Verhalten vom Chef - Konsequenzen ziehen?

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4 Antworten

Dieser Chef hat leider nicht kapiert, dass es keinen Sinn macht, sich krank zur Arbeit zu schleppen. Es gibt Studien darüber, das dieser Schuss nach hinten losgeht und dadurch enorme Schäden verursacht werden. Dafür gibt es auc schon den Begriff "Präsentismus" der interessante Google-Ergebnisse bringt.

http://www.booz.com/de/home/Presse/Pressemitteilungen/pressemitteilung-detail/49542837

Seine Warnung, in Zukunft vorsichtiger zu sein, ist arbeitsrechtlich ebenfalls unbegründet. Eine Krankheit kann man sich in der Regel nicht aussuchen und durch Vorsicht nur in den seltensten Fällen vermeiden.

Wenn es allerdings darum geht, dass ein auslaufender Arbeitsvertrag verlängert wird oder nicht, hat man wahrscheinlich wenig Handhabe gegen die Entscheidung des Chefs. Er ist ein typisches Beispiel dafür, dass die Menschen in der heutigen Arbeitswelt manchmal nur noch als Material betrachtet werden. Vielleicht wäre es gar kein schlechter Tausch, wenn sie einen anderen Job bekäme.

Das ist ein unprofessionelles Vorgehen des Vorgesetzten, aber rechtlich sehe ich da keine Möglichkeit mit Erfolgsaussichten. Als Anlaufstelle in solchen Fällen steht oft ein Betriebsrat zur Verfügung, der sie in dieser Sache auch etwas beraten kann.

Dass ist ein Typischer Fall von Mobbing ! War in meiner Ex Firma auch gang und gäbe . Darüber Nachweis zu führen ist allerdings ein Ding der unmöglichkeit - leider - weil es immer nur mündlich statt findet . Mit einem Zeugen könnte man sich Schützen (was edoch nie gestattet werden wird (wohlweislich) . Am besten sie lässt sich ein Zwischenzeugniss ausstellen (dazu ist der Ag verpflichtet ) und sie sucht sich mit diesem und dem sionst noch vorhandenem noch Intensiver nach einem neuen Arbeitsplatz.

Das mit dem Zwischenzeugnis ist eine super Idee. Danke!

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Nicht jedes bisschen Druckaufbau von Seiten des AG ist Mobbing.

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Aus der Darstellung ergibt sich für mich, dass es sich um einen befristeten Vertrag handelt. Wenn der AG diesen nicht verlängert, und sei es weil der AN nach seinem Ermessen zuviel krank war, kann man nichts dagegen tun.

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