Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologische Therapie?

4 Antworten

Hallo, ich glaube, dass bei dir die Tiefenpsychologie eher das ist, was du suchst. Hier wird geschaut, woher deine Probleme kommen und was eigentlich genau los ist. Ihr geht dabei in die Tiefe und arbeitet so daran, mit diesen Gefühlen zurecht zu kommen. Bei der VT ist der Ansatz, dass es eigentlich egal ist, woher die Sachen kommen, sondern es geht nur darum, ein neues Verhalten zu lernen. Beide Ansätze haben ihre Vorteile, aber ich habe die VT immer als oberflächlich empfunden. Wenn du dich wirklich besser verstehen willst und an deine Gefühle rankommen willst, dann mach TP. Ich hatte dabei noch nie das Problem, dass ser Therapeut mir seine Meinung aufdrücken will. Eigentlich ergibt sich das immer von selber im Gespräch. Vielleicht solltest du nochmal einen anderen Tiefenpsychologen versuchen? LG

Hallo. Habe bei wikipefia gelesen dass beide therapieformen nur Symptome behandeln und nicht Persönlichkeitsveranderung machen. Ist psychoanalysis das was ich suche? Es geht darum nicht mehr töten zu wollen, egal in welcher Situation. D.h andere Überzeugungen zu vertiefen. In gleicher situation aber ticke ich aus.

Fragenpräzisierung: Geht einfach mal davon aus folgender Fall ist in den zwei verschiedenen Varianten WAHR. Welche Therapie würdet ihr der Betroffenen empfehlen?

Fall1: Frau ist Geliebte eins Mönchs. Der Mönch wird von einem Pilger vergew***. Niemand glaubt dem Opfer daß der Täter das getan hat. Pilger übernachtet weiterhin im Kloster, da der Mönch seiner Authorität entzogen ist ihn rauszuschmeissen, weil ihm keiner glaubt. FrauX fährt ins Kloster und bekommt von ihrem Schatz erzählt was vorgefallen ist. Da sie es nicht schafft ihren Schatz zu überreden mit ihr zu kommen und das Kloster zu verlassen,, denn ihr Schatz glaubt daß er wegen Gott im Kloster bleiben muß, hält die FrauX die Unverschämtheit des Täters/Pilgers nicht aus, daß er dem Opfer noch weiter zumutet mit ihm unter einem Dach zu schlafen, daß er es ausnützt daß dem Opfer keiner glaubt und einfach weiterhin im Kloster lebt. FrauX geht raus ergreift einen Ziegelstein und erschlägt den Täter. Sie kommt ins Gefängnis und bekommt volle Schuldfähigkeit. Ihr Gedankengang war so: Es gibt nur ein Leben, und kein Leben nach dem Tod. Dieses Leben ist heilig weil es das einzige ist. Wie kann ein Mensch jemandem etwas böses tun in einem einzigen Leben? Durch diese Unverschämtheit daß der Täter noch den Bogen überspannt und das Opfer nicht in Ruhe lässt hat er den Tod verdient. Eine andere Möglichkeit zu verhindern daß ihr Schatz leidet, weil er mit dem Täter sonst unter einem Dach weiter übernachten wird, gibt es nicht als den Täter zu töten. Sie verurteilt den Täter, macht Selbstjustiz und beseitigt den Täter im vollen Glauben daß sie ihn auf ewig getötet hat. Denn sie glaubt nicht an das Leben nach dem Tod. Nach der Gefängnisstrafe meldet sich Gott bei ihr und sagt: "Selbst wenn Du nicht wußtest daß es Gott gibt und nicht einfach Gottes Urteil abwarten konntest, hättest Du es trotzdem verhindern können zu töten. Du hättest wissen können, Du bist heilig und gut und machst Dir die Hände nicht schmutzig. Du begehst so eine Tat nicht. Die Tat an sich hättest Du nicht behen müssen. Das war dein freier Wille. Das Leben ist heilig. Bereue oder Du wirst bestraft. Umso schlimmer daß du ihn zum EWIGEN Tod verurteilt hast, denn daran hast Du geglaubt." Von neuer Erkenntnis getrieben weiß die FrauX daß es Gott missfällt und dass es nicht nötig gewesen wäre zu handeln, denn Gott hätte die Situation gelöst und gegebenen falls nach dem Tod gestraft. Nun will sie bereuen, glaubt aber mit selben wissen hätte sie dieselbe Wut, den selben Gedankengang vor der Tat und hätte das selbe gemacht. Die gefühle sind ihr noch präsent. Sie versucht gedanklich zu bereuen, aber ihr gesamtes Bewußtsein und Gefühle, ihre ganze Person ist in der Situation vor der Tat verstrickt und sie identifiziert sich immernoch mit der Tat. Wie kann sie es schaffen ihre Seele und sich so zu verändern, daß sie im nächsten Leben, wenn sie wieder nicht an Gott glaubt, nicht erneut dasselbe tut?? Welche Therapieform hilft sich so fest zu verändern, zu bereuen, sich nicht mehr aus Überzeugung mit der Tat identifizieren zu müssen? VT, TFP, Psychoanalyse?

