Verhandlung wegen Führerschein

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11 Antworten

Die wichtigste Angabe hast Du leider vergessen: Welchen BAK-Wert hattest du?

Bei einer Gerichtsverhandlung vermute ich mal eine Anklage nach StGB §316 (Trunkenheit im Verkehr) und daher mindestens 1,1‰ (rel. Fahruntüchtigkeit + Ausfallerscheinungen) oder gar 1,6‰ (absolute Fahruntüchtigkeit)

Die Bemessung des Strafmaßes liegt immer beim Richter, als grober Richtwert kann man von Entzug der Fahrerlaubnis, Führerscheinsperre von ca. 12 Monaten (seit der Entziehung des Führerscheins) und ca. 30-60 Tagessätzen Geldstrafe (also 1-2 Nettomonatsgehälter) ausgehen.

Den Rest erzählt Dir gerne dein Anwalt.

Da hast du Pech gehabt, musst nun für deinen Fehler zahlen. Vorher überlegen. Bei der Geldstrafe könntest du nach der Möglichkeit der Ratenzahlung fragen. Ein Gericht setzt die Strafe oft aus Tagessätzen zusammen, die sich aus deinen Einkommen berechnen. Wenn es aber schon zu einer Gerichtsverhandlung, muss die Sache schon ein ganz schöner Knaller gewesen sein.

Egal, ob Du 600 km oder "nur 60 " Meter gefahren bist, der Tatbestand des Fahrens unter Alkoholeinfluss bleibt bestehen und somit auch die Sperrfrist.

Aufgrund Deines geringen Einkommens kann das Gericht Dir eine Ratenzahlung anbieten,eventuell auch die Geldbusse verringern aber moeglicherweise geht das dann zu Lasten der Sperrfristdauer, die sich evtl. verlaengert.

Wieviele Tagessätze und welche Höhe des Tagessatzes?

Wenn der Tagessatz zu hoch bemessen wurden, kannst Du den Einspruch auf das Strafmaß beschränken.

Habe ich doch gesagt, Tagessatz richtet sich nach Einkommen. Hier wäre z.B. möglich 1 Tagessatz (Tagessatz= Verdienst eines Tages) =50€x 30 Tage .

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das sollte dein anwalt am besten können.

bei einer sperre von 9 monaten hast du nciht wenig getrunken, von daher hast du sie verdient

Alkohol am Steuer - sorry, aber da hab ich 0 Toleranz.
Was hab ich davon, wenn ich noch so ordentlich fahre, und dann kommt ein Besoffener und fährt mich tot?
Je härter die Strafe, desto mehr steigt die Chance, dass du es nie wieder tun wirst.

Die Wahrheit! Alles andere würde die Situation vermutlich nur verschlimmern. Es kann nicht schaden, Reue und Einsicht zu zeigen.

ich denke da kannst du nichts machen außer reue zeigen weil das kommt ganz auf das einsehen des Gerichts an

Das Gericht braucht nichts einsehen, Einsicht wäre von unseren Alkohol-Fahrer zuerwarten.

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@MonaGi99

ja ich meinte es ja genau so das es auf den Richter ankommt. Aber meines erachten nach selbst schuld wenn man so dumm ist und betrunken Auto fährt. Hoffe du bist den schein und das Geld los dann lernst du es wie jeder andere der sich nicht an die regeln hält.

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@max526

Da hast du vollkommen recht, Dummheit muss bestraft werden.

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die strafe richtet sich eh nach deinem einkommen. das musst du nicht sagen, das wird dich der richter eh fragen

Ehrlich bereuen, Besserung geloben und die Wahrheit sagen!

Null, Toleranz bei Alkohol am Steuer.

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