Verhör als Zeuge. Wie läuft das ab?

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8 Antworten

Du gehst zu dem Termin hin. Dann wirst du darüber aufgeklärt, um was es bei der Sache geht, der evtl. Täter oder Verdächtige wird namentlich genannt. Du wirst über dein Zeugnis- und Aussageverweigerungsrecht belehrt. Ein evtl. Verwandschaftsgrad des Täters/Verdächtigen mit dir wird protokolliert. Dann machst du deine Aussage, bei der es verschiedene Möglichkeiten (Frage und Antwort, Schilderung im Zusammenhang ...) gibt.

Zum Schluss unterschreibst du und gehst wieder nach Hause.

Alles recht easy.  

Du sitzt mit ein, zwei Beamten im Büro, bekommst ein paar Fragen gestellt, die Antworten werden so aufgeschrieben wie die Beamten das verstehen (nicht wie du es sagst!), dann darfst du das ganze noch unterschreiben und kannst dann wieder gehen.

Aber: einer Vorladung von der Polizei zur Zeugenbefragung muss man nicht nachkommen (auch nicht absagen, einfach nicht hingehen), erst die Vorladung vom Gericht lässt sich nicht mehr umgehen.

Also ersteinmal ist es ein Trugschluss zu glauben man muss bei der Polizei aussagen auch wenn unklar formuliert dies in dem Schreiben oder noch besser im Anruf dargelegt wird. Die Frage ist ob du dich belasten könntest durch eine solche Aussage und dann wäre es ratsam vorher den Termin einfach abzusagen höflicherweise bzw. vorher einen Anwalt zu kontaktieren. Viel Glück

Das ist total locker. Zuerst wirst Du noch mal darüber belehrt, dass Du die Wahrheit sagen musst. Und dann führst du ein Gespräch mit dem vernehmenden Beamten oder Beamtin, wo es um den Vorfall geht. Nebenbei tippen die gleich, was gesprochen wurde .Am Ende wird das alles ausgedruckt und du musst es noch mal lesen und dann unterschreiben. Alles nix, worüber man sich vorher schon Gedanken machen müsste.

Liebe Kathrin ... das kommt ganz stark darauf an, ob du als Beschuldigte in Frage kommst. Sie vernehmen dich auch dann als Zeugin, wenn sie dich eigentlich für die Beschudligte halten. Falls das der Fall ist, solltest du unbedingt gar nichts sagen. Du brauchst dann zum Termin auch gar nicht zu erscheinen (kannst aber ja aus Höflichkeit mal absagen). Erst wenn etwas vom Staatsanwalt kommt, such dir einen Anwalt.

Wenn es ausgeschlossen ist, dass sie dir etwas andichten wollen, dann kannst du ganz locker eine Aussage machen.

Ich kennen einen Fall eines jungen Mannes, der wegen Fahrerflucht belangt wurde, obwohl der zu dem Zeitpunkt glaubhaft gar nicht dort war und  nachweislich keinen Schaden an seinem Fahrzeug hatte. Er hat in der ersten Befragung ohne Anwalt zu Protokoll gegeben, dass der Unfallort auf seiner täglichen Arbeitsstrecke liegt - das reicht für eine Verurteilung aus. Geld für einen guten Anwalt hatte er natürlich auch nicht.

Viel Glück weiterhin!

Du erzählst nur das,  was du gesehen oder gehört hast.

Am Ende bekommst du deine Aussage ausgedruckt vorgelegt,  du liest sie dir nochmal durch. 

Sollte alles stimmen unterschreibst du.

Du musst sagen, was Du beobachtet hast. Eventuell werden noch ein paar Fragen gestellt.

Das ist alles nicht so wild.

Du wirst zu dem Vorfall befragt, deine Daten werden , wenn noch nicht vorhanden ) aufgenommen und dann kannste wieder gehen

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