Verjährungsfristen bei durch Baumängel nachträglich entstandene Schäden

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2 Antworten

Ich würde auf jeden Fall die Stadtwerke in Regress nehmen. Musst Dich Normalerweise nicht an den Subunternehmer wenden, da dieser nicht Vertragspartner war. Dieser wurde von den Stadtwerken beauftragt und Du hast den Auftrag an die Stadtwerke vergeben. Wenn die einen anderen mit der Ausführung beauftragen, ist das deren Problem und die müssen sich kümmern! Wird tatsächlich festgestellt, dass die Ausführung nicht korrekt war bzw. Es Pfusch war, hat man in manchen Fällen sogar bis zu 30 Jahren Gewährleistungsanspruch. Den Nachweis hierfür wirst Du erbringen müssen (Gutachter)

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Hallo mmc08, Du hast einen sog. Sachschaden, die Architektenhaftpflicht ist nach fünf Jahren erledigt. Den Archi kannst Du also nicht mehr in die Pflicht nehmen. Ich würde aber die Aussage der Stadtwerke prüfen. Sie sind Eigentümer der Leitungen und auch verantwortlich für eine ordnungsgemäße Wartung. Wenn die einen Subunternehmer beauftragen, sind sie nicht von der Haftung befreit. Ermittle in diese Richtung !

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Kommentar von mmc08
13.07.2013, 12:23

Hallo tomhi, danke für die prompte Antwort. Ich frage mich zu welches die nächsten Schritte wären? Der Versicherung und den Stadtwerken eine mit einer ggf. eher oberflächen Begründung (aufgrund meiner wenig fundierten juristischen Kenntnisse) eine Frist setzen, mit Androhung eines Rechtsverfahrens? Ggf. juckt die das wenig. Oder gleich einen Anwalt einschalten? Ich habe mich mal erkundigt. Kostenpunkt 250 Euro für Erstberatung und insg. 1000 Euro für ausergerichtliche Einigung. Hast du / hat jemand einen Tipp?

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