Verhaltensstörung beim 47 Jährigen Mann

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17 Antworten

Freud und Jung hätten an diesem Fall wohl ganze "Freude".

Aber weil hier weder Platz noch Zeit ist alles detailliert zu analysieren, hier die vereinfachte Antwort - reduziert auf die Basis der Diagnose ( wobei zu vermerken ist, daß dies nur einer der vielen Aspekte dieser Verhaltensstörung ist):

Einsamkeit und bedingte Isolation - die bereits in Form von Depressionen Ausdruck finden, und, falls nicht psychologisch bzw. psychiatrisch behandelt (welche nun, kann man nicht als Ferndiagnose festlegen), eine Negativ-Entwicklung in seiner schlimmsten Form bevorsteht.

Hallo,

ist diese Person dein Ehemann, dein Freund oder ein Familienmitglied.

Auf jeden Fall ist diese Person stark verstört. Geht er überhaupt arbeiten ?

Wegen der Stimmungsschwankungen könnte man auf eine manisch-depressive Erkrankung (Gemütskrankheit)...

Es wäre besser, wenn du diese Person davon überzeugen könntest zum Arzt zu gehen.

Die Einnahme von Medikamenten ist in solchen Fällen ein Leben lang erforderlich, unter strenger ärztlicher Aufsicht, versteht sich...

Wenn du die Therapie eingeleitet hast, dann würde ich die Betreuung dieser Person an andere Angehörige / qualifiizierte Personen übertragen... Vielleicht würde die Aufnahme in einer Wohngemeinschaft für psychisch Kranke dir und dieser Person das Leben erleichtern.

Gruß, Emmy

Du solltest mal mit deinem Hausarzt über seinen Zustand sprechen.

Hört sich ein kleines bisschen nach Depression an. Ich mein, 20 Uhr ins Bett und 3 Uhr aufstehen heisst ja nix. Wenn es sein Biorythmus ist, ist das ja okay. Aber mal himmelhoch jauchzend, mal völlig demotiviert finde ich komisch, auch das ständige Vergessen von Dingen hört sich ja nach Konzentrationsstörungen an... oder er ist mit dem Kopf einfach woanders (z.B. beim Telefonieren) Dieses Telefonieren, diese Meldungen über seine Aktivitäten... Hat er den Sinn seines Lebens aus den Augen verloren? Braucht er deswegen Anerkennung? Normal hört sich das jedenfalls nicht an. Aber es ist schwer, sowas zu beurteilen, da dein Empfinden ja auch subjektiv ist. Hast du ihn denn mal gefragt, ob ihn irgendwas belastet? Ob er weiß, warum er manche Dinge tut?

Ja es gibt einiges was in seinem Leben schief gelaufen ist aber nur auf privater ebne. Beruflich ist alles in Ordnung.

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Ist er schon immer so oder hat sich sein Verhalten irgendwann radikal geändert?

Hindeuten kann das auf verschiedene Dinge. Eine Ferndiagnose ist da nicht möglich. Welche Behandlung bekommt er derzeit und inwiefern hilft sie nicht?

In deiner Beschreibung sind Elemente von Zwängen, Bipolarer Störung, Borderline, AD(H)S, Asperger ... vorhanden. Das müsste dann differenziert werden, alles auf einmal wird sicherlich nicht vorliegen. Dazu müsste man mehr wissen, um auch nur zu erahnen, in welche Richtung das gehen könnte.

Meine Einschätzung (ich bin kein Mediziner):

Wenn es eine eindeutige Verhaltensänderung ist, die in den letzten Wochen und Monaten passiert ist, könnte das ein ernst zu nehmendes Thema sein.

Sprich mit ihm darüber und sag ihm, dass du dir Sorgen machst. Versuch ihn dahingehend zu beeinflussen, dass er den Gang zum Arzt als ok empfindet. Ohne sein einverständnis kann der Arzt erst aktiv werden, wenn er für sich oder andere eine Gefahr darstellt... (Opa von ner Freundin ist zum Beispiel mit dem Beil auf seine Tochter los, weil sie ihn zu Weihnachten besucht hat. Da kann dann natürlich "Zwangsbehandelt" werden)

Da es Krankheitsbilder gibt, in denen die Selbstwahrnehmung von Personen verfälscht ist, solltest du in jedem Fall beim Arzt mit dabeisein bzw. auch ein 4 - Augengespräch mit dem Arzt im Vorfeld durchführen, in dem du ihm deine Meinung erklärst.

