Verkauf und Abriss vom Mietshaus.

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So sieht die Sachlage doch schon ganz anders aus. :)

Der neue Eigentümer will euch raus haben. Also muss er erst einmal kündigen. Will er, dass ihr vor Ende der ordentlichen Kündigungsfrist auszieht und ihr habt auch kein Problem damit, würde ich mir von ihm schön den Umzug und eine Abfindung zahlen lassen.

Eine Abfindung ? Im welchem Sinne ?

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@Bonsai82

Naja, das ist Verhandlungssache. Er will dich so schnell wie möglich raus haben, also kann er sich das doch ruhig etwas kosten lassen. Immerhin gebt ihr für ihn freiwillig vor Ablauf der Kündigungsfrist die Wohnung frei. Ich würde da ein wenig emotional wären, wie sehr ihr an der Wohnung hängt. Oder auch darauf verweisen, dass ihr so eine Lage, Ausstattungen usw. nicht so leicht findet. Will er euch wirklich so schnell wie möglich los werden, geht er darauf ein.

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Kauf bricht nicht Miete. Verkauft der alte Eigentümer also an einen Neuen, behalten die Mietverträge ihre Gültigkeit.

Möchte jetzt der neue Eigenümer das Haus abreißen lassen, muss er die Zustimmung aller Mieter zur Auflösung des jeweiligen Mietvertrages erwirken. Abriß ist kein Kündigungsgrund. Die Mieter können also ihre berechtigten Forderungen gegenüber dem neuen Eigentümer aufmachen (entweder eine Entschädigungszahlung oder aber Umzugskosten und für eine Weile Mietzuschuss oder vergleichbares). Dafür würde ich immer einen Anwalt empfehlen, der die Verhandlungen mit den neuen Eigentümer führt. viel Glück dabei

Es gibt drei Gründe zur Kündigung durch den (neuen) Vermieter: 1.) Eigenbedarf 2.) schwere Vertragsverletzung 3.) Hinderung der wirtschaftlichen Verwertung. Der dritte Grund wird der sein, den wahrscheinlich der Käufer des Hauses wählt, um euch zu kündigen. Und dagegen könnt ihr wenig tun. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Ich gehe davon aus, daß ihr nach dem Verkauf des Hauses eine entsprechende Kündigung erhaltet.

"Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate." Aber nur bis zu einer Wohndauer von 5 Jahren. Dann 6 Monate und ab 8 Jahre 9 Monate für den Vermieter. Kann bei älteren Verträgen auch 12 Monate sein.

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@anitari

Hallo anitari, da gab es im letzten oder vorletzten Jahr (meines Wissens) ein Urteil zu, welches die Kündigungsfristen für den Mieter eben nicht mehr an dessen Mietjahren bemisst sondern pauschal - unabhängig von der Wohndauer - auf drei Monate festlegt.

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@Lucas

Für den Mieter, für den Vermieter kann ich mir nicht vorstellen

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@Rechtsaussen

Hier ein Link dazu von 2009: http://kuerzer.de/TXXcUpixX Aber Du hast Recht und ich schrieb Blödsinn: Das Ganze ist wohl noch in der Planung, durch ist das noch nicht. Bei schwarz-gelb gehe ich aber davon aus, daß das irgendwann in den nächsten 3 Jahren kommt.

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@Lucas

@Lucas, ich meine natürlich für den Vermieter. Ein Mieter kann ja wohl schwer wegen Eigenbedarf kündigen;.-)

Sie BGB § 573c Abs. 1

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@anitari

Das meinte ich natürlich auch, aber Du hast recht: Ich habe das ziemlich bescheuert ausgedrückt, Missverständnis war da vorprogrammiert...:-) Abgesehen davon war das eh falsch, was ich da von "Urteil" geschrieben habe... Und was die EB-Kündigung seitens des VM anbelangt: Er will hier ein Hotel bauen, hat also kein Wohninteresse sondern ein wirtschaftliches. Daher ist meiner Meinung nach eine Kündigung nicht zu verhindern.

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@anitari

Im nächsten Jahr April sind es 6 Jahre. Solange wohnen wir jetzt in diesem Haus.

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