Verjährung, Anwaltsanspruch?

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5 Antworten

Ungeachtet dessen, ob die Rechnung berechtigt ist oder nicht, was von hier aus nicht beurteilt werden kann, gilt für den Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts aus einer Rechtsberatung oder Vertretung seines Mandanten die Regelverjährung aus dem § 195 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Demnach verjährt ein solcher Anspruch nach 3 Jahren, gerechnet ab dem Schluss des Kalenderjahres, in dem des Anspruchs entstanden ist.

Weitere Auskünfte können aufgrund der Angaben nicht gemacht werden.

KaterKarlo2016

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Kommentar von Ahnungsloser28
31.07.2016, 19:05

Danke für die Antowrt. aber gelten diese 3 Jahre nicht nach erstellung einer Rechnung?


Ist es nicht wie ein Bussgeld? wenn man kein Schreiben, innerhalb 6 Monaten bekommt, ist es gegessen?! aber soweit ein Schreiben raus ist, verjährt das erst nach 3 Jahren?


PS. Die Rechnung ist auch nicht grade zuhoch. mir geht es nur um mein Wissen und weiter nichts.

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§ 195 BGB

Regelmäßige Verjährungsfrist

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre.

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Die Antwort ist 3 Jahre, also nicht verjährt. Aber mal Hand aufs Herz: Er ist doch für dich tätig geworden, warum denkt man dann überhaupt daran die Rechnung nicht zu bezahlen?

Selbst wenn ich nach 3 Jahren merken würde, ich habe vergessen eine Rechnung zu bezahlen, würde ich diese trotzdem aus Anstand bezahlen.

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Kommentar von Ahnungsloser28
31.07.2016, 22:00

Siehe 2-3 cm weiter unten. Zitiere nochmal:

PS. Die Rechnung ist auch nicht grade zuhoch. mir geht es nur um mein Wissen und weiter nichts.

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Warum sollte der Vergütungsanspruch eines Rechtsanwalts früher verjähren?

Du hast ihn in Anspruch genommen, und er hat dir seine Dienstleistung in Rechnung gestellt.

Die Verjährung besteht setzt nach 3 Jahren, plus den Rest des laufenden Jahres ein.

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was sagt den der Mandantenvertrag ?

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Kommentar von Ahnungsloser28
31.07.2016, 19:02

Nichts. Ich habe weder einen Vertrag unterschrieben, weder noch anderes. Der Anwalt betreute damals andere Sachen von mir und in einem Termin, habe ich ihm meinen Arbeitsvertrag und Kündigungsschreiben abgegeben. Dannach erfolgte einen Anruf dass ich nichts gegen diese Kündigung machen kann und habe nur Ansprüche wegen 1-2 Löhne.

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Kommentar von Odenwald69
31.07.2016, 19:40

Wie krass ist den das ich mußte immer einen Vertrag unterschrieben beim Anwalt aber ums zahlen wirst du nicht drumherum kommen die Leistung wurde ja erbracht

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