Vielleicht ist es der Beginn von Demenz, vielleicht auch nur Vergesslichkeit oder Stress. Das kann nur ein Arzt nach einer Untersuchung beurteilen.

Naja, ernstzunehmen meiner Meinung nach schon da es ja dein und auch sein Leben beeinträchtigt, ob dieses Verhalten jetzt "nur" neurotisch ist oder eine ernstere Erkrankung vorliegt kann freilich nur ein Arzt beantworten. Vieleicht wäre es gut wenn du mal in eine Sprechstunde gehst und mal mit deinem Arzt oder Psychologen drüber redest...

Nun, wo soll ich anfangen? Ja, ich glaube, dass irgend etwas nicht stimmt. Allerdings zeigt er ganz unterschiedliche Merkmale: Das mit dem ständig hin und her laufen könnte auf ADHS(Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivtiäts Sydrom) hindeuten. Das mit dem dauernden, grundlosen Stimmungswechsel könnte dagegen eine Borderlinde-Persönlichkeitsstörung sein. Das mit dem ständigen Mitteilen und früh aufstehen könnte eine Manische Persönlichkeitsstörung sein. Die Unfähigkeit, allein einkaufen zu gehen, könnte auf Autismus hinweisen. Oder, im Klartext: Es gibt viele Möglichkeiten, du solltest auf jeden Fall mal mit einem Psychologen darüber reden. Der kann dir das besser beantworten als jeder hier, und der kann auch weitere Schritte einleiten. Am Ende liegt die Entscheidung aber bei der Person.

Das liest sich eher wie eine Drogen/Medikamenten Sucht Problematik! Jedenfalls was für den Fachmann! Das ist vielleicht noch normal, aber sicher nicht mehr Gesund!

Da ist meiner Meinung nach professionelle Hilfe erforderlich! Und ich fürchte, du musst ihn dazu zwingen. Ich glaube nicht, dass er wirklich einsieht, dass da eine Änderung sein muss! Er wird das ganz normal finden. Im Notfall musst du ihm damit drohen, dass du sonst gehst! Und es eventuell auch durchziehen :-(( Geh doch mal zu deinem (im idealen Fall euer beider) Hausarzt und lass dich beraten, was du unternehmen kannst.

ich denke schon dass er ein problem hat kan aber auch nicht genau sagen was es ist:( Ich hoffe für dich dass du es schaffst mit ihm zum arzt zu gehen weil solche leute wollen meistens auch nicht zugeben dass sie etwas haben!!!

Viel glück:)

Das sind Typische Anzeichen von ADS er sollte Unbedingt bei einem Neurologen der Psychologie in Untersuchung gehen ,mehr geht da nicht zusagen.

Das ist absolut das was ich (als laie) unter einer Verhaltensstörung verstehe...

hast du ihn schon mal gefragt ob er nicht mal zu einem Therapeuten gehen möchte da er dir und anderen das leben zur hölle macht?

Ja, nun. Mit 47 keine Arbeit. Mitten im Leben stehend. Das ist hart. Für ihn und für andere.

Andererseits auch normal. Wer sich jahrelang mit sich selbst beschäftigen muß, ist dann irgendwie so. Mehr oder weniger.

Doch er geht Arbeiten, so das einigste was klappt. Wie lange noch ist die Frage

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Habt ihr eine ausreichende Gesprächsbasis, um ihn einfach mal zu fragen, was los ist? Wo der Schuh drückt?

Was möchtest du jetzt wissen? Bring ihn zum Arzt, das muß sicher behandelt werden.

Sohn

da hast du eine verantwortung und MUSST dich kümmern,allerdings darf das nicht zur SELBSTAUFGABE führen d.h. dein leben MUSS dir wichtig sein.

Das stimmt! Sonst kann er dem Vater auch nicht mehr helfen!

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Wie bitte? Das ist ja wohl exakt umgekehrt! Der Vater hat die Verantwortung für seine Kinder!

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@gansh

Natürlich kann der Vater das nicht leisten, aber deswegen ist noch lange nicht umgekehrt der Sohn für ihn verantwortlich.

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@DerCowboy

Der Cowboy - Als Sohn hat man durchaus auch Verantwortung für seinen Vater, wenn er die selbst nicht mehr wahrnehmen kann. Oder würdest du dann deine Eltern sich selbst überlassen?

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