanierung (u. a. Heizung) anfangen müssten. Ist es nun richtig den Verkehrswert zu nehmen oder müssen wir tatsächlich den unrealistisch hohen Sachwert für die Berechnung nehmen?

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Der Sachwert ist uninteressant, sondern nur der Verkehrswert. Den Letzteren würde ein Fremder für das Haus/Wohnung bezahlen, nicht mehr.

Problematisch ist, dass Miterben auf eine (Zwangs-)Versteigerung dringen könnten. Daher also erst alles vor einem Einzug regeln!

Gute Idee für Erbe(Haus)?

Hallo, ich versuche das Thema mal plausibel und einfach darzustellen. Ich besitze eine große Eigentumswohnung in einem 2 Familienhaus. Die andere Wohnung Gehört meiner Oma.

Als erben sind die beiden Geschwister von meinem Vater eingetragen (mein dad hatte schon ein vorgezogenes Erbe).

Die beiden Geschwister sind beide Hartz4 und haben auch gesagt dass sie das Haus nicht haben wollen. Zumal sie ja auch keine Bezüge dann mehr bekämen richtig?
Ich möchte ungern das das Haus in fremde Hände gerät, zumindest 1 Teil davon.

Kaufe ich denen das Haus ab fällt für mich Grunderwerbssteuer an.

Meine Idee wäre meine Oma trägt mich als erben ein. Und es wird ein Vertrag geschlossen, dass ich die Geschwister von meinem Vater (Kinder meiner Oma) monatlich über 10 Jahre oder so auszahle.

Hättet Ihr noch eine bessere Idee?

Viele Grüße

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Haben meine Halbgeschwister anspruch auf Erbe von meiner Leibl. Mutter?

Es ist bestimmt 1000 mal gefragt worden aber mit anderen Beisspielen. Darum würde mir ein kurzes Ja oder Nein als Antwort reichen.

Durch eine Scheidung habe ich 30 Jahre kein Kontakt zu meinem Vater gehabt. Meine Mutter sagte, ich wäre der Alleinerbe wenn was sein sollte. Nun habe ich erfahren das ich Halbgeschwister habe. (auch mit diesen bestand nie ein Kontakt) Da mir das suspect vorkommt daher meine folgende Fragen:

Haben meine Halbgeschwister ect... Anspruch auf ein Erbe/Pflichtanteil von meiner leiblichen Mutter wenn diese versterben sollte? zb Haus, Vermögen ect

Wenn mir was zustoßen würde, haben die Halbgeschwister oder die "neue Familie von meinem Vater ansprüche auf meinem Vermögen ?

Danke

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Warum dauert es so lange bis zur Erbauszahlung?

Hallo zusammen,

vor etwa einem Jahr ist mein Großvater verstorben und dessen Vermögen soll nun vererbt werden. Mein Großvater hatte vier Kinder, von denen eins verstorben ist. Das verstorbene Kind hatte selbst vier Kinder. Wir haben nun die Sorge, dass das mit der Auszahlung des Pflichtteils beauftragte Kind des Verstorbenen ein Spiel auf Zeit spielt, damit der Erbanspruch der übrigen Pflichtteilberechtigten verjährt. Die Person hat für die Erbsache einen Anwalt beauftragt. Der Anwalt hat sich relativ früh mit den Pflichtteilberechtigen per E-Mail in Verbindung gesetzt und nach den Bankverbindungen gefragt.

Das Erbe ist überschaubar, enthält jedoch ein Haus, das bereits vor mehreren Monaten verkauft wurde. Ansonsten sind nur Barvermögen und Versicherungen enthalten. Telefonische Anrufe beim zuständigen Anwalt waren nicht aufschlussreich. I.d.R. erreicht man nur die Sekretärin, die angibt nichts näheres zu wissen und sagt es wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Auch das mit der Auszahlung des Pflichtteils beauftragte Kind gibt an nichts näheres zu wissen, sagt aber, dass Behörden ein Mitspracherecht bei einem der Kinder des Verstorbenen haben, da dieses geistig behindert ist und in einem Pflegeheim untergebracht ist. Die letzte Rückmeldung des Anwalts nach längerer Zeit erhielten wir vor wenigen Tagen. Diese enthielt nach seinen Worten zur Vorbereitung der Erbauseinandersetzung die Vermögensuskunft des Verstorbenen.

