Verhütung im Mittelalter?

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4 Antworten

Quelle: WERWEISSWAS es gab aus Leder gefertigte Überzieher; auch aus Fischblasen oder den Blasenhäuten anderer Tiere hat man welche gemacht.

Man kannte schon in biblischen Zeiten den Coitus interruptus => Onan; die Frauen konnten hinterher Ausspülungen mit Kräuterabsuden machen; und schließlisch gab es Abortionstränklein bei der weisen Kräuterfrau. Keuschheitsgürtel und Mittelalter haben nichts miteinander zu tun. Jenes ominöse Kleidungsstück ist erst in der frühen Neuzeit aufgekommern, in Italien und Frankreich vor allem. Und es wurde eher selten benutzt. Die frühesten Abbildungen stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die in Museen gezeigten Exemplame stammen meist aus dem 19. Jhdt und aus englischer Fabrikation; das haben chemische Analysen ergeben. In England trugen Dienstmädchen solche Dinger, freiwillig und zum Schutz gegen die zudringlichen Dienstherren und deren Söhne.

Diese Dinger gehören zu den Schauermärchen, die man erfunden hat, um das Mittelalter finsterer zu machen als es war, so wie etwa auch, das "ius primae noctis".

Bei Galileo haben sie mal gesagt, sie haben Schafsdärme und andere Tierdärme hergenommen.:)

Ansonsten konnte man da auch mit Kräutern oder Pflanzen schon ein wenig was machen. Und ansonsten...Gebären und ab in den nächsten Graben damit...

Angeblich haben sie zum Teil Schafsdärme als Kondome benutzt, ansonsten wahrscheinlich auf den Monatszyklus geachtet und wenn es doch eine Schwangerschaft gab, zum Kräuterweib gegangen.

Tierdärme :-SOder den allzeitbeliebten Keucheitsgürtel(Gabs den schon im Mittelalter?:-S)

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