Verkauf von Geschäftsanteilen bei zwei Bietern?

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2 Antworten

Die Frage sollte mit einem Fachanwalt geklärt werden. Was bei Verkäufen unter Wert aus dieser Klausel wird.

Aber die Klausel scheint nicht eindeutig. Das Ziel ist wohl auch mehr gewesen Fremde aus der Gesellschaft raus halten zu können. Das Ziel wäre ja bei jedem Kaufpreis erreicht. Und wäre dann m.E. auch gar nicht der Regelungswille gewesen.

Auch die Größe der Geschäftsanteile die daraus entstehen oder wie sie vorher bestanden, habt ihr auch nicht geregelt. Also Verhinderung von Mehrheitsverschiebungen oder die Entstehung von Sperrminoritäten. Bzw. hätte man das wohl ohne durch einen zeitlichen Verzicht klären müssen.

Ich würde es aber an Deiner Stelle machen. Risiken sind immer drin. Schreibt noch rein, was passiert wenn der Dritte sich in die Anteile einklagt. Vielleicht hat er nämlich nicht nur Dir Schadenersatz zu leisten - was wohl der Kaufpreis und Nebenkosten wären. Man sollte schon versuchen sein bisheriges Gebot als Grundlage dann zu nehmen. Aber Anwalt und Notar fragen... Hier Laienforum... Und selbst ein Juraforum dürfte letztendlich überfordert sein.

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Die Klausel ist schwammig und Auslegungssache.

Du kannst die Anteile kaufen.

Letztlich könnte der Mehrheitsgesellschafter den Klageweg beschreiten; dann läge die Entscheidung beim zuständigen Richter.

Man könnte es auch so deuten, daß allen Mitgesellschaftern der gleiche Anteil angeboten werden müßte und erst bei Ablehnung ein anderer Kapitalgeber übernehmen könnte.




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