Verjährung Geschwindigkeitsüberschreitung

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4 Antworten

Solange du keinen überfährst ist hier nach 3 Monaten Schicht im Schacht.

Und wenn dich das seelisch belastet lass' dich einfach blitzdingsen !

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Bei derartigen Verkehrsordnungswidrigkeiten tritt die Verfolgungsverjährung 3 Monate ab dem Tattag ein, wenn die Behörde innerhalb dieser Frist keine der verjährungsunterbrechenden Maßnahmen des § 33 OWiG ergriffen hat. Hier ein Link zu dieser Vorschrift:

http://www.verkehrsportal.de/owig/owig_33.php

Nach jeder Unterbrechung beginnt die Verjährung von neuem ( Abs. 3 ). Es könnte daher sein, dass die Behörde zwar eine der Maßnahmen des § 33 ergriffen hat, dass du aber davon nichts mitbekommen hast, weil dich etwa der Brief mit der ersten Anhörung nicht erreicht hat. In solch einem Falle könnte zwischenzeitlich eine neue Verjährungsfrist begonnen haben, die jetzt noch läuft.

Wenn du ganz sicher gehen willst, dann kannst du Akteneinsicht beantragen. Diese wird dir in aller Regel gewährt, allerdings persönlich bei der Behörde und unter Aufsicht. Dort müsstest du die Akte nach Maßnahmen der Behörde im Sinne des § 33 OWiG durchforsten.

Wenn dir dieser Aufwand zu groß ist oder du befürchtest, ohnehin nichts von dem zu verstehen, was du in der Akte vorfindest, kannst du auch einen Anwalt bemühen, dies für dich zu tun - der aber kostet vermutlich mehr, als das Bußgeld für den Geschwindigkeitsverstoß.

Letztlich gilt: "Die Zeit heilt alle Wunden", denn spätestens zwei Jahre nach dem Verstoß ist die Verfolgung der Tat endgültig verjährt (§ 33 Abs. 3 OWiG).

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Es kann auch sein, dass zwar geblitzt wurde - aber der Film war voll (ich meine, in den Apparaten seien noch Filme), oder ein technischer Defekt. Nach 4 Monaten kommt sicher nichts mehr.

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