Verkehrsunfall und Arbeitgeber will Unterlagen?

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9 Antworten

Nachdem du in deinen Kommentaren die elementaren Angaben verraten hast, dass du länger als 6 Wochen krank geschrieben bist, und der Unfallgegner anscheinend der Schuldige ist, ist es doch logisch, dass dein Arbeitgeber wegen deiner Ausfallzeiten Schadenersatz vom Unfallgegner fordern will. Ebenso logisch ist es, dass er dazu von dir Angaben zum Unfalllgegner erfragen möchte.

Worin liegt dein Problem, deinen Arbeitgeber zu unterstützen? Du hast dadurch keinen Nachteil.

Was das Ganze mit der Polizei bzw. deren Nichtrufen zu tun haben soll, verstehe ich immer noch nicht.

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Wer war denn schuld an dem Unfall? Du oder Dein Unfallgegner?

Wenn Du keine Schuld am Unfall hast und jetzt verletzt bist, kann Dein AG die Entgeltfortzahlung die er für Dich während der Arbeitsunfähigkeit bezahlen muss, vom Unfallverursacher zurückfordern.

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Gucci1221 10.08.2016, 13:59

Wir haben nicht die Polizei gerufen das ist das Problem

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Hexle2 10.08.2016, 14:04
@Gucci1221

Ich gehe jetzt davon aus dass der andere Fahrer schuld am Unfall ist.

Wie habt Ihr das mit der Schadensregulierung geregelt? Es muss doch nachweisbar sein, wer am Unfall schuld ist.

Ganz nebenbei, dafür ist man haftpflichtversichert. Dein Kontrahent wird die Kosten nicht aus eigener Tasche bezahlen müssen.

Die Krankenkasse wollte doch bestimmt auch eine Schilderung des Unfalls. Auch sie will ihr Geld holen ;-)

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Wenn der Unfall auf dem Arbeitsweg war, bist du sogar verpflichtet einen Unfallbericht abzugeben, den der Arbeitgeber an die BG leitet.

Auch private Unfälle können für einen Arbeitgeber relevant sein, wenn ein dritter dafür verantwortlich ist. 

Dabei sind natürlich medizinische Angaben für den Arbeitgeber tabu.

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Familiengerd 10.08.2016, 17:00

Auch private Unfälle können für einen Arbeitgeber relevant sein, wenn ein dritter dafür verantwortlich ist.

Nicht nur, damit der Arbeitgeber Ansprüche gegen einen Dritten geltend machen kann, der den Unfall verursacht hat.

Der Arbeitgeber ist auch nicht zur Entgeltfortzahlung verpflichtet, wenn sein Arbeitnehmer selbst einen Unfall mit folgender Arbeitsunfähigkeit vorsätzlich oder grob fahrlässig herbei geführt hat.

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das es sich um einen Unfall handelt, der sich vielleicht zum oder vom arbeitsweg handelt kommt vielleicht seine versicherung dafür auf, deshalb will er vielleicht unterlagen

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Bambi201264 10.08.2016, 14:02

Das stimmt allerdings. Wenn es ein Arbeitswegeunfall war, ist die Situation ein bisschen anders und dann hat er auch das Recht darauf.

Wenn man hier auch Rätsel raten muss...

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Gucci1221 10.08.2016, 14:04
@Bambi201264

Ich habe meine Krankmeldungen immer abgegeben. Der verkehrsunfall war von am Wochenende also das hat nix mit der Arbeit zu tun. Nur wir haben halt.Nicht die Polizei gerufen oder sonst was. Der arbeitgeber verlangt aber unterlagen damit er Schadenersatz bzgl der Lohnfortzahlung beim dritten ausüben kann.

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Ja, er kann ja verlangen, was er will, aber ein Recht darauf hat er nicht.

Die AUB vom Arzt reicht aus. Genauso darf er Dich zwar fragen, was Du hast, aber Du musst ihm nicht antworten.

Das einzige Recht, was er hat, ist zu erfahren, ob Du die vollen sechs Wochen AU sein wirst oder weniger und, falls länger, wie lange in etwa.

Diesbezüglich solltet Du so ehrlich wie möglich sein, da Dein AG ja auch planen muss, eventuell eine Ersatzkraft für Dich einstellen muss, falls die Arbeit so nicht lange zu bewältigen ist.

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wurzlsepp668 10.08.2016, 14:05

selbstverständlich hat der Arbeitgeber das Recht, die Daten des Unfallgegners zu erfahren ...

da er die Lohnfortzahlung über dessen Versicherung zurückfordern kann ...

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DerHans 10.08.2016, 14:42
@wurzlsepp668

Nicht nur der Arbeitgeber sondern sogar als erstes die Krankenkasse.

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Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber unverzüglich die zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruches erforderlichen Angaben mitzuteilen (§ 6 Abs. 2 EFZG).

 Der Arbeitnehmer muss also dem Arbeitgeber angeben,

• ob nach Ansicht des Arbeitnehmers für die Arbeitsunfähigkeit ein Fremdverschulden und damit ein Schadensfall vorliegt,
• den Namen und die Anschrift des Schädigers,
• die Daten zur Haftpflichtversicherung des Schädigers.