Fall2: Die Frau ist wiedergeboren und erinnert sich an oben geschilderten Fall. Immernoch sitzt die Prägung mit den Gefühlen in ihrer Seele. Sie identifiziert sich immernoch mit der Tat und kann nicht bereuen. In diesem Leben tötet sie nicht, weil sie Angst vor Gott hat und an Gott glaubt. Aber sie identifiziert sich mit der vorherigen Tat. Sie ist ihr immernoch präsent, besetzt und ergreift sie als wäre es aktuell. Therapieform: VT (ist das nicht nur fürs aktuelle Handeln?), TFP (geht das tief genug oder behandelt das nur Symptome???), Psychoanalyse? (wobei bei Fall 2 der Therapeut ihre Erinnerungen an Wiedergeburt nicht anzweifeln oder diagnostizieren darf)

Welche Therapieformen empfiehlt ihr bei Fall1 und Fall2 (bitte den Fall angeben).

Danke!

Wie lange dauert eine Verhaltenstherapie?

Habe gehört, dass die Krankenkasse die Form der Therapie bezahlen. Man bekommt am anfang sogar 5 Probesitzungen die sowieso kostenlos sind.

Wie viele stunden bezahlt die Krankenkasse fuer die Therapie? Wie lange dauert das, bis man 'geheilt' ist? (bzw. besseres Verhalten).

Hat jemand schon Erfahrungen mit VT gemacht? Und warum habt ihr eine gemacht?

Bei mir ist es, weil ich eine soziale Phobie habe, dh. sprechangst vor fremdem Menschen, bzw. wenn ich Vorträge halten muss, in der Schule/Uni etc.

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Kostenerstattungsverfahren Psychotherapie?

Hallo :)

Ich bin seit guten vier Jahren jetzt in Therapie wegen Depression, Selbstverletzendem Verhalten, emotional instabilen Persönlichkeitszügen und anderen Problemen. Mit vielen Therapeuten kam ich nicht klar und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie mir helfen können. 2011/12 war ich dann zur stationären Therapie in Lübeck in der Klinik und habe da mit einer sehr guten Therapeutin gearbeitet, die mir sehr helfen konnte. Diese hat inzwischen eine Praxis aufgemacht, aber leider noch keine Kassenzulassung. Jetzt meine Frage: Wie kann ich ein Kostenerstattungsverfahren bei der Krankenkasse durchbekommen, dass ich zu ihr gehen kann? Ich konnte bisher mit keinem Therapeuten wirklich gut arbeiten außer mit ihr und habe sehr gute Erfahrungen mit ihr und ihrer Therapieform (DBT=Dialektisch behavoriale Therapie) gemacht. Habt ihr Erfahrungen, die ihr teilen könnt, oder Tipps?

Meine Krankenkasse ist die Barmer und ich wohne in Schleswig-Holstein.

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Krankenkasse bezahlt Therapie nicht mehr?

Hallo Ich bin etwas am verzweifeln. Ich leide unter Depressionen und mache schon seit drei Jahren eine kognitive Verhaltenstherapie. Jetzt möchte meine Krankenkasse nicht mehr bezahlen, weil ich die vorgeschriebenen 80 Stunden bereits aufgebraucht habe. Mein Therapeut und ich halten es aber für dringend notwendig, die Therapie weiter zu machen. Eine andere Therapieform würde die Krankenkasse bezahlen, aber ich brauche genau das mit genau meinem Therapeuten, er ist so toll und hilft mir wirklich. Ich habe nur lange gebraucht um mich vollständig zu öffnen, aber das kann ja passieren. Was kann ich dagegen tun? Wir haben nicht das Geld die Stunden privat zu bezahlen. Kann ich das irgendwie, meine Ahnung, einklagen oder so? Ich brauche das. Lg

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