Verhaltenstherapie....-wie oft verlängert?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nach meinen Erfahrungen kann mehrfach verlängert werden - also im Schnitt bis ca. 75/80 Stunden, im Sonderfall bis ca. 100 Stunden und im besonderen Ausnahmefall gehts auch bis 120/125 Stunden. Wesentlich ausschlaggebend ist die Argumentation im Antrag des Therapeuten an die Krankenkasse. Er muß die Notwendigkeit/Sinnhaftigkeit glaubhaft darstellen.

Daß ein Gutachter zwischengeschaltet wird bei der Bewilligung von Verlängerungen habe ich noch nicht gehört in meinen 15 Jahren ehrenamtlicher Aktivität im Umfeld der Psychiatrie-Erfahrenen.

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Selbstverständlich kannst du deine Therapiestunden auch privat bezahlen, wenn die KK erstmal nicht weiter zahlt. Aber wie das in anderen Antworten/Kommentaren schon anklang, würde ich mal überdenken, ob die derzeitige Therapie bzw. der derzeitige Therapeut - noch - das/der richtige ist.

Du sagst, die Ursache seien evtl. Traumata. Da hätte ich die Idee, dass Verhaltenstherapie nicht der richtige Ansatz ist, um das zu beseitigen.

Ich schicke täglich seit 18 Jahren die Verlängerungen an einen unabhängigen Gutachter der in einem anderen Bundesland und mindestens 300 km entfernt seinen Sitz hat und eine Zulassung für Gutachten hat.Frag doch mal beim Bundesverband in Essen nach. Wie schon gesagt, die KK bewilligt erst wenn der Gutachter seine Stellungnahme an die KK geschickt hat, denn der Therapeut bekommt eine Durchschrift vom Gutachter ob genehmigt oder nicht.

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Dein behandelnder Arzt stellt einen Antrag bei der KK. Dieser wird dort weitergeleitet an einen unabhängigen Gutachter. Die Entscheidung trifft also nicht die KK. Eine Verlängerung bei deiner Erkrankung ist bis zu mindestens 80 Std. möglich. Letztendlich entscheidet dies der Gutachter.

ja, so ist das. private therapie stunden kannst du natuerlich auch nehmen. aber wenn die therapie laenger als 80 stunden dauert und noch keine grossen erfolge zeigt, war diese therapie und/oder therapeut fuer dich leider nicht das richtige

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Ich denke den besten Rat kann dir da dein Therapeut geben. Ich denke schon, dass du die Leistung auch selbst finanzieren darfst, ob du kannst ist eine andere Frage, die du nur du beantworten kannst. Ich wünsche dir, dass du eine gute Lösung findest - Viel Erfolg!

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