verkehrsrecht....wie schaut es im folgenden fall aus?

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7 Antworten

Zunächst einmal wird der Linksabbieger (vermutlich) ein entsprechendes Verwarnungsgeld wegen nicht erlaubtem Linksabbiegen bekommen. Möglicherweise wird dieser dann auch deshalb eine Mitschuld am Unfall tragen (müssen). Die Hauptschuld wird (vermutlich) aber beim Hintermann liegen.

Über diese Situation könnte man sich streiten... Meistens kommt es dann darauf an, wie die Zeugen aussagen (Nach Richtigkeit) Immerhin kann der Abbieger behaupten, dass er gar nicht abbiegen wollte etc... Grundsätzlich sagt man aber, dass der wo auffährt Schuld ist, da man dann zu wenig abstand gehalten hat. Was ein Problem werden könnte ist die Sache mit den Versicherungen, da die sich weigern könnten zu zahlen (immerhin sind beide Schuld --> Linksabbiegen verboten und zum vordermann genügend abstand halten, immerhin hätte ja zb auch ein kind über die straße rennen können)

stimmt.....das mit dem kind wäre ja dann auch eine absolute notsituation gewesen. dieser fahrer hatte es jedoch auf einen parkplatz auf der anderen straßenseite abgesehen wie ich festgestellt habe. zeugen hätte es genug gegeben, da der autofahrer nach links geblinkt hat und den verkehr massiv behinderte.

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@timeless62

die vorgetragene situation hat ein kind nicht berücksichtigt!

beste grüße

dickie

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der linkabbieger zahlt nichts, wenn nicht gerade eine polizeikontrolle vor ort ist und ihn erwischt. jeder mensch darf einen fehler machen (sagte mir der polizist). der nachfolgende wagen muß jedoch so viel abstand halten, dass er jederzeit bremsen kann. vorausschauendes fahren, wenn andere fehler machen. der auffahrende fahrer zahlt.

das ist mir selbst passiert. nur, ich hatte abstand gehalten und mir ist einer draufgefahren. der polizei habe ich gesagt, dass da einer falsch abgebogen ist, und ich bremsen mußte. im pozeß, wo ich nur zeuge war, war das egal. wer auffährt hat schuld, weil er nicht genügend abstand hatte.

wer auffährt hat schuld, weil er nicht genügend abstand hatte.

Das stimmt schon, wenn aber grundlos gebremst wird dann trägt natürlich auch derjenige eine Schuld, siehe § 4 Abs.1 StVO

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@Crack

er hat ja nicht grundlos gebremst, er hat sich "vertan"...könnte er sagen.

in der verhandlung, wo ich wirklicht gegen den verursacher aussagen wollte, bekam ich die antwort: man kann sich ja mal vertun.

ich hatte genug abstand zu diesem vormann, konnte somit bremsen. der fahrer nach mir nicht, der auf mich aufgefahren ist, blieb auf seinem schaden sitzen.

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@Crack

man muß immer den abstand halten, das man situationsgerecht ebenfalls rechtzeitig zum stehen kommt

beste grüße

dickie59

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beides darf nicht sein , abr ich mein das der abbieger die hauptschuld bekommen würde, da er erstens unverhältnissmässig stark gebremnst hat, und 2. da gar nicht abbiegen durfte, und das vorher hätte sehen müssen

Vermutlich würde der Hintere auch mindestens Teilschuld bekommen, da er dann nicht genügend Sicherheitsabstand gehabt hätte.

Sofern der "Auffaher" gegen keine Verkehrsregel verstoßen hat(Geschwindigkeitsüberschreitung, Sicherheitsabstand, ...), trägt der Abbieger die volle Schuld. Das Ermitteln und Nachweisen des jeweiligen Anteils an der Schuld kann jedoch kompliziert werden.

öhm, wenn er genügend Sicherheitsabstand und aufmerksam gefahren wäre, wäre er dann auch gar nicht aufgefahren.

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mitschuld ist auf jeden fall gegeben.

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