Verkäuferin will mangelhaften Schuh nicht zurück nehmen?

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6 Antworten

Bei Schuhen, glaube ich, gelten solche Mängel bereits als Verschleiß, weil man sie schon draußen getragen hat...

Ich vermute mal, dass man mit dem entsprechenden Angestellten von Deichmann verhandeln kann, ob es kulanterweise eine Rücknahme oder Ähnliches geben kann.

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Hi, 

Sachlage ist folgende, im Rahmen der Gewährleistungspflicht, innerhalb von 24 Monaten, nach Kauf:

- Rückgabe wegen Nichtgefallen oder Fehlkauf = Kulanz

- Kaufpreiserstattung (Wandlung) nach mehreren Wochen wegen Mängel/ Defekt = Kulanz

- Mängelbehebung (Reparatur), Anspruch innert 24 Monaten = gesetzlich geregelt.

ACHTUNG - wenn der Mangel selbst verschuldet ist (durch Bach gelaufen, Fußball gespielt) hat Deine Freundin KEIN Recht auf Behebung. Also, wenn es nachweislich ein Material-/ Verarbeitungsfehler ist, dann hat Deine Freundin sehr wohl ein Recht auf Nachbesserung/ Reparatur. Egal ob der Artikel EUR 1, 20 oder 100 gekostet hat. Falls Deine Freundin mit ihren berechtigten Ansprüchen (Kassenzettel vorhanden und Artikel innert der letzten 24 Monate erworben) im Geschäft scheitert, bleibt noch der Weg zur Verbraucherzentrale. Die helfen weiter.

Und an all die Anderen, die hier mit den abstrusesten Ratschlägen aufgewartet haben ..... wenn Ihr keine Ahnung habt, kommentiert bitte nicht. Vermutungen helfen den Ratsuchenden nicht weiter!

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Natürlich muss Deichmann den Schuh zurücknehmen. 1 Jahr Garantie in dem Deichmann in der Beweislast ist 1 Jahr Gewährleistung in der der Kunde in der Beweislast ist.

Folgende Rechte stehen dir zu Wandlung Umtausch Minderung.

Wandlung heißt Schuhe zurück Geld zurück oder alte Schuhe zurück dafür Neue Minderung Preisnachlass.

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Wenn es ein Schuh für 100€ wäre, hättest Du gute Karten, aber bei 20€ ???

http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/102168-schuhe-sind-nach-wenigen-monaten-kaputt---ist-das-ein-mangel

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Kommentar von NamenSindSchwer
30.06.2017, 14:43

Du solltest den Artikel vielleicht bis zu Ende lesen. Zitat:

"
Eine durchschnittliche Lebensdauer von Schuhen liegt jedenfalls nicht bei drei Monaten (sondern darüber, Hinweis von mir). Mag die Sohle auch bereits nach drei Monaten stark abgelaufen sein, so darf sie jedenfalls noch nicht durchgelaufen und damit unbrauchbar geworden sein. Es liegt (dann) unter den geschilderten Voraussetzungen ein Mangel i.S.v. § 434 Abs. 1 BGB vor mit der Folge, dass Sie einen Anspruch auf Nacherfüllung haben."

Auch bei einem 20€ Schuh ist davon auszugehen, dass dieser länger als einen läppischen Monat normale Nutzung unbeschadet übersteht. 

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Sie wurde weder gezwungen den schuh zu kaufen noch gibt es ein Umtauschrecht sondern es geht auf kullanz.

Bevor man etwas kauft schaut man sich das produkt an. Die Feheler hätten ihr auffallen sollen.

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Kommentar von NamenSindSchwer
30.06.2017, 14:44

Es geht ja offensichtlich darum, dass der Mangel erst NACH dem Kauf eingetreten ist. Glaub kaum, dass die Schuhe schon im Laden auseinandergefallen sind. 

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