Verhaltenstherapie? Wer hat da Erfahrung mit?

9 Antworten

Verhaltenstherapien sind gut ... und können sehr erfolgreich verlaufen.

Allerdings gilt auch ganz besonders hier die alte Weiheit:

Nicht alles ist für jeden geeignet ... oder ... was dem einen seine Eule, das ist dem anderen seine Nachtigall

Eine Verhaltenstherapie kann nur dann gelingen, wenn die Chemie zwischen Therapeuten und Klienten stimmt. Das bedeutet NICHT, dass sich ein Verhältnis entwickeln soll, welches über die Therapie hinausgeht ... das bedeutet NUR, dass die beiden miteinander "können" (wenn es sein muss auch Streitgespräche führen und sich gegenseitig missverstehen).

Darum solltest du erstmals ein vorbereitendes Gespräch mit deinem Therapeuten führen, in welchem du deine bisherigen Erfahrung, deinen Wunsch dir helfen zu lassen und deine Bedenken diesbezüglich darlegen musst.

Alles andere wird sich ergeben ... und ... wenn es nicht klappen sollte, dann kannst du dich noch immer nach einem anderen Therapeuten umsehen.

Aber ... zu oftmaliger Wechsel, der schadet mehr als er nützt ... darum solltest du zu Beginn, sowohl mit dir als auch mit deinem Therapeuten etwas Geduld haben ... und was ungeheuer wichtig ist, du darfst nicht vergessen:

Dass auch der Beste aller Therapeuten dir nur dann helfen kann, wenn du das wirklich willst ... und dass du dabei mitarbeiten musst ... ein Therapeut kann dir seine Hand reichen, um dir das richtige "Gehen" im Leben zu erleichtern, gehen allerdings musst du selbst ... ;-)

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht und bin immer noch dabei. Es kommt aber auch drauf an, wie du mit dem Therapeuten/der Therapeutin zurecht komms, daß du dich öffnen kannst und Vertrauen aufbaust. Ich bin durch meine Kindheit traumatisiert und lerne jetzt, mit der Vergangenheit umzugehen und habe zudem das Glück eine wunderbare Therapeutein erwischt zu haben, der ich total vertrauen kann. Nur Mut, auch du kannst es schaffen. Und auch wenn du mal einen Rückschlag hast, das ist nicht schlimm, es bringt dich weiter.

Um Ängste und Depressionen in den Griff zu bekommen ist eine Verhaltenstherapie sehr gut geeignet. Es wird versucht dein bisheriges Verhalten, das du an den Tag legst, wenn du in Sitationen bist in denen Angst bekommst oder depremiert wirst, zu verändern, indem du es verlernst und neues für dich "besseres" Verhalten erlernst. Eine gute Verhaltenstherapie kann dir dazu verhelfen, mit deinen psyhosomatischen Symptomen umzugehen und selbst dafür zu sorgen das es dir besser geht, so dass du irgendwann vielleicht auf keine weitere Thearpie mehr angewiesen bist und nur noch in psychologischer Behandlung bleibst, falls du mal in eine Krise gerätst zu der du noch kein geeignetes Verhalten lernen konntest.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Weg zur richtigen Therapiemethode häufig lang und steinig ist und man sich häufig überlegt, ob man dieses oder jenes überhaupt noch ausprobieren soll, da alles bisherige ja auch nichts geholfen hat. Irgendwann wird man aber das richtige für dich finden. Dies kann aber nur geschehen, wenn du dich darauf einlässt. Sehe die Therapie als eine Chance an, die dir dazu verhelfen kann ein glücklicheres Leben zu führen und wenn dies nicht der Fall sein sollte, so bist du trotzdem auf dem Weg dahin, herrauszufinden was das richtige für dich ist.

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