Verwunderlich ist, dass eins der Kinder der verstorbenen bereits relativ früh seinen Erbteil, noch vor Verkauf des Hauses, erhalten hat. Wie kann das sein? Wie sollte man am besten vorgehen? Wenn die Wartezeit noch normal ist, worauf könnte hier genau gewartet werden?

Viele Grüße und Danke im Voraus für die Antworten, yfr588

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Erbgemeinschaft, Erbe auszahlen lassen.

Hallo Ihr Lieben, Vor einigen Monaten ist mein Vater verstorben. Unser Elternhaus hat er an mich und meine zwei Schwestern vererbt. Meine Mutter hat das Nießbrauchrecht für Lebzeiten. Unser Haus und das dazugehörende Grundstück ist 240.000 Euro wert. 92.000 Euro sind noch offen. Meine Schwestern und ich haben das Erbe angenommen. Unsere Mutter lebt nach wie vor in diesem Haus. Da ich kein sonderlich gutes Verhältnis zu meiner Familie habe, überlege ich, mir meinen Erbteil auszahlen zu lassen. Ich habe so überhaupt keine Ahnung was Erbschaft betrifft. Natürlich habe ich dementsprechend einen Termin beim Notar. Der ist allerdings erst in einigen Wochen. Mich würde einfach interessieren, ob ich mir meinen Erbteil denn so einfach auszahlen lassen könnte und vorallem was das für meine zwei Schwestern bedeuten würde... Für Antworten wäre ich sehr dankbar ;)

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Kann die EX Frau den Hausverkauf erzwingen?

Mein Freund bewohnt mit seinem 19 jährigen Sohn das ehemals eheliche Einfamilienhaus. Er möchte es behalten,zahlt alles Kosten. Er hat seiner EX Frau ein Angebot auf Auszahlung gemacht,dieses lehnte sie ab.Sie trägt keine Kosten für die Hypothek oder Nebenkosten,obwohl es ihr ja zur Hälfte gehört. Es soll verkauft werden, weil sie es ihm nicht gönnt. Nun ist durch das Gericht ein Gutachten erstellt worden, welches sich auf 94.000 beläuft.Vor Gericht sagte die EX nun, sie habe evtl einen Käufer für 120.000 Euro.,wobai aber unklar ist, ob die Leute überhaupt die Finanzierung bekommen. Kann sie den Verkauf erzwingen? Muss mein Freund sie auf die Summe von120.000 Euro, statt der 94.000 auszahlen, wenn er dem Verkauf nicht zustimmt? Es wurde ihm auch durch den Anwalt mitgeteilt, er dürfe das Gutachten nicht erwähnen. Wir wollen im Sommer zusammen ziehen, nun hat sich das erstmal alles erledigt.

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Haus überschreiben / schenken lassen, Haus von Eltern kaufen?!

Hallo zusammen,

nun haben sich meine Frau und meine Wenigkeit dazu entschieden, das Grundstück sammt Haus meiner Eltern zu übernehmen.

Nun aber das Problem: Wie sieht es aus, wenn wir es uns schenken lassen? Schenkungssteuer? Was bekommen evtl. die restlichen Kinder vom Erbe bzw. von welchem Erbe (das, was übrig bleibt oder vom Ganzen, obwohl Haus und Hof schon weg sind)?!

Oder wir lassen es uns überschreiben, es ist ja so, das nach 10 Jahren kein Anspruch mehr besteht, aber was könnte in den zehn Jahren und nach den zehn Jahren in den Anspruch der restlichen Kinder fallen

Oder wir kaufen es den Eltern ab, was fällt da an Erbe am Ende für die restlichen Kinder an, müssen wir das Erbe vorher auszahlen wenn diese wollen?

Zu den Fakten: Auf dem ganzen liegt eine Grundschuld von knapp 50000 Euro. Es sind vier kinder, wovon ein Kind nix will. Bleiben noch drei übrig, eines davon will alles "haben" (das bin ich), um auf dem Grundstück zu bauen (Eltern bleiben in Ihrem Haus und haben Lebenslanges Wohnrecht, sowie wir die pflege übernehmen, damit gehören uns ja 2/3 des Erbes). Eine meiner Schwestern will nicht das es an uns übergeben wird, da sie sich um Ihr Erbe (50000 Euro Grundschuld) betrogen fühlt. Kann es sein, das nach Schenkung, Überschreibung oder Verkauf an uns ein Pflichtteil (heutiger Wert des Grundstücks mit Haus) nach dem Tod der Eltern erfolgt? oder wäre das alles uns und kein anderes Kind hat Anrecht auf das Haus bzw das Grundstück?

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