Verkauf nur an Gewerbetreibende?

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3 Antworten

Deine Aussagen bezüglich "Selbstkostenpreis" sind nicht ganz eindeutig. Du schreibst zum einen, dass Du sie zum Selbstkostenpreis verkaufen willst, später dann aber schreibst Du von "Angebot machen". Das passt nicht zusammen. Angebote kann man nur im Rahmen einer möglichen Gewinnspanne machen. Bei Selbstkostenpreis ist der Verkaufspreis feststehend und "unverhandelbar", da die Kosten ja durch Dritte entstehen. 

Das einfachste ist, wenn Du bei einem online-Werbemitteldrucker deine Motive hochlädst und Deine Produkte dann durch den Werbemittledrucker verkaufen lässt. Dann hast Du keinerlei Probleme mit Gewerbe o.ä. Dieses Prinzip wird ja bei T-Shirt-Drucks häufig angewendet, wenn z.B. non-profit-organisationen auf diese Weise Bekleidung mit Logo anbieten wollen.

Du kannst die Produkte dann auf deiner Homepage zeigen und einen Link zum Online-Drucker setzen ohne Probleme zu bekommen.

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Hallo Jerichmed,

also es gilt: Entweder ganz oder gar nicht!

Wenn Du unternehmerisch tätig sein möchtest, dann mit allen Rechten aberauch mit allen Pflichten. Dasheißt, Du muss dierechtlichen Rahmenbedingungen einhalten. Damit Du siehst, ob sich der ganze "Aufwand" für Dich lohnt, solltest Du dich mal mit einen Gründungsberater in Verbindung setzen. Dieser kann Dir sagen, ob es sich für dich lohnt i die "Gründung" zu gehen.

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DU bis online Händler, egal ob nur an Geschäftskunden oder an alle potentiellen Käufer.

Um eine rechtlich einwandfreie website für den Verkauf Deiner Produkte kommst Du nicht herum, dies ist übrigens vor allem für DICH von Vorteil.

Auszug aus wiki:

In den §§ 312b ff. BGB (früher: FernAbsG) finden sich besondere Bestimmungen zu den sogenannten Fernabsatzverträgen. Unter anderem werden Fernabsatzverträge definiert, Ausnahmen vom Fernabsatzrecht angegeben und eine umfassende Informationspflicht für den Händler festgelegt. Der Verbraucher hat nun ein Widerrufs- bzw. Rückgaberecht.

Bei online geschlossenen Verträgen ist oft nicht klar ersichtlich, welches Recht anzuwenden ist. Bei einem elektronisch geschlossenen Kaufvertrag könnten zum Beispiel das Recht des Landes, in dem der Käufer seinen Sitz hat, das des Landes, in dem der Verkäufer seinen Sitz hat oder das des Landes, in dem sich der Server befindet, in Frage kommen. Das Recht des E-Business ist ein sogenanntes Querschnittsrecht. Die Rechtsunsicherheit bedeutet jedoch keineswegs, dass im Bereich des E-Business eine rechtsfreie Zone herrscht. Viel mehr finden Regularien des internationalen Rechts (IPR) (in Deutschland zum Beispiel geregelt im EGBGB) Anwendung.

In der Bundesrepublik sind die europarechtlichen Bestimmungen zum E-Commerce in das BGB integriert worden und finden sich dort im Allgemeinen Teil und bei den Vorschriften zum Verbraucherschutz. Die technische Seite des E-Commerce wird im Telemediengesetz (TMG) geregelt. Für den Betreiber eines elektronischen Handelsplatzes ergeben sich aus §§ 8-10 TMG die Pflicht zur Prüfung, (soweit zumutbar) zur Vorsorge gegen Rechtsverletzungen durch die Nutzer, und gegebenenfalls zur Sperrung oder Löschung von Inhalten. Das gilt auch dann, wenn (eventuell mobile) Software-Agenten teilnehmen.[5]

Also, entweder richtig oder garnicht, dass ist mein Rat!

Finanzamt nicht vergessen!

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Kommentar von Jerichmed
26.12.2015, 08:26

Ohje... Ich kann und darf doch zu Fuss zu einem Onlinehändler hingehen, ihm die Produkte verkaufen und das versteuern ohne dass ich Onlinehändler werden muss mit all den Risiken?

Dann darf ich doch wohl einen kleinen Hinweis auf meiner Seite schreiben dass sich Onlinehändler bei mir melden können falls sie Interesse haben.

Andernfalls schreibe ich beim ersten Verkauf einfach einen Onlinehändler an ob er Interesse hat und schenke ihm die erste Ladung...

Das in Deutschland wird immer schlimmer, da ist es ja risikoärmer Drogen auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen als legal T-Shirts :)

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