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deine Frage ist nicht wirklich präzise. Drückt dich doch einmal ein bisschen gründlicher aus.

Dein Arbeitgeber darf erst einmal gaaaarnichts verlangen. Warum sollte er auch? Oder bist du krank geschrieben? Dann musst du den gelben Schein natürlich abgeben und das reicht dann auch schon. Dem Arbeitgeber hat es nicht zu interessieren, wer wann und warum krank geschrieben ist.

Hast du natürlich keine Krankschreibung , hast du ein kleines Problemchen oder was hat das ganze mit Lohnfortzahlung zu tun?

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Sivsiv 10.08.2016, 13:59

Wir wissen nicht ob es sich um einen Wegeunfall handelt. So einen muss der Arbeitgeber der BG melden.

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Gucci1221 10.08.2016, 14:01

Ich habe meine Krankmeldungen immer abgegeben. Der verkehrsunfall war von am Wochenende also das hat nix mit der Arbeit zu tun. Nur wir haben halt.Nicht die Polizei gerufen oder sonst was. Der arbeitgeber verlangt aber unterlagen damit er Schadenersatz bzgl der Lohnfortzahlung beim dritten ausüben kann

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Bambi201264 10.08.2016, 14:01

Er/sie hat ja eine, und die Lohnfortzahlung ist ab sofort für komplette sechs Wochen, danach gibt es Krankengeld von der KK.

Und es hat den AG schon zu interessieren, allerdings nur die mutmassliche Dauer. Die Details fallen unter Datenschutz.

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Familiengerd 10.08.2016, 16:55

:@ wiewar2011

Dein Arbeitgeber darf erst einmal gaaaarnichts verlangen.

Das ist schlicht und einfach falsch!

Selbstverständlich darf der Arbeitgeber Auskünfte!

Warum sollte er auch?

1. Der Arbeitgeber muss nur bei unverschuldeter Erkrankung Erkrankung Lohnfortzahlung leisten; hat der Arbeitnehmer den Unfall selbst vorsätzlich oder grob fahrlässig herbei geführt, erhält er vom Arbeitgeber keine Lohnfortzahlung!

2. Hat der Unfallgegner des Arbeitnehmers den Unfall herbei geführt, dann hat der Arbeitgeber dieses Arbeitnehmers wegen der Kosten der Lohnfortzahlung einen Erstattungsanspruch gegen den Unfallverursacher.

Um also zu wissen, ob er zur Entgeltfortzahlung verpflichtet ist, muss der Arbeitgeber die Umstände des Unfalls kennen und hat darum ein Auskunftsrecht!

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Dienstwagen oder privater PKW?

Wegeunfall oder Freizeit?

Wie lange krank geschrieben?

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Gucci1221 10.08.2016, 14:09

Privat pkw, war am Wochenende also , privat, war deswegen 6 wochen krank. Bin danach wieder Arbeiten gegangen und habe am gleichen tag meine Kündigung erhalten und deswegen habe ich mich einfach nochmal krankgeschrieben weil ich mir dachte ich will nicht mehr für die Firma arbeiten

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Gerneso 10.08.2016, 14:13
@Gucci1221

Warst Du denn krank? Ist ja schon komisch dass man die 6 Wochen voll ausreizt und dann wieder kommt wenn die Lohnfortzahlung endet.

War beim Unfall Alkohol im Spiel?

Probezeit schon vorbei oder nicht? Falls vorbei - welche Begründung stand in der arbeitgeberseitigen Kündigung?

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Mach es doch den Leuten nicht so schwer. Viele wollen helfen und du möchtest Antworten.

Also, du hattest einen Unfall, die Polizei wurde nicht gerufen.

Wer hatte Schuld?

Wurde es der Versicherung gemeldet?

Hast du, wenn es nicht deine Schuld war, einen Anwalt eingeschaltet und einen Strafantrag gestellt? Immerhin bist du ja dadurch verletzt.

Auch wenn die Polizei nicht da war, aus welchen Gründen auch immer, gibt es Unterlagen die du deinem Chef geben kannst, z.B. die Versicherungsdaten des Unfallgegners, wenn es nicht deine Schuld war.

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Gucci1221 10.08.2016, 14:17

Es gibt keine unterlagen nix kein Anwalt Polizei oder sonst der gleichen Alkohol war nicht im spiel unfallgegner ist ein guter freund der schuld.war

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Butschh 10.08.2016, 14:18
@Gucci1221

Gut, hat dein Freund es seiner Versicherung gemeldet?

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Gucci1221 10.08.2016, 14:23
@Butschh

Das das ist ja das Problem nein nix weil wir den schaden.durch einen bekannten repariert habeb. Wir haben halt nix angemeldet bzw gemeldet oder aufgeschrieben. 

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Butschh 10.08.2016, 14:25
@Gucci1221

Dann solltest du es deinem Arbeitgeber genau so schildern, bleibt abzuwarten was er da macht.

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DerHans 10.08.2016, 18:13
@Gucci1221

Wenn du deinem Arbeitgeber nicht den Namen des Unfallverursachers mitteilt, wird er dich selbst in Regress nehmen. Ebenso deine Krankenkasse, die für den Unfall aufgekommen ist